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Aida Vita - Kapverden & Kanaren 1 & 2

Aida Vita im November 2017 und Januar 2018 für 13 bzw. 14 Tage
Kreuzfahrt Aida Vita ab Gran Canaria im Atlantischen Ozean

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Wer in Praia auf der Prachtstraße Avenida Cidade de Lisboa wandelt, erkennt an jeder Ecke die Spuren der portugiesischen Kolonialzeit. Ihre Vergangenheit als Metropole des Sklavenhandels konnte Santiagos Inselhauptstadt zum Glück hinter sich lassen – heute steht sie für ein multikulturelles Miteinander. Sie lieben Musik? Dann sind Sie in Mindelo genau richtig, denn hier schlägt das musikalische Herz der Kapverden. Samba- Rhythmen liegen überall in der Luft. Wer hoch hinaus möchte, fährt auf El Hierro zu den »Mirador« genannten Aussichtspunkten und genießt bizarre Landschaften und steile Küsten.

Die Kreuzfahrt am 02.01.2018 dauert nur 13 Tage, da sie die Insel El Hierro nicht anläuft.

Auf dieser Route steuert die Aida Blu auch die kleine und gebirgige Insel La Gomera an, die besonders für Naturfreunde mit ihren vegetationsreichen Küstengebieten, großen Obst- und Gemüseplantagen, kargen Bergen und naturgewachsene Wälder im Hochland eine entdeckungsreiche Insel ist, die zum Wandern und Spazierengehen einlädt. Auf der kapverdischen Insel Sao Vicente in der Hafenstadt Mindelo können Sie an historischen britischen und portugiesischen Kolonialbauten entlang schlendern, die an die goldene Zeit der Dampfschifffahrt nach Amerika, Indien und Australien erinnert, als Mindelo ein wichtiger Kohle-Versorgungshafen für die Schiffe war.

An der windigen Südwestküste der Insel finden Wassersportler herrliche Surfreviere, wo Sie ihrem Vergnügen nach gehen können. Spannend ist auch eine kleine Inselrundfahrt, bei der Sie zum höchsten Berg der Insel, zu den schönsten Küstenstreifen mit malerischen Stränden und ins Tal Ribeira de Calhau zu einer traditionellen Farm gelangen. Weiter führt die Kreuzfahrt auf die große kapverdische Insel Santiago, wo Zuckerrohr, Mangos und Bananen angebaut werden und die mit afrikanischem Flair die Gäste bezaubert. Schlendern Sie über die belebten Märkte der malerischen Stadt Assomada und erkunden Sie die einstige Hauptstadt Cidade Velha mit ihren an Piratenzeiten zurück erinnerten Straßenkulisse.

Mit der Aida Vita die Kanaren in Kombination mit den Kapverdichen Inseln für 2 Wochen am Stück zu bereisen und dabei 8 verschiedene Eilande im Atlantischen Ozean kennenzulernen, das klingt nach einer wirklich guten Reiseidee für den Winter 2017/2018. Es erwarten Sie landschaftlich sehr unterschiedliche Eilande, die Italo-Western-Stimmung der kargen und nahezu vegetationslosen Kapverden, die vulkanisch-mineralfarbigen Ebenen und Berge von Fuerteventura und Lanzarote, der 3.700m hohe Vukankegel des Teide auf Teneriffa und das gebirgige Inselinnere Gran Canarias, die grüne Insel La Palma und das von tiefen Schluchten durchfurchte Gomera mit einem jahrtausendealten farnbehangenen Lorbeerwald auf der Hochebene.

Und natürlich gibt es auf allen genannten Inseln zahlreiche Strände, vom feinsten Sand, Kieselsteinen oder auch scharzem Vulkangestein bedeckt. Grundsätzlich gilt für die Kanarischen Inseln noch, dass die den feuchtigkeitsbringenden Passatwinden zugewandten Nordwesthänge mit grünendem Pflanzenbewuchs und die deutlich trockeneren Südosthänge im Windschatten der zentralen Bergmassive durch große Kakteen und weitere Sukkulenten gesegnet sind, was einen sehr reizvollen Kontrast ergibt, den Sie auf der Route Aida Kanaren 16 selbst in Augenschein nehmen können.

Es gibt sogesehen wohl wenige Kreuzfahrtrouten, die besser geeignet wären, um im November 2017 oder im Januar 2018 dem kalten Winterwetter Deutschlands zu entfliehen, als die hier offerierte. Eine relativ kurze An- und Abflugdauer, günstige Nebensaisonpreise und konstant frühlingshaft-warme Temperaturen gehen hier eine Kombination ein mit der Blütenpracht der Kanarischen Inseln, der kargen Schönheit der Kapverden und den langgestreckten Stränden beider Regionen, die bekannt sind für ihr großes Wassersportangebot.

Ein Geheimtipp für Kanarenliebhaber war jahrelang die Insel La Gomera und auch heute noch finden sich dort deutlich weniger Touristen als z.B. auf Teneriffa oder Gran Canaria, was in erster Linie der Inseltopographie geschuldet ist, da die von einem Hochplateau steil zum Meer abfallenden Schluchten den Bau einer Ringstraße rund um die herrliche Insel glücklicherweise zu einem allzu kostspieligen Unterfangen machen. Sehr empfehlenswert ist hier eine kleine Wanderung auf eben jenem Hochplateau, wo heute noch Überreste des Kanarischen Urwaldes zu finden sind, dessen Lorbeerbäume von Moosen und Flechten überwuchert sind, welche den über die Insel streifenden Passatwinden ihre Feuchtigkeit entziehen.

Die kapverdischen Inseln waren bis vor wenigen Jahren nur als Zwischenstopp auf Transatlantikreisen zwuschen Europa und Südamerika bekannt, werden nun aber regelmäßig in Kreuzfahrten zu den Kanarischen Inseln eingebunden. Die Landschaft ist hier vegetationsarm und wird farblich von Rottönen dominiert, welche durch den hohen Mineralgehalt der hier anstehenden Gesteine verursacht werden. Liebhaber von Wildwest-Landschaften werden bei einer Exkursion über die hügelige Inseln auf ihre Kosten kommen, so wie dies auch Schnorchler und Taucher können, die in den kapverdischen Gewässern Ausschau nach marinem Leben halten. Besonders die kapverdische Insel Santiago hat ihren Besuchern einiges zu zeigen, wie z.B. die ausgezeichneten Wanderwege im Naturschutzgebiet Antonia, die Strände von Tarrafal und San Francisco sowie die Kirchen, Märkte und Festungen der Insel.

Teneriffa ist eine Urlaubsinsel für Strandgänger, Wanderer, Naturliebhaber und Freunde historischer Architektur. Der Strand von Teresita, der wohl schönste Sandstrand der Insel liegt nur wenige Kilometer nordöstlich von Santa Cruz de Tenerifa, wo diese Kreuzfahrten mit Aida auf der Route Kanaren 16 festmachen werden. Am schnellsten und bequemsten lässt es sich hierher mit dem Taxi fahren. Der ebenfalls sehr schöne, mit schwarzem Sand vulkanischen Ursprungs bedeckte Strand Las Arenas liegt an der Nordwestküste in Puerto Santiago. Wanderern sei der Anaga-Nationalpark empfohlen, der ca. 40km vom Hafen entfernt liegt und sich auf einer Hochebene von etwa 1.000m befindet, wo die letzten Bestände des kanarischen Lorbeerwaldes auf Teneriffa zu finden sind und Spaziergänger sich an den spektakulären Ausblicken hinunter auf die Küste erfreuen können. Wer eine sportliche Herausforderung beim Wandern sucht, der sollte sich am 3.700m hohen Teidevulkan versuchen oder an den Rändern der großen Vulkancaldera im Inselzentrum sich auf den Weg machen.







Dauer Schiff Reiseroute Abreisen
13-14 Tage Aida Vita Kreuzfahrt Kanaren und Kapverden:
Gran Canaria, La Gomera, Praia (Kapverden), Mindelo (Kapverden), Teneriffa, El Hierro, La Palma, Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria

Die Kreuzfahrt am 02.01.2018 dauert nur 13 Tage und läuft die Insel El Hierro nicht an.

20.11.2017
02.01.2018
29.01.2018


Gran Canaria
Der Kreuzfahrthafen Las Palmas liegt auf der Kanarischen Insel Gran Canaria. Die Insel ist in ihrem Inneren noch sehr ursprünglich. Kleine Bergdörfer, die man auf Serpentinenstraßen erreichen kann und die atemberaubende Ausblicke in tiefe Schluchten gewähren, Wanderwege durch vulkanisch geprägte Bergregionen und freundliche Menschen finden sich hier. In den Küstenregionen lassen sich Spaziergänge in der Meeresbrandung, eine Golfpartie auf gepflegten Golfplätzen oder der Besuch der Hauptstadt Las Palmas unternehmen, die in ihrem alten Zentrum zahlreiche historische Gebäude zeigt.

Las Palmas ist mit seinen ca. 380.000 Bewohnern die bevölkerungsreichste Stadt der Kanarischen Inseln und von einem ganzjährig warmen, aber nicht übermäßig heißem Klima geprägt, was in Verbindung mit den schönen Badestränden und dem gebirgigen Inselinneren jährlich Millionen von Touristen auf die beliebte Urlaubsinsel Gran Canaria bringt. Sollte es ihr An- bzw. Abreisearrangements zulassen, sollten Sie unbedingt einen kleinen Bummel durch die Altstadt von Las Palmas unternehmen, deren wichtigste Sehenswürdigkeiten die über 500 Jahre alte Kathedrale, das dem Entdecker Christoph Kolumbus geweihte Haus 'Casa de Colon', der Espiritu Santo Platz am Rathaus und eine ganze Reihe prächtiger Jugendstilgebäude sind.

Die Casa de Colon, einst der Gouverneurspalast, in dem Christoph Kolumbus bei Stopps auf seinen Entdeckungsreisen nach Amerika 1492, 1493 und 1502 weilte, ist eine historische Augenweide, die ein sehenswertes Museum zum Leben und Schaffen des Entdeckers von Amerika beheimatet. Eine originalgetreue Nachbildung der Schiffskajüte von 1492, alte Navigationsgerätschaften und verkleinerte Nachbauten seiner Schiffen lassen die Entdeckungsreisen wieder lebendig werden. Für Geschichtsfreunde dürfte ebenfalls die aus dem 16. Jh. stammende Festung 'Castillo de la Luz' mit ihrem maritimen Museum einen Besuch wert sein. Der gepflegte Stadtstrand 'Las Canteras' samt seiner von gastronomischen Angeboten wimmelnden Promenade ist der beste Ort, um ein erfrischendes Bad im Atlantischen Ozean zu nehmen.


La Gomera
Im Gegensatz zu Teneriffa und Gran Canaria macht das gebirgige Terrain von La Gomera den Bau einer Straße um die Insel unmöglich. Zum Glück, denn so finden Naturfreunde, Spaziergänger und Wanderer hier in vielen Inselbereichen vom ansonsten auf den Kanaren herrschenden Bauboom verschonde Schluchten und den einmalig schönen Nationalpark Garajonay, der einen jahrtausendealten Lorbeerwald beheimatet. Bei einem Spaziergang lässt sich dieser Märchenwald aus mannsgroßen Farnen, moosigen Baumrinden und Flechten bestaunen, die dem Passatnebeln reichlich Feuchtigkeit entziehen.

Für die landwirtschaftliche Nutzung der Insel wurde ein ausgeklügeltes System von bewässerungskanälen entwickelt, welche die Bananen- und Gemüseplantagen der Insel bewässern. In den Gewässern um die kleine Insel finden sich häufig auch Wale und Delphine ein, die mit etwas Glück auf einer Bootstour gesichtet werden können.


Praia (Kapverden)
Die Kapverden liegen auf halbem Wege zwischen Europa und Südamerika inmitten des Atlantischen Ozeans. Früher eine wichtige Station für Handelsschiffe auf ihrem Weg zwischen den beiden Kontinenten, werden die Kapverden heute als außergewöhnliche Reisedestination geschätzt. Besonders sehenswert in der Inselhauptstadt Praia ist der historische Stadtteil Cidade Velha, mit seinen Kirchen, Festungsanlagen und kolonialen Gebäuden. Die trockene und schroffe Insellandschaft erinnert an Wildwestlandschaften und lädt wanderfreudige Reisegäste zu Naturerlebnissen ein, was auch die Strände der Insel Santiago tun.


Mindelo (Kapverden)
Wenn Sie mit ihrem Aida Kreuzfahrtschiff in die weitgeschwungene Bucht von Mindelo, dem Porto Grande (Großer Hafen) einfahren, befinden Sie sich inmitten eines vulkanischen Kraters. Der natürliche Hafen erlebte, erst 400 Jahre nach seiner Entdeckung durch portugiesische Seefahrer, ab der Mitte des 19. Jhs. seine Blütezeit, als die zwischen Europa, Indien, Südafrika und Amerika verkehrenden Schiffe hier Kohle für ihren Dampfantrieb bunkerten.

Heute ist Mindelo ein eher verträumten Städtchen, welches gerne von Kreuzfahrtschiffen auf ihrer Passage des Atlantischen Ozeans angesteuert wird. Das sehr trockene Hinterland von Mindelo ist gebirgig und weitestgehend mit nur spärlichem Pflanzenbewuchs gesegnet, auf der Insel finden sich einige Badestrände und die Freunde von Canyon-Landschaften a la Arizona kommen hier auf ihre Kosten.

Bei einem Spaziergang durch die kleine Inselhauptstadt Mindelo sind einige schöne Kolonialbauwerke zu sehen, wie der Belemturm und die bunten Häuser an der Strandpromenade.


Teneriffa
Die größte Insel des kanarischen Archipels ist mit über 2.000 km2 die Sonneninsel Teneriffa, in deren Zentrum der über 3.700 m hohe Schichtvulkan Teide sich aus der riesigen Caldera Las Canadas emporhebt. Dieses außergewöhnliche Naturgebiet, das unter dem Schutz des UNESCO Weltnaturerbes steht, können Sie bei einer geführten Ausflugstour kennen- und bewundern lernen. Wanderfreunde können auf den ausgeschilderten Wegen rund um den Vulkan Teide durch die bizarre Landschaft der Canadas spazieren. Teneriffa ist eine sehr lebendige Insel, deren Strände von Touristen aus aller Welt besucht werden. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch der alten Inselhauptstadt San Cristobal de La Laguna, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde und die sich nur wenige Kilometer entfernt vom Kreuzfahrthafen in Santa Cruz de Tenerife befindet.

Im Nordosten liegt die pulsierende Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife, die vom Anagagebirge eingerahmt wird. Hauptsehenswürdigkeit ist das futuristische und markante Auditorium, das an die Oper in Sydney erinnert und als Konzert- und Kongresshalle genutzt wird. Viel Spaß macht ein Bummel vom Hafen zum großen Platz Plaza de Espana am Ende der Uferpromenade und weiter in die geschäftige Shoppingmeile Calle Castillo, wo exquisite Geschäfte und Boutiquen sowie charmante Straßencafes und Restaurants sich aneinanderreihen.

Die weitläufige Inselhauptstadt liegt inmitten grüner Hügel unweit des Anagagebirges und in seinem Zentrum finden sich zahlreiche von kolonial-spanischer Architektur geprägte Gebäude und Plätze. Besonders sehenswert ist das über 400 Jahre alte Kapitänshaus.

Erlebnisreich sind eine Fahrt zum mächtigen Vulkankegel des Pico del Teide, um den herum herrliche Eukalyptuswälder wachsen oder eine Wanderung entlang des gigantischen Vulkankessels der Caldera de las Canadas sowie ein Besuch des tropischen Gartens Loro Parque, mit seinen unzähligen bunten Papageienarten und seinem riesigen Aquarium für Haie. Aktivurlauber können eine Fahrradtour entlang der wunderschönen Küste unternehmen, wobei Badestopps an den schönsten Stränden eingelegt werden. Strandgänger und Wassersportliebhaber finden im Süden von Teneriffa weitläufige Sandstrände, wie den beliebten Strand El Medano, der wegen seiner guten Windverhältnisse auch ein Paradies für Kite- und Windsurfer ist. Gerne besucht wird auch der mit Saharasand aufgeschüttete Strand Playa de las Teresitas, wo Palmen sich im Winde wiegen und fast schon karibischer Flair die Badegäste bezaubert.


El Hierro
Von den sieben regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen angelaufenen Kanareninseln ist Hierro mit 268km² die kleinste und dort leben auch nur etwa 10.000 Menschen. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs, aber der letzte Vulkanausbruch ist bereits über 200 Jahre her. Die Insel ragt bis auf 1.500m Höhe aus dem Atlantischen Ozean heraus, ist ringsum von steilen Klippen umgeben, besitzt jedoch eine für landwirtschaftliche Nutzung geeignete, kaum wellige Hochebene, die mittels Bewässerung der gerodeten Flächen intensiv landwirtschaftlich genutzt wird. Da El Hierro, wie auch die anderen Kanrischen Inseln, im Passatbereich liegt, teilt sich die Insel in einen feuchten Nordosten und einen trockenen Südwesten. Die Temperaturen schwanken wegen der Insellage kaum im Jahresverlauf und man kann hier ganzjährig sommerliche Temperaturen von 20 bis 26 Grad Celsius geniessen, ohne jedoch übermäßiger Hitze ausgesetzt zu sein.

Da El Hierro nicht über schöne Sandstrände verfügt und auch keinen Flughafen besitzt, hält sich der Zustrom von Touristen in Grenzen, wobei vor allem Wanderer, Naturfreunde, Taucher und Individualtouristen die ruhige Insel zu schätzen wissen.


La Palma
La Palma ist eine noch sehr ursprüngliche Insel, die zu Spaziergängen und Wanderungen einlädt. Die Kanareninsel ist bekannt für ihr schluchtenreiches Bergrelief im Inselinneren, das wunderbare Ausblicke über die Küstenregionen und den Atlantischen Ozean gewährt. Die Lufttemperaturen sind ganzjährig frühlingshaft warm und das klare Meereswasser lädt auch in den Wintermonaten noch zum Baden ein.

Die Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma ist mit ihren 16.000 Einwohnern das politische, soziale und ökonomische Zentrum der Insel, die hauptsächlich vom Tourismus und der Landwirtschaft lebt. Im Vergleich zu den Nachbarinseln Teneriffa und Gran Canaria hat es hier aber keine Entwicklung zu unschönen Hotelburgen gegeben, da für die meisten Gäste hier nicht sosehr der Komfort und billige All-Inclusive-Versorgung im Vordergrund stehen, sondern die natürliche Schönheit der Insel mit ihren vulkanischen Landschaften, die insbesondere bei Wanderern sich großer Beliebtheit erfreuen.

Santa Cruz zieht sich von der Hafenpromenade bis in die umliegenden Hügel hinauf, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten stammen aus der Zeit des florierenden Südamerikahandels des 16. und 17. Jh. uns sind namentlich das im Kolonialstil erbaute Rathaus, die Festungsanlage Castillo de Santa Catalina und eine Vielzahl an Kirchen. Im Stadtzentrum hat sich bis heute die Tradition erhalten, die meist in weiß getünchten Häuser mit aufwändig geschnitzten Holzbalkonen zu schmücken.

Die Strände der Insel sind nicht von goldgelbem Sand, sondern von schwarz-grauem Vulkangestein gebildet, das hier vor ca. 1,6 Millionen Jahren begann, sich über die Meeresoberfläche zu erheben. Die eindrucksvollsten Hinterlassenschaften dieser vulkanischen Aktivität sind die 9km messende Caldera de Taburiente, die Vulkane San Juan, San Antonio und San Martin. Am erst in den 1970-er Jahren entstandenen Vulkan Teneguia lässt sich sehr schön die Erstbesiedlung mit Pflanzenbewuchs studieren. Wanderfreunde können hier noch Restbestände des einst große Teile der Kanarischen Inseln überziehenden Lorbeerwaldes finden, wie auch die für die Kanaren heute so typischen Wolfsmilchgewächse, Drachen- und Kieferbäume.


Lanzarote
Die Kanarischen Insel liegen rund 1000 km südwestlich von Spanien auf Höhe Nordafrikas im Atlantik und bezaubern mit schönen Sandstränden, vulkanischen Naturparks und einem ganzjährig angenehmen Badeklima. Aufregend ist die kanarische Insel Lanzarote, die mit mondähnlicher Vulkanlandschaft und wunderschönen langen Stränden glänzt. Sie ist die viertgrößte Kanareninsel und hat durch ihre ständigen Passatwinde ein gleichmäßiges sonniges Klima.

Berühmt ist Sie wegen ihres vulkanischen Naturschutzgebietes Timanfaya im Westen der Insel, das mit unzähligen Vulkankratern und Vulkankegel übersät ist, die sich nach einer verheerenden Eruption im 18. Jh. gebildet haben. Die mondähnliche Lavalandschaft mit ihrem kargen Bewuchs von Flechten und Moosen und der nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche beginnenden großen Hitze ist ein beeindruckendes Phänomen, das Sie bei einer Busrundfahrt bestaunen können. Besuchen Sie auch das informative Besucherzentrum, wo Sie viel Interessantes über die Entstehung des Nationalparks erfahren und das bekannte Nationalparkrestaurant El Diablo, das seine leckeren Gerichte nur mit Hilfe der heißen Glut der Erdwärme brutzelt.

Im Süden und Osten von Lanzarote liegen die malerischen Buchten und bezaubernden Strände der Urlaubszentren, deren flachen Bauten harmonisch in die Natur eingepasst wurden. Die bunte Unterwasserwelt rund um Lanzarote können Sie bei einem Ausflug mit dem Unterseeboot durch gläserne Panoramafenster bewundern und sich viel über die exotischen Meeresbewohner von ihrem Reiseleiter erzählen lassen. Genießen Sie die kühlen Wellen des Atlantiks und verbringen Sie ausgelassene Stunden mit Wassersportaktivitäten, wie Surfen, Segeln und Tauchen.

Lanzarote lockt insbesondere mit seiner kargen Vulkanlandschaft im Nationalpark Timanfaya, wo auch der gleichnamige Vulkan steht. Die mineralisch-roten Feuerberge sind eine aussergewöhnlich ursprüngliche Landschaft auf der Kanareninsel Lanzarote, die von sandigen Küsten umgeben ist. Die vulkanischen Böden werden auf einer Fläche von über 20 km² zum Weinanbau genutzt. Hierzu pflanzt man den Weinstock in eine zuvor ausgehobene Mulde. Der dunkle und sehr poröse Boden nimmt nach nächtlicher Abkühlung Luftfeuchtigkeit auf und lässt so den Weinanbau auch ohne große Niederschlagsmengen gelingen.

Spannend ist eine Bustour durch den Nationalpark, wo nach einem Vulkanausbruch 1730 riesige Lavafelder entstanden sind, unter deren Oberfläche in wenigen Metern Tiefe heute noch Temperaturen bis zu 100 Grad Celsius herrschen. Ein herrliches Naturschauspiel bietet ihnen auch die Vulkankraterlagune El Golfo Lagune, mit ihrem grünlich leuchtenden Wasser und dem im Hintergrund aufragenden Vulkanformationen. Viel besucht sind auch die unterirdischen Höhlen des Jameos del Agua, wo Sie über in den Felsen gehauene Treppen durch ein einzigartiges Höhlensystem tief hinunter zum türkisblauen Höhlensee gelangen.


Fuerteventura
Fuerteventura verfügt über eine große Anzahl von Badestränden, wo man im feinen Sand einen Tag voller Badespaß verbringen kann. Das Inselinnere ist karg und erinnert einen mehr an eine Westernszenierie, als an eine Insellandschaft inmitten des Ozeans. Das administrative Zentrum der Insel ist die Inselhauptstadt Puerto del Rosario, wo 36.000 Menschen leben, darunter auch viele Ausländer, wie Deutsche und Engländer. Der Ort selbst hat in seinem alten Zentrum ein paar schöne Kirchen, jedoch zieht es die Mehrzahl Fuerteventura besuchender Kreuzfahrttouristen direkt in die Vulkanlandschaften der Insel, deren beeindruckendste sicherlich der Nationalpark Timanfaya ist, wo die sog. Feuerberge mit ihrem rötlichen Gestein auf die Ausflugsgäste warten.

Im dortigen Parkzentrum erfährt man vieles über die Entstehung der Insel und bekommt auch sehr eindrücklich gezeigt, welche Hitze heute noch aus Erdspalten an die Oberfläche dringt. Wer keine Scheu vor Wüstenschiffen hat, kann hier mittels Kamelkarawane die vegetationsarme Landschaft durchqueren. Wanderfreunde können hier auch mit den eigenen Füßen über die Lavafelder schreiten. Eine weitere Besonderheit der Insel ist der Weinanbau in kleinen, von Menschenhand geschaffenen Mulden, wo sich nachts der Tau anlagert und so die Weinstöcke in der nahezu niederschlagsfreien Gegend mit Feuchtigkeit versorgt werden. Den Wein kann man direkt in einer der Weinkellereien verkosten.

Die bizarren Vulkanlandschaften haben eine ganze Reihe von Künstlern inspiriert, besonders Cesar Manrique, welcher die raue Naturlandschaft künstlerisch bearbeitete und sehr eindrucksvolle Werke schuf, wie die Grotten von Jamenos del Agua, in die er einen Kozertsaal hineinbaute. Weitere interessante Aktivitäten auf der Insel sind das Surfen und Kiten, die Teilnahme an einer Jeepsafari oder an einer Radtour, das Golfen und Tauchen sowie ein Ausflug in den Strandort Puerto del Carmen, wo Schwimmen, Sonnenbaden und Souvenireinkauf locken. Allen Passagiere der Aida, die erfahren möchten, wie sich das Leben der Bauern und Handwerker in den vergangenen Jahrhunderten auf den Kanarischen Inseln abgespielt hat, sei ein Besuch im Museum Algocida empfohlen.


Gran Canaria

Die Kreuzfahrt am 02.01.2018 dauert nur 13 Tage und läuft die Insel El Hierro nicht an.





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