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Costa Luminosa - Auf antiken Pfaden

Kreuzfahrt Costa Luminosa 22.11.2021 bis 23.12.2021
Auf antiken Pfaden durch das Mittelmeer

Costa Luminosa - Auf antiken Pfaden, Kreuzfahrt Costa Luminosa 22.11.2021 bis 23.12.2021, Auf antiken Pfaden durch das Mittelmeer
Sie können diese Kreuzfahrt der Costa Luminosa auch ab/bis Civitavecchia bei Rom am 23.11.2021 oder ab/bis Barcelona am 26.11.2021 buchen.


Termine, Preise, Schiffsinfos, Reisedetails
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Dauer Schiff Reiseroute Abreisen
31 Tage Costa Luminosa Kreuzfahrt Auf antiken Pfaden durch das Mittelmeer:
Savona (Italien), Civitavecchia (Rom), Marseille, Barcelona, Valencia, Insel Malta, Heraklion (Kreta), Insel Zypern, Haifa (Israel), Antalya, Insel Rhodos, Istanbul, Kusadasi, Athen, Split, Venedig, Catania, Neapel, Livorno, Savona

22.11.2021


Savona (Italien)
Costa Kreuzfahrten ab Savona starten vom geräumigen und komfortablen Kreuzfahrtterminal Palacrociere aus, der einen zügigen und bequemen Reisebeginn ermöglicht und sich in seiner Professionalität in Nichts von einem modernen Flughafenterminal unterscheidet. Der von Costa Kreuzfahrten betriebene Kreuzfahrtterminal wird jährlich von hunderttausenden zufriedener Kreuzfahrtgäste durchlaufen.

Sollten Sie in Savona vor oder nach ihrer Kreuzfahrt im Mittelmeer etwas Zeit haben, so empfiehlt sich eine Besichtigung der Festungsanlage, des Domes und der in Teilen noch mittelalterlichen Altstadt. Größte Sehenswürdigkeit der Hafenstadt Savona ist sicherlich die Priamarfestung, von deren gewaltigen Mauern und Türmen man einen weitschweifenden Blick über die Stadt, den Kreuzfahrthafen Savona und die Hügel im Hinterland hat. Im Inneren können Sie ein archäologisches Museum besichtigen sowie eine Kunstausstellung bestaunen. Auch sehenswert sind der La Torretta, ein mittelalterlicher Turm, die Cappella Sistina und das Museum für Keramik.

Savona stand viele Jahrhunderte im Schaden von Genua und dies ist, abgesehen vom modernen Passagierhafen Savonas, auch noch heute der Fall. Die etwa 10 mal so große Nachbarstadt Genua ist berühmt für Europas größtes Meeresaquarium, welches Fische, Haie, Korallen wie auch Seehunde, Pinguine sowie Delphine beheimatet und von tropischen bis arktischen Gewässern die ganze Vielfalt maritimen Lebens auf unserem Planeten darstellt.

Architektur- und Historienfans sollten sich in die Altstadt begeben, wo zahlreiche Paläste und schmucke Geschäftshäuser vom einstigen Reichtum genuesischer Kaufmannsfamilien künden, sich die pittoresken Gassen um die Piazza Campetto und die Via Tommaso Reggio anschauen oder die sich von der Küste die angrenzenden Hänge hinaufziehende Stadt auf einer Bootstour von der Meeresseite aus ansehen.

Savona verfügt in seiner Umgebung auch über einige einladende Strände und ist berühmt für seine gute Küche, die von fangfrischem Fisch, Krustentieren, regionalen Teigwaren und raffinierten Nudelfüllungen geprägt ist. Unglaublich schön ist ein Segeltrip. Entweder können Sie sich vollkommen zurücklehnen und die frische Meeresbrise an sich vorbeiziehen lassen oder Sie legen selbst einmal Hand an. Während eines Stopps können Sie schwimmen gehen und mit einem Schnorchel die Unterwasserwelt erkunden.


Civitavecchia (Rom)
Kreuzfahrten nach Rom legen im etwa 60km entfernten italienischen Kreuzfahrthafen von Civitavecchia an. Von dort starten die Ausflugsbusse von Costa Kreuzfahrten oder Sie machen sich mit dem Zug selbstständig auf den Weg nach Rom.

Eine Stadt wie Rom lässt sich in einem Tag kaum vollständig besichtigen und so sollten Sie sich vielleicht einige Sehenswürdigkeiten für ihre nächste Costa Kreuzfahrt nach Rom aufheben und sich auf einen Teil der vielzähligen Attraktionen konzentrieren, um diese in Ruhe ausführlich kennenlernen. So könnten Sie den Tag im 'Religiösen Rom' verbringen, wo der Vatikanstaat mit dem Petersdom, dem gleichnamigen Platz, den umfangreichen Museen des Vatikans samt der Sixtinischen Kapelle und der Engelsburg zu sehen sind. Besonders ergreifend ist der Aufstieg in die Kuppel des Petersdoms, die Sie mit dem Aufzug und auf dem letzten Stück dann zu Fuß erklimmen können. Der Ausblick von dort oben über den gesamten Vatikan samt seinen Gärten, den Petersplatz und das gesamte Zentrum von Rom ist atemberaubend schön.

Das antike Rom der römischen Kaiser und Volkstribunen findet sich im mächtigen Colosseum, dem Ort grausamer Gladiatorenwettkämpfe und Tierhatzen, auf dem benachbarten Forum Romanum, das den Geist römischer Philosophen und Feldherren atmet sowie dem Kapitolshügel, dem Ort wichtiger religiöser und politischer Zeremonien, wo heute das Rathaus von Rom seinen Platz gefunden hat. Dann gäbe es noch das sog. 'Klassische Rom', zu dem die zahlreichen Adelsvillen, Kirchenbauten, Brunnen und Plätze aus der Epoche des 16. bis 18. Jh. zählen.

In der Ewigen Stadt Rom können Sie sich auf abendländische Spurensuche begeben, den Sie war von der Antike bis zum Barock das politische, religiöse und kulturelle Zentrum des Abendlandes. Imposant sind das Forum Romanum, das Kolosseum und das Pantheon, die von der glanzvollen Geschichte des Römischen Reiches zeugen.

In der kleinen Vatikanstadt stehen auf einem Gebiet von nicht mal einem halben Quadratkilometer die aufregendsten christlichen Bauwerke der Welt. Schlendern Sie über den Petersplatz und bewundern Sie die kunstvolle Pracht des Petersdom und der Sixtinischen Kapelle. Dolce Vita werden Sie dagegen in den kleinen Bars und bezaubernden Straßencafes, wie im alteingesessenen Cafe Greco erleben, wo schon Goethe während seiner Reise durch Italien verweilte. Besuchen Sie auch die mächtige Spanische Treppe an der Piazza di Spagna und sehen Sie sich das bunte Treiben rund um den barocken Brunnen Fontana della Barcaccia an. Gönnen Sie sich eine kleine Pause am schönsten Platz der Stadt, Piazza Navona und genießen Sie einen leckeren Espresso am berühmten Barockbrunnen Fontana di Trevi.

Weltberühmt sind der Petersplatz und der imposante Petersdom, die das Zentrum des Vatikanstaats bilden und von Tausenden von Touristen jährlich besucht werden. Machen Sie eine Stadtrundfahrt und bestaunen Sie aus der Zeit des Römischen Reiches das gut erhaltenen Pantheon, das mächtige Amphitheater Kolosseum, das Forum Romanum und die Kaiserforen sowie die beeindruckende Engelsburg, die als Mausoleum zahlreicher römischer Kaiser und im Mittelalter als Zufluchtsort der Päpste diente. Unbedingt gesehen haben sollten Sie auch den barocken Platz Piazza Navona mit seinen Brunnen, den großen Kapitolsplatz auf dem eine Statue Mark Aurels steht und den Barockbrunnen Fontana di Trevi sowie die Piazza di Spagna mit der berühmten Spanischen Treppe.

Gerade Rom ist mit einer nahezu unübersehbaren Vielfalt von Sehenswürdigkeiten gesegnet, die mit dem Petersdom, dem Petersplatz, dem altrömischen Forum Romanum, dem Kolosseum und der Engelsburg ihresgleichen in der Welt suchen. Wer aber bereits diese bedeutenden Bauwerke während früherer Aufenthalte in Rom gesehen hat, dem sein ein Ausflug zur Tibermündung in den alte Hafen von Rom, Ostia Antica, empfohlen. Dort gibt es eine ganze Reihe von antiken Tempeln, Heiligtümern und weltlichen Bauwerken zu besichtigen, wie das einstige Kapitol, die Thermen mit ihren herrlichen Steinmosaiken und das Theater Maximus. Den hier besonders fleißigen Archäologen ist es zu verdanken, dass große Teil von Ostia Antica bereits ausgegraben wurden und man sich heute einen guten Einblick in das alltägliche Leben der alten Römer verschaffen kann, da auch große Mietshäuser, Thermenanlagen, Getreidespeicher, Werkstätten, Grabanlagen und Wirtshäuser zu sehen sind.

Gönnen Sie sich zwischendurch auch eine Pause in einem der vielen gemütlichen Straßencafes, wo Sie bei strahlendblauem Himmel mit einem leckeren Cappuccino das trubelige Straßenleben beobachten können.


Marseille
Der französische Mittelmeerkreuzfahrthafen Marseille kann auf eine über 2000-jährige Geschichte zurückblicken, die immer von der Rolle Marseilles als Hafenstadt geprägt war. So wurde die Stadt im 7.Jahrhundert v. Chr. von hellenistischen Seefahrern gegründet, die hier einen Stützpunkt für ihren Mittelmeerhandel errichteten, geriet im 2. Jh. v. Chr. unter römische Herrschaft, musste in der Folgezeit häufige Machtwechsel über sich ergehen lassen, erlangte kurz seine Unabhängigkeit und viel endgültig im 15. Jh. an Frankreich. Die Bewohner von Marseille waren für ihren Stolz bekannt und ließen sich nicht vom König unterdrücken. Während der Französischen Revolution unterstützten sie die Aufständischen mit freiwilligen Kämpfern, die in den Pariser Straßenzügen das Lied Marseillaise sangen, das heute die Nationalhymne Frankreichs ist.

Im zweiten Weltkrieg 1943 wurde von der deutschen Wehrmacht große Teile des historischen Altstadtkerns in die Luft gesprengt. Ab den 1950er Jahren war Marseille eine Einwanderungsstadt für Menschen aus den ehemaligen nordafrikanischen Kolonien, die noch heute das Stadtleben prägen. Marseille ist somit stark gezeichnet von seiner langen Geschichte als wichtige Handels- und Hafenstadt am Mittelmeer und von seinen zahlreichen Einwanderern aus den ehemaligen französischen Kolonien Nordafrikas, die ihre Kultur und Lebensart mitbrachten. Sehenswert sind der alte Hafen Vieux Port mit seinem herrlichen Ausblick und seinen zahlreichen Geschäften und Restaurants, die mächtige Kathedrale de la Major unweit des Hafens und die auf einer Anhöhe stehende Basilika Notre Dame de la Garde, die das Wahrzeichen Marseilles ist und von wo aus Sie einen eindruckvollen Blick auf den Hafen und das Mittelmeer haben. Schlendern Sie auch durch den alten Stadtkern Quartier du Panier, dessen Straßen heute von schönen Häusern aus dem 18 Jh. gesäumt werden.

Heute bietet der alte Hafen mit seinen schicken Yachten und bunten Fischerbooten das wohl schönste Stadtpanorama. Welches besonders von der Kirche auf dem Hügel hinter dem Hafen sehr beeindruckend ist und jedem Reisegast auf Marseille Kreuzfahrt als ersten Eindruck von der Stadt empfohlen sei. Marseille zeigt eine breite Auswahl an historischen Kirchenbauten, die schöne Küstenpromenade Corniche umd mit dem Panier-Viertel einen historischen Stadtteil, welcher mit gemütlichen Cafes und kleinen Gässchen zu einem Bummel einlädt. Im Hinterland des Kreuzfahrthafens Marseille wartet die Provence mit ihren lieblichen Feldern voller wohlduftender Blumen und Kräuter, große und kleine Landstädte sowie die ehemalige Papstresidenz Avignon mit ihrer vielbesungenen Brücke.


Barcelona
Der spanische Kreuzfahrthafen Barcelona ist ein Höhepunkt vieler Kreuzfahrten mit Costa Kreuzfahrtschiffen, die hier sehr regelmäßig die kunstsinnige katalanische Hafenstadt besuchen. Viele Mittelmeer und Kanarische Inseln Kreuzfahrten beginnen und enden sogar in Barcelona, wo Costa einen komfortablen Kreuzfahrtterminal betreibt, der Ein- und Ausstieg auf bzw von den Costa Schiffen reibungslos vonstatten gehen lässt.

Aufgrund der Nähe des Kreuzfahrthafens zur Innenstadt können Sie Barcelona auch bequem auf eigene Faust entdecken, wozu sich das weitgespannte U-Bahn-Netz oder die am Hafen abgehenden Touristenbusse eignen, die auf festen Routen die Sehenswürdigkeiten Barcelonas den ganzen Tag über ansteuern.

Costa Kreuzfahrten bietet in Barcelona eine ganze Reihe von geführten Landausflügen, die Ihnen das Altstadtviertel des Bario Gotico (Gotisches Viertel), die Flaniermeile der Ramblas und die Bauwerke des Architekturgenies Gaudi zeigen. Insbesondere die von Gaudi entworfene Sagrada Familia (Kirche der Heiligen Familie) sollte man bei einer Kreuzfahrt nach Barcelona gesehen haben, da es weltweit nichts Vergleichbares gibt. Weitere Häuser des spanischen Architekten in der Stadt und der von ihm gestaltete Park Guell zeigen auch die unverkennbare geschwungene Formensprache Gaudis.

Entdecken Sie auf ihrer Kreuzfahrt die interessante katalanische Kulturmetropole Barcelona, die für ihre zahlreichen Kunstmuseen, formschönen Architekturbauwerken des Meisters Antoni Gaudi und für ihre mittelalterlichen Zeugnisse im alten Stadtviertel Barri Gotic sowie für ihre wunderschöne Flaniermeile La Rambla bekannt ist. Begeben Sie sich auf die Spuren des weltberühmten katalanischen Architekten und Künstlers Antoni Gaudi, der im Stile des Modernisme formschöne und einzigartige Bauwerke, wie die Basilika Sagrada Familia, entwarf. Seit 1882 wird an ihr gebaut, voraussichtlich noch bis 2026, trotzdem zählt Sie heute schon zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Barcelonas. Der unvollendete Sakralbau liegt im Stadteil Eixample und besitzt zwei prächtige Schaufassaden, die östliche Geburtsfassade, die die Geburt Jesus darstellt und die westliche Passionsfassade, die eine klare Linienführung und große Figuren aufweist.

Sehenswert sind auch das Haus Casa Mila mit seiner unregelmäßigen Fassade, der Stadtpalast Palau Güell, den er für seinen Gönner Eusebi Güell entwarf und der Park Güell mit seinen organischen Formen, in dem auch das Wohnhaus des Meisters steht, das heute ein Museum beherbergt.Darüberhinaus lohnt sich die Fahrt hinauf auf den Hausberg von Barcelona, von wo aus man einen weitschweifenden Blick über die Stadt und die Mittelmeerküste hat. Unbedingt probieren sollten Sie die Köstlichkeiten der katalanischen Küche, am Besten bei einer Tour durch die typischen Lokale Barcelonas, wo traditionell kleine Häppchen zum Wein serviert werden oder in der großen Markthalle, die direkt von den Ramblas abgeht und in der eine große Vielfalt würziger Käse und Chorizo-Wurst verkauft werden.



Das alte Barcelona werden Sie im Stadtteil Barri Gotic antreffen, wo einst die Römer eine Siedlung gründeten und heute die verwinkelten Straßen Bauwerken aus dem 14. Und 15. Jh. säumen, die während der große spanischen Seemachtszeit erbaut wurden. Sehenswert ist auch das Stadtviertel Raval, das mit dem Stadtviertel Barri Gotic die Altstadt von Barcelona bildet und das sich zu einem sehr beliebten Szenetreff entwickelt hat. Viel besucht sind auch das Geschichtsmuseum Museu d Història de la Cuitat, in dem Sie viel über die 2000 Jahre alt Vergangenheit Barcelonas erfahren, das Seefahrtsmuseum Museu Maritim und das Picasso Museum, in dem vor allem Jugendwerke des weltberühmten Künstlers ausgestellt sind.

In der Umgebung von Barcelona finden Badefreunde schöne Sandstrände, historisch Interessierte sollten sich zum Kloster Montserrat auf den Weg machen und Kunstfreunde empfehlen wir das Museum mit Picassos Arbeiten oder die Besichtigung eines der schönen Oper- und Theaterhäuser der Stadt.

Weniger bekannt, aber bei Freunden maritimer Geschichte hochgeschätzt, ist das Maritime Museum Barcelonas, welches zentral am alten Hafen in den Gebäuden der historischen Werftanlage befindet und u.a. den originalgetreuen Nachbau einer spanischen Galeere beheimatet. Die beste Aussicht auf die Stadt hat man aus den Kabinen der über 80 Jahre alten Seilbahn, welche vom Hafen hinauf auf den Hausberg von Barcelona, den Montjuic, führt.

Wobei der Begriff Berg für einen 170m hohen Hügel vielleicht etwas übertrieben wirkt. Allerdings führen gleich 2 Seilbahnen auf seine Spitze, da neben der bereits erwähnten Hafenseilbahn auch noch eine weitere Seilbahn hinaufführt, diese allerdings unterirdisch, da sie Bestandteil der Barceloner Metro ist. Egal wie Sie nun dort hingelangen, der Ausblick hinunter auf die Millionenstadt Barcelona und das angrenzende Meer ist beeindruckend. Sie werden sich vielleicht fragen, wozu es gleich 2 Seilbahnen hier benötigt ? Dies liegt zum einen an der hier im Jahre 1929 durchgeführten Weltausstellung mit 6 Millionen Besuchern und den hier 1992 abgehaltenen Olympischen Sommerspielen.

So findet man heute dort vom alten Kastell aus dem 18 Jh. bis hin zum modernen Olympiastadion eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, deren schönste wohl der Botanische Garten und die großen Wasserspiele sind. Noch eine Anmerkung für alle Fußballfans auf diesen Costa Diadema Reisen durch das westliche Mittelmeer: Keinesfalls sollte man das Olympische Stadion mit dem Camp Nou verwechseln, dem Stadion des FC Barcelona, welches an spielfreien Tagen ebenfalls besichtigt werden kann.


Valencia
Valencia ist eine eine über 2.000 Jahre alte Hafenstadt mit modernen Attraktionen. Die Stadt der Wissenschaften und Künste mit Europas größtem Ozeanograficum sind die Topattraktion der 800.000 Einwohner zählenden Stadt. An die große Vergangenheit der Stadt erinnern die sehenswerte Seidenbörse aus dem 15. Jh. und die nochmals 200 Jahre ältere Kathedrale. Daneben besitzt die Stadt noch weitere Attraktionen wie ihre vielen Kirchen, wuchtigen Stadttürme, pompösen Opern- und Theaterhäuser, ihre bunten Märkte und lehrreichen Museen sowie ihre schönen Gassen und Plätze. Eines darf auf keinenfall vergessen werden, wenn man von Valencia spricht: die Paella, eine Erfindung der Valencianer.

Zahlreiche historische Gebäude in der charmanden Altstadt aus dem 15. und 16. Jh. zeugen vom einstigen Reichtum. Machen Sei einen gemütlichen Bummel durch die engen Altstadtgassen des historischen Stadtkerns Carmen und genießen Sie den mediterranen lebenslustigen Flair und bestaunen Sie die alten Bürgerhäuser mit ihren beindruckenden Fassaden. Sehenswert ist die alte Seidenbörse Lonja de la Seda aus den Anfängen des 16. Jh., die zu den bedeutendsten weltlichen Bauwerken der europäischen Gotik gehört und zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Prächtig ist auch die Kathedrale von Valencia, die im 13. Jh. auf einer Moschee erbaut wurde und über die Jahrhundert immer wieder neu gestaltet wurde. Ein Wahrzeichen von Valencia ist der im 14. Jh. angebaute Torre del Miguelete, den Sie über eine Wendeltreppe besteigen können und von dessen Aussichtsplattform sich ein herrlicher Blick über die Dächer der Altstadt bietet.

Viel besucht ist auch das Science Center: Stadt der Künste und Wissenschaft, das 1996 eröffnet wurde. Es beheimatet ein ausgefallenes Operngebäude und einen großen Musikpalast, ein modernes 3D-Kino, ein spannendes Wissenschaftsmuseum und das größte europäische Aquarium, wo zahlreiche Meeresbewohner wie Wale, Pinguine, Walrosse, Delfine und Haie zu bewundern sind. Weiter befinden sich Museen für Ethnologie, Moderne Kunst, Spielzeug, Stadtgeschichte und Militärgeschichte, um nur einige zu nennen, auf dem weitläufigen Gelände. Sehenswert sind auch der Botanische Garten und der Zoologische Garten, die zu einem Spaziergang unter freiem Himmel einladen.

Faszinierend ist die große Jugendstil-Markthalle Valencias, die über 8000 qm groß ist und in der rund 1000 Warenstände seit 1928 stehen, deren Verkäufer lautstark Produkte des täglichen Bedarfs den zahlreichen Besuchern anbieten. Valencia ist auch bekannt für seine kulinarischen Genüsse, zu deren bekanntesten das Reisgericht Paella zählt, das in einer großen Pfanne über offenem Feuer zubereitet wird und das Sie unbedingt probieren sollten.


Insel Malta
La Valletta auf Malta ist einer der schönsten Kreuzfahrthäfen im Mittelmeer und alleine die Ein- und Ausfahrt aus dem von sandsteinfarbigen Bastionen gesäumten Hafen ist schon eine Costa Kreuzfahrt nach Malta wert, ganz zu schweigen von den Palästen, Burgen und Kirchenbauten der Stadt, deren heutiges Erscheinungsbild maßgeblich vom Ritterorden der Malteser beeinflusst wurde, die hier ein mächtiges Bollwerk errichteten, in ihrem Kampf gegen die anstürmende Flotte der Osmanen.

Bei einem ersten Besuch von Malta sollten Sie sich unbedingt die Zeit nehmen, um die Hauptstadt La Valletta zu Fuß zu erkunden. Besuchen Sie die Barraca Upper Gardens, von denen Sie einen herrlichen Blick auf die im Hafen liegenden Schiffe haben, machen Sie der St. John's Co-Cathedral ihre Aufwartung, auf deren Steinboden Sie die Grabplatten der Ritter finden und verweilen Sie etwas im Großmeisterpalast, um die Empfangsräume und das Waffenmuseum zu bestaunen.

Die von außen martialisch wirkende Stadt war über lange Zeit die am besten gesichertste Festungsanlage des gesamten Mittelmeerraumes und ist heute eine weltoffene Stadt, die vom Handel und dem Tourismus lebt. Kunstinteressierte können das National Museum der Schönen Künste besuchen. Einen Blick auf das Theater und die zwei Opernhäuser zu werfen, lohnt sich auch. In La Valletta können Sie eine Shoppingtour mit einplanen, bei der Sie unbedingt die Geschäfte mit der typischen Handwerkskunst wie Sticken und Korbflechten besuchen sollten.

Auf der Insel finden sich noch weitere historische Zeugen ihrer Vergangenheit an der Grenze zwischen Abend- und Morgenland, aber auch schöne Strände mit glasklarem Wasser, was Malta zu einem bei Tauchern und Schnorchlern beliebten Reiseziel macht. Unvergesslich schön ist ein Ausflug mit einem Motorboot oder einem Segelboot, denn der Anblick von La Valletta, den Festungsanlagen, der Küste und der Nachbarinseln ist vom Wasser aus nochmal ein ganz anderer. Wunderbar verbinden lässt sich das natürlich mit einem Tauchgang, wo Sie atemberaubende Riffe und Schiffswracks erkunden können. Andere Wassersportarten wie Windsurfen, Kajakpaddeln oder Jetskifahren sind bei den Gegebenheiten Maltas mit seinem warmen und klaren Wasser ein großer Spaß.

Naturfreunde und Wanderbegeisterte werden bei einer Erkundung der Insel große Freude haben. Sie können entscheiden, ob sie zwischen dramatischen Klippen, die ins Meer hineinragen und von Meereswellen umspült werden oder im Buschland und durch saftig grüne Täler wandern.


Heraklion (Kreta)
Kreta gilt als die Wiege der europäischen Zivilisation und der Kreuzfahrthafen der Inselhauptstadt Heraklion wird auf dieser Costa Kreuzfahrt ihr Zugangstor zu einer faszinierenden Welt sein. Seit 8000 Jahren lebten Menschen auf der Mittelmeerinsel und vor etwa 4.000 Jahren entstand dort die Siedlung von Knossos, deren sorgfältig restaurierte Ruinen Sie unbedingt besichtigen sollten, da Sie als die Urform der europäischen Stadt gelten und mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem vom nahen Heraklion zu erreichen sind. Kreta verfügt noch über eine ganze Fülle weiterer archäologischer Stätten der minoischen Kultur, aber auch aus hellenistischer und römischer Zeit.

Die Natur meint es auch sehr gut mit den Inselbesuchern, da sich hier schöne Strände, einsame Buchten und im Inselinneren tiefe Schluchten und urige Bergdörfer finden, wo auch heute noch Ziegen und Schafe weiden, aus deren Milch ein sehr würziger Käse hergestellt wird.

In Heraklion sind es insbesondere die Bauwerke aus der Zeit der venezianischen Herrschaft, die die Besucher beeindrucken. Dies sind der Alte Hafen samt Festung und die auch heute noch nahezu komplette Stadtmauer. Eindrucksvoll ist die vorgelagerte Martinengo Bastion, die einzige, die von ursprünglich sieben Bastionen noch besteht. Hier werden Sie die Grabstätte des bekannten Schriftstellers Kazantzakis finden und von hier können Sie die Stadt gut überblicken. Auch ein Stadttor hat die Zeiten überlebt. Das Chnioparta aus dem 16. Jahrhundert ist charakteristisch für seinen geflügelten Löwen des Heiligen Markus.

Im Herzen der Stadt können Sie viele historische Bauten entdecken. Besuchen Sie die Agios Tiso Kirche und die venezianische Loggia aus dem 16. Jahrhundert, ein Gebäude verziert mit Wappen und Trophäen, wo sich einst Nobelmänner trafen. Schlendern Sie weiter vorbei an den türkischen Brunnen, imposanten sakralen Bauten und setzen Sie sich gemütlich in ein Café, um die bezaubernde Atmosphäre zu genießen. Auf dem Markt von Heraklion können Sie moderne und auch traditionelle Produkte wie Olivenöl und Honig aus der Region erstehen.

Bei einem Ausflug in die Stadt Chania werden Sie neben der Kathedrale der drei Märtyrer und der griechisch-orthodoxen Agios Nikolaos die Etz Hayyim Synagoge und die Hassan-Pascha-Moschee aus dem 17. Jahrhundert entdecken. Wer nach der Besichtigung von Knossos und anderen historischen Stätten seinen Wissensdurst bezüglich der Minoer und ihrer alten Kultur stillen möchte, dem sei ein Besuch des Archäologiemuseums nahegelegt. Weitere interessante Ziele sind das historische Museum und das Naturkundemuseum.


Insel Zypern
Die Mittelmeerinsel Zypern bietet alles, was einen Landgang auf ihrer Costa Kreuzfahrt im Mittelmeer attraktiv macht: Schöne Strände mit glasklarem Meereswasser, eine herzhaft-würzige Küche, die geprägt ist von regionalen Produkten wie Schafskäse, Oliven sowie leckerem Fisch und beeindruckende Landschaften voll historischer Bauwerke, die die wechselvolle Geschichte von Zypern widerspiegeln.

Die Region um Limassol ist schon seit vielen tausend Jahren bewohnt. Es wurden Gräber gefunden, die etwa 2000 v.Chr. entstanden sind. So können Sie in der Stadt und der Umgebung viele historische Spuren finden. An das mittelalterliche Zeitalter denkend, wird die Stadt insbesondere mit dem Dritten Kreuzzug in Verbindung gebracht. Richard Löwenherz war Ende des 12. Jahrhunderts auf dem Weg ins Heilige Land. Seine Verlobte soll mit dabei gewesen sein, als ihr Schiff vor Limassol auf Grund sank. Der Geschichte nach sollen die beiden in der Burg von Limassol geheiratet haben. Diese Burg können Sie heute noch besichtigen und im dazugehörigen mittelalterlichen Museum spannende Artefakte bestaunen. Das historische Zentrum der Stadt dreht sich um das Schloss und den Hafen.

Im archäologischen Museum können Sie eine Kollektion an Antiquitäten bestaunen, die sich zurückdatieren lassen beginnend vom neolithischen Zeitalter bis zur Zeit der Römer. In einem Volksmuseum kommen Sie der Historie und Tradition der letzten Jahrhunderte näher. Interessante Trachten und Kostüme gehören zu den Ausstellungsstücken. Machen Sie einen schönen Spaziergang zur Marina, wo Sie den Blick über das Meer schweifen lassen und gehen Sie weiter in den öffentlichen Pak mit seinen Eukalyptusbäumen, Zypressen und Pinienbäumen. Außerdem gibt es einen kleinen Zoo, wo Sie Tiger, Löwen, Affen, Pelikane und eine Vielzahl an Vögeln bestaunen können.

Zwei sakrale Bauten gehören in Limassol zu den Sehenswürdigkeiten. Die schlichte gotische Panagia Karmiotissa und das mit schönen Fresken und Bildern verzierte Innere der Agia Napa Kathedrale sind Orte, wo Sie eine Pause einlegen können und zur Ruhe kommen.

So lassen sich auf einem Landausflug auch römische, altgriechische und christliche Tempel- bzw. Klosteranlagen besichtigen. Besichtigen Sie die archäologische Stätte Amathus mit dem Tempel der Aphrodite und den antiken Grabstätten. Interessant ist auch ein Ausflug zur Kolossi Burg aus dem 15. Jahrhundert. Zur Abkühlung können Sie an einem der schönen zyprischen Strände ins Meer hüpfen und sich am Strand entspannen.


Haifa (Israel)
Die Hafenstadt Haifa liegt im Norden Israels, beheimatet 270.000 Einwohner und liegt somit hinter Jerusalem und Tel Aviv an 3. Stelle der größten Städte des Landes. Größte touristische Attraktion ist der sogenannte Schrein des Bab und die ihn umgebenden Gartenanlagen, die sich den Hügel hinter der Stadt augenfällig hinaufziehen.

Für Ausflüge bietet sich das biblische Galiläa an, wo Nazareth und der Jordanfluss besucht werden können.

Weitere Ausflüge führen Sie in die moderne und belebte Stadt Tel Aviv. Hier kommen Sie mit einem Bus, mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß gut voran und können unterschiedliche Viertel erkunden. Im alten Jaffa, übrigens auch der Ort, wo der biblische Jonas zu Schiff gegangen sein soll und von einem großen Fisch verschluckt wurde, sollten Sie unbedingt den berühmten Flohmarkt besuchen. Hier finden Sie unter anderem Handwerkkunst und Schmuckstücke, die Sie für Zuhause erstehen können. Zudem können Sie die traditionelle Küche probieren und werden sicherlich auf neue Geschmäcker stoßen.

Toll ist es auch über einen der täglichen Märkte zu schlendern, am farbenfrohen, frischen Gemüse vorbeizugehen und die herrlichen Gerüche der vielen Gewürze wahrzunehmen. Verbringen Sie wunderbare Stunden am schönen Strand von Tel Aviv oder stürzen Sie sich in die Welt der Museen. Unglaublich interessant ist das Museum über die jüdische Diaspora, das Ihnen spannende Einblicke in die Geschichte des jüdischen Volkes erlaubt. Auch Jerusalem mit seiner historischen Altstadt, das Zuhause der drei großen monotheistischen Religionen, kann besucht werden.


Antalya
Die Millionenstadt Antalya, Partnerstadt von Nürnberg, ist der beliebteste Urlaubsort der Türkei, ihr historisches Zentrum liegt malerisch auf einer Klippe oberhalb der Mittelmeerküste und die Strände der Region, die türkische Gastfreundschaft, das hervorragende Preis-/Leistungsverhältnis und die warmen Temperaturen von Frühjahr bis in den Spätherbst locken jährlich mehrere Millionen Urlaubsgäste an. Bei einem Bummel durch die Altstadt ziehen das dortige Hadrianstor aus dem 2. Jh. n. Chr., die alte Moschee, die restaurierten Wohnhäuser vergangener Jahrhunderte und das archäologische Museum die meisten Blicke auf sich, doch der wahre Renner für Ausflüge sind in Antalya die nach historischen Vorbildern gebauten Ausflugsboote, welche Schifffahrten entlang der Küste zu Wasserfällen, Bade- und Schnorchelspots sowie einladenden Stränden offerieren.


Insel Rhodos
Der griechische Kreuzfahrthafen Rhodos wird von einer mächtigen Kreuzritterfestung dominiert, die über der Stadt thront und deren Besichtigung einen sofort in den Bann des historischen Rhodos zieht. Zwischen massiven Festungsmauern und den wehrhaften Zinnen des Kreuzritterpalastes, der nach 400-jähriger osmanischer Herrschaft im 20. Jahrhundert wiedererrichtet wurde, lässt sich die wechselvolle und kriegerische Geschichte der Insel nacherleben. Schauen Sie sich aufmerksam um, wenn Sie durch das UNESCO-Welterbe der Altstadt gehen. Erblicken Sie die alten Versammlungshäuser und den Großmeisterpalast. Wenn Sie auf der Straße mit dem Namen Akti Sachtour laufen, kommen Sie an den Stadtmauern vorbei und können alte Windmühlen bestaunen.

Heute ist Rhodos eines der beliebtesten Ziele für Costa Kreuzfahrten in Griechenland, da es neben seiner romantischen Hauptstadt Rhodos-Stadt ein weiteres historisches Kleinod bietet, die Akropolis von Lindos, die weithin sichtbar auf einem Hügel unweit des Meeres thront. Weitere Anziehungspunkte sind die sonnigen Strände der Insel, wo es sich wunderbar Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen und Sonnenbaden lässt.

Das Inselinnere ist noch sehr ursprünglich und stellenweise auch sehr hügelig, was beeindruckende Ausblicke für Wanderer und Biker gewährleistet. Magisch ist es im Tal der Schmetterlinge. In den warmen Monaten werden die Schmetterlinge mit ihren grandiosen Mustern von den Bäumen im Tal angezogen, wo Sie auch unvergessliche Wasserfälle vorfinden.

Bei der Betrachtung des Routenbildes könnte die Frage aufkommen, wieso mit Rhodos und den benachbarten griechischen Eilanden so viele der Inseln Griechenlands direkt vor der türkischen Küste liegen und dennoch nicht zum Staatsgebiet der Türkei gehören. Die Inseln gehören den südlichen Sporaden an und bilden die Inselgruppe des Dodekanes. Geschichtlich wurden Sie über 400 Jahre von den Osmanen beherrscht, 1912 aber von italienischen Truppen im Zuge des italienisch-türkischen Krieges eingenommen, was die Inseln nicht in die 1922 stattgefundenen Verhandlungen nach dem für die Türkei siegreichen Krieg gegen Griechenland einbezog, der einen Bevölkerungstausch, bzw. eine Bevölkerungsvertreibung zwischen Griechenland und der Türkei zur Folge hatte. So gelangten die Inseln nach dem 2. Weltkrieg von den zwischenzeitlich dort herrschenden Briten endgültig an das Königreich Griechenland, was auch im Sinne der überwiegend griechischstämmigen Inselbewohner war.


Istanbul
Istanbul wird für viele Teilnehmer dieser Costa Kreuzfahrten der große Höhepunkt sein, was angesichts der vielen historischen Bauwerke und der auch landschaftlich sehr reizvollen Lage am Bosporus verständlich ist. Aus eigener Erfahrung möchten wir Ihnen nahelegen, die frühmorgendliche Einfahrt in den Istanbuler Hafen nicht zu verpassen, wenn das Panorama der Stadt mit seinen Moscheen und Palästen am Schiff vorüberzieht.

Die von griechischen Siedlern vor über 2.500 Jahren gegründete Stadt erlebte als Konstantinopel ab dem 4 Jh. n. Chr. ihre erste, ab dem 15. Jh. als Hauptstadt des Osmanischen Reiches und seit einigen Jahrzehnten als Wirtschaftszentrum der Türkei ihre dritte Blütezeit. Heute gilt sie als die viertgrößte Metropole der Welt und das türkische Wirtschaftswunder der vergangenen Jahre lässt sie scheinbar unaufhaltsam wachsen. Viel wurde bereits über die Paläste, Museen und Moscheen der Stadt geschrieben, die einem Erstbesucher auch unbedingt nahegelegt werden sollten, wir möchten Sie allerdings zu einem Besuch eines der traditionellen Bäder animieren, die hier Hamam heißen und höchste Badekultur bieten.

Kreuzfahrten nach Istanbul mit Costa sind eine Reise an die Jahrtausende alte Schnittstelle von Orient und Okzident, wo Asien und Europa in einer Stadt vereint sind. Am deutlichsten wird die große und wechselvolle Geschichte von Istanbul an seinem bedeutendsten Bauwerk sichtbar, der Haghia Sophia. Diese wurde im 6. Jahrhundert als religiöses Zentrum des byzantinischen, sprich oströmischen Reiches erbaut, wurde dann im 15. Jahrhundert, nach der Eroberung der Stadt durch das osmanische Herr, zu einer Moschee umgestaltet und von Atatürk, dem Staatsgründer der modernen Türkei, in den 1930er Jahren zu einem Museumsbau umgewidmet. Das Gebäude sollten Sie unbedingt besichtigen, da es nicht nur von beeindruckenden Dimensionen ist, sondern auch wunderbare arabische Kalligaraphien und feine Mosaike zeigt.

Unweit der Haghia Sophia befinden sich die große blaue Moschee mit ihren bunten Glasfenstern und der Topkapi-Palast, der Wohn- und Regierungssitz der osmanischen Sultane, welche beide besichtigt werden können und den Reichtum und die Kunstsinnigkeit der osmanischen Zeit eindrucksvoll belegen.

Daneben gibt es in Istanbul noch so vieles zu Tun und Sehen, dass 1 oder 2 Tage kaum ausreichen und ein zweiter oder dritter Besuch auf ihren nächsten Costa Kreuzfahrten noch reichlich Schönes zum Entdecken bieten wird. Sehr beliebt sind Bootsfahrten auf dem Bosporus, welcher hier Europa und Asien trennt, ein Bummel über die bunten Märkte der Stadt oder ein Hinabsteigen in die historische Wasserzisterne der Stadt.

Und auf keinen Fall dürfen Sie die Ein- bzw. Ausfahrt in den Kreuzfahrthafen von Istanbul verpassen, welche beinahe schon alleine eine Kreuzfahrt nach Istanbul wert ist, so prächtig sieht die Stadt vom Pooldeck ihres Costa Schiffes aus.

Berühmt ist Istanbul auch für seine großartige Küche, die trotz des ausgezeichneten Essens an Bord auf einem Landgang nicht fehlen sollte. Am einfachsten lässt sich dies auf dem großen Platz zwischen Blauer Moschee, Topkapi-Palast und Haghia Sophia erleben, wo ambulante Verkäufer türkischen Tee in kleinen Teegläsern anbieten und fahrende Straßenhändler ihre Simit genannten Sesamkringel offerieren. Die ganze Vielfalt der türkischen Küche erlebt man natürlich nur bei einem Restaurantbesuch, der mit den Meze, kalte und warme Vorspeisen wie Linsenköfte oder mit Käse gefüllten Pilzen samt Bazlama-Brot beginnen könnte, dann ein Kepab (gegrilltes Fleisch), Köfte (Frikadellen), Pilav (Reisgericht), Kuru Fasulye (Bohneneintopf) oder Lahmacun (Türkische Pizza) beinhaltet und mit einem süßen Nachtisch, wie z.B. Sütlac (Milchreis) enden könnte, bevor diese Kreuzfahrt ihre Fortsetzung findet.


Kusadasi
Der Urlaubsort Kusadasi liegt an der türkischen Westküste, beheimatet etwa 115.000 Einwohner und hat eine Historie, die über 4.000 Jahre zurückreicht. In der Hochzeit der griechischen Antike wurde er Neapolis genannt und war abhängig vom nahegelegenen Ephesus, dessen sehenswerte Ruinen auf einem kurzweiligen Landausflug besichtigt werden können. Später war die geschäftige Hafenstadt ein Aussenposten italienischer Handelsmächte und wurde schließlich im 15. Jh. Teil des großen Osmanischen Reiches. Heute ist der Ort ein gleichermaßen bei einheimischen und ausländischen Touristen sehr beliebter Ferienort mit Hotels aller Preisklassen, einem schicken Yachthafen und einem gut ausgebauten Kreuzfahrthafen.

Für Kreuzfahrtgäste ist der Ort ein idealer Ausgangspunkt für Landausflüge, da sich in seiner Umgebung sowohl langgestreckte, gepflegte Badestrände, wie auch antike Sehenswürdigkeiten von Weltrang, wie Ephesus und Milet befinden. Darüberhinaus lohnt sich auch ein Ausflug in das unweit von Kusadasi gelegene UNESCO Weltnaturerbe der Kalksinterbecken in Pamukkale, wo auch das bestens erhaltene Amphitheater von Hierapolis zu finden ist. Wem der Sinn nach lebhaftem Stadtgewimmel steht, der sollte sich in das ca. 90km entfernt liegende Izmir aufmachen.

Die Hauptatraktion der Region ist sicherlich das antike Ephesus, wo mit dem Artemistempel die Ruinen eines der 7 antiken Weltwunder zu sehen sind, die weltberühmte Celsus-Bibliothek, die Marienkirche aus dem 4. Jh., die prächtige Marmarstraße mit angrenzenden Bauwerken, die Agora und die mit Wandmalereien und Bodenmosaiken versehenen Hanghäuser zur Besichtigung bereitstehen, um nur einige der wichtigsten Bauwerke zu nennen.


Athen
Die Kreuzfahrtschiffe von Costa und anderen Reedereien legen auf Kreuzfahrten nach Athen im vielbesungenen Hafen von Piräus an, der etwa 10 km vom Stadtzentrum Athens entfernt ist und mit der Metro bequem erreicht werden kann. Piräus selbst bietet seinen Besuchern einige interessante maritime Museen mit historischen sowie modernen Schiffen und ein archäologisches Museum, welches die große Bedeutung des Hafens von Piräus und seiner Umgebung für die Geschichte Griechenlands zeigt.

Sehr interessant auf dieser kulturreichen Kreuzfahrtreise ist sicher für viele der Landausflug in die geschichtsträchtige Metropole Athen, die auf eine 5.000 Jahre alte Geschichte zurückblicken kann und als die Wiege der europäischen Demokratie gilt. Hauptsehenswürdigkeit ist die berühmte hoch oben über der Stadt thronende Akropolis, die im 5. Jh. v. Chr. erbaut wurde und damals das Zentrum der hellenistischen Welt bildete.

Hier wurden bereits vor über 2.000 Jahren die Grundlagen für unsere moderne Zivilisation, die Wissenschaften und die europäische Philosophie gelegt wurden. Die Akropolis selbst war in erster Linie ein religiöser Ort, der unter anderem der Anbetung der Stadtgöttin Athene diente. Das signifikanteste Bauwerk dort ist der Parthenon, ein Gebäude von ästhetischer Perfektion.

Es ist eine traurige Fussnote der europäischen Geschichte, dass die Bauwerke mehr als 2.000 Jahre bis zum Ende des 17. Jhs. ohne große Schäden überstanden, um dann im venezianisch-türkischen Krieg durch eine Explosion dort gelagerter Pulvervorräte zerstört und in der Folge von den Briten für ihre Museen zuhause geplündert zu werden.

Heute können Sie die zahlreichen Ruinenüberreste der imposanten Befestigungsanlage bewundern und im dazugehörigen Akropolis-Museum die bedeutendsten Fundstücke bewundern. Große Teile der Tempelverzierungen, viele Statuen und kleinere Fundstücke werden im Museum der Akropolis gezeigt.

Sollte es die zur Verfügung stehende Zeit erlauben, dann kann noch ein Abstecher zur unweit der Akropolis liegenden Agora des antiken Athens unternommen werden, ein Platz, der allgemeinhin als der Geburtsort der Volksdemokratie gilt.

Das heutige Zentrum Athens ist der prächtige, 1837 angelegte Syntagma-Platz, an dem das prunkvolle Parlamentsgebäude mit seiner großen Gartenanlage und das historische Grand Hotel liegen, die Sie unbedingt sehen sollten. Von hier aus können Sie zu einem Einkaufbummel durch die bekannte Shoppingstraße Odos Ermou aufbrechen, in der sich trendige Modegeschäfte, schicke Läden und große Einkaufstempel aneinanderreihen.

Gerne besucht wird auch das alte Viertel Plaka mit seinen verwinkelten Gassen und engen Steintreppen, die an idyllischen alten Häusern vorbeiführen. Zwischendurch können sie am wunderschönen Platz Philomouson eine Pause einlegen und in einem der traditionellen Restaurants griechische Leckereien bei einem edlen Glas Wein genießen.

Einmal vorausgesetzt, dass Sie Athen und seine Bauwerke bereits kennen, wäre die Liegezeit ihres Costa Kreuzfahrtschiffes in Piräus auf dieser Schiffsreise die wohl beste Gelegenheit, um mit einem eigenen fahrbaren Untersatz zu einer kleinen Landpartie aufzubrechen, die z.B. zum sehenswerten Kanal von Korinth und weiter zu einem schönen Badestrand auf dem Peleponnes oder in das ca. 70km weiter südlich gelegene Epidauros führen könnte, wo das Weltkulturerbe des Asklepios-Heiligtums und auch die Sport- und Kultstätten für die dort in der Antike stattgefunden Spiele, vergleichbar mit denen in Olympia, liegen.

In Athen finden Badefreunde auf dem Stadtgebiet keine empfehlenswerten Strände, daher ist es wohl am sinnvollsten, sich gemeinsam ein Taxi zu chartern, um nach Glyfada, Vouliagmeni oder Voula zu fahren, wo man auf lebhaftes griechisches Strandleben trifft. Ruhiger und schöner, aber auch weiter entfernt sind die Strände bei Lavrion oder Rafina.


Split
Die alte Königsstadt Split mit ihren etwas über 200.000 Einwohnern konnte den Charme ihrer Altstadt über die Jahrhunderte hinweg erhalten und wurde dafür von der UNESCO mit einem Weltkulturerbetitel belohnt. Rund um den vom römischen Kaiser Diokletian errichteten Palast finden sich die Stadtkathedrale, die Stadtmauer, malerische Gassen, Geschäfte und Restaurants sowie die schöne Küstenpromenade am Hafen.

Der Diokletian Palast stammt noch aus römischen Zeiten und diente als Residenz des römischen Kaisers und als militärisches Camp. Mit hohen Mauern umzogen und mit großen Türmen an allen Ecken des quadratischen Areals bestückt, wurde der Palast über die Jahrhunderte je nach den Bedürfnissen der Besitzer und später der Bewohner von Split angepasst. Mehrere Tore erlauben Zugang zum Palast, in dem Sie heute noch den Tempel des Jupiters bestaunen können, der einst zum Jupiterkult gehörte und später zu einer christlichen Taufkapelle umgestaltet wurde.

Bei einer frischen Meeresbrise lässt es sich wunderbar an der Promenade spazieren und in einem netten Café den Tag genießen, dazu können Sie das kroatische Lebensgefühl auf sich wirken lassen. Der lokale Pjaca Platz lädt ein, das soziale Leben der Stadt zu beobachten. Hier befand sich schon im Mittelalter der zentrale Platz der Stadt, an dem Sie bei Ihrem Rundgang das gotische Rathaus sichten können. Sicherlich entdecken Sie auch die Statue des Gregorie von Nin und den Marktplatz, wo Sie über den Pazar mit seinen frischen Früchten und dem bunten Gemüse schlendern können.

Eine wunderbare Aussicht genießen Sie, wenn Sie zum Marjan Hill hinauflaufen. Hier befinden Sie sich in einem Erholungspark, der gerne zum Wandern, Joggen und Fahrradfahren genutzt wird. Inmitten der Natur entdecken Sie einige kleine Kirchen und Kapellen. Zwischendurch gibt es auch kleine Strände, die zu einer kurzen Abkühlung im Meer einladen.

Interessante Ausflugsziele in Stadtnähe sind zum einen natürlich die Strände der dalmatinischen Küste und zum anderen die alte römische Siedlung in Solin, wo ein recht gut erhaltenes römisches Theater zu bestaunen ist. Naturliebhaber wird es in den Krka Nationalpark ziehen, wo Sie in friedlicher und ruhiger Umgebung stufenartige Wasserfälle bestaunen und im Krka Fluss ein erfrischendes Bad nehmen können.


Venedig
Die Lagunenstadt Venedig besitzt einen der geschäftigsten Kreuzfahrthäfen im Mittelmeer. Von hier starten viele Costa Kreuzfahrten auf die Adria und in das östliche Mittelmeer. Doch vor Beginn oder nach dem Ende ihrer Mittelmeer Schiffsreise sollten Sie sich unbedingt die einmaligen Sehenswürdigkeiten dieser so geschichtsträchtigen Hafenstadt ansehen, deren bedeutendste sich am Markusplatz befinden. Dies ist zum einen der Markusdom, der in seiner heutigen Gestalt im 11. Jahrhundert errichtet wurde und die sterblichen Überreste des gleichnamigen Evangelienschreibers beheimatet und der Palazzo der Dogen, die viele Jahrhunderte die Stadt und ihre Besitzungen von hier aus regierten. Beide Bauwerke sind steinerne Zeugen für den einstigen Reichtum des venezianischen Adels, der aus den weitreichenden Handelsbeziehungen der Venezianer gespeist wurde.

Besteigen Sie den Glockenturm von St. Markus und genießen Sie eine wunderbare Aussicht über Venedig. Eine geführte Tour sollten Sie im Uhrenturm machen, denn das astronomische Uhrwerk ist eine Faszination für sich, und ihren Mechanismus können Sie sich so erklären lassen. Ein Meisterwerk ist das Zunfthaus Scuola grande di San Rocco, in welchem Sie detailliert gestaltete Decken und Spiegel bewundern können. Statten sie auch dem ehemaligen jüdischen Ghetto von Venedig einen Besuch ab und begeben Sie sich auf die spannenden Spuren der Historie. Passend dazu können Sie das Jüdische Museum besuchen. Schlendern Sie über den Rialto Markt und überqueren Sie die berühmte etwa 800 Jahre alte Rialto Brücke.

Venedig ist ebenfalls die Heimstätte zahlreicher kleiner und großer Palazzi entlang des Canale Grande und seiner zahlreichen kleinen Nebenkanäle, die Sie ganz stilvoll mit einer schwarzen Gondel befahren können oder deutlich kostengünstiger mit dem öffentlichen Nahverkehr, der mittels Bootsfähren das Stadtgebiet durchzieht. Für einen Spaziergang durch die Stadt empfehlen sich die frühen Morgenstunden, während denen der Touristenstrom noch gering ist. Dadurch, dass es hier keinerlei Autos gibt, ist das Erkunden der Stadt zu Fuß ein reines Vergnügen. Und da die Stadt übersichtlich ist, können Sie sich auch einfach mal treiben lassen, ohne auf die Karte zu schauen. Sie werden mit Sicherheit an der nächsten Ecke wieder ein Wahrzeichen entdecken. Costa Kreuzfahrten ab Venedig führen zumeist in das Adriatische Meer und in das östliche Mittelmeer, aber auch in das Schwarze Meer und den westlichen Bereich des Mittelmeeres.


Catania
Catania, ein Kreuzfahrthafen auf Sizilien, ist eine Hafenstadt, die besonders vom späten Barock gekennzeichnet ist und Teil des von der UNESCO in den Rang eines Weltkulturerbes erhobenen Val di Noto. Bei einem Bummel durch die Altstadt, die nach einem schweren Erdbeben am Ende des 17. Jahrhunderts wiederaufgebaut wurde, können Sie die Stadtkathedrale, zahlreiche Kirchenbauten, die kleinen Paläste adeliger Familien und die aus einem Kloster hervorgegangenen prächtigen Universitätsgebäude sehen. Die Wurzeln der Stadt liegen in antiker Zeit, von der heute noch das teilweise erhaltene römische Amphitheater kündet. Nicht allzu weit entfernt befindet sich ein weiteres UNESCO Weltkulturerbe, das Kloster San Benedetto, das nach einer Sage innerhalb eines Tages um 1350 errichtet worden sein soll. Hier können Sie die archäologischen Überreste eines römischen Hauses besichtigen, ein Museum für kontemporäre Kunst erkunden, einige Räume des Klosters ansehen und natürlich die dazugehörige Kirche mit ihrer eindrucksvollen Engeltreppe kennenlernen.

Wenn Sie auf ihrer Costa Kreuzfahrt etwas in das Alltagsleben der Catanier eintauchen möchten, lohnt es sich über den Fischmarkt zu schlendern, der sich teilweise draußen befindet und teilweise überdacht ist. Der rituelle Verkauf von Fisch, Früchten und Gemüse wird schon seit Generationen praktiziert. Passend dazu wäre ein Abstecher zu der alten und gleichzeitig neuen Attraktion, den Kiosks von Catania, wo sich Alt und Jung zu allen Tageszeiten trifft. Probieren Sie das erfrischende Getränk „Completo“, welches frisch gepresste Zitrone und Sprudelwasser enthält.

Doch was wäre ein Besuch von Catania ohne einen Ausflug zum benachbarten Vulkan Ätna, der mit dem Reisebus oder etwas abenteuerlicher im Geländewagen erfolgen kann. Wer den Ätna lieber aus einiger Entfernung betrachten möchte und dies aus einem griechisch-römischen Amphitheater heraus, welches eine spektakuläre Kulisse für den Blick über das Meer hinüber zum Ätna bildet, dem sei ein Ausflug nach Taormina empfohlen. Taormina wird wegen seiner luxuriösen Boutiquen und den Schmuck- und Souvenirgeschäften auch gerne das sizilianische Saint Tropez genannt. Schlendern Sie über die bekannte Hauptstraße Corso Umberto und verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck. Besichtigen Sie die Kathedrale und die Villa Comunale, welche einen großen öffentlichen Garten zum Spazierengehen beriet hält. Für Badenixen wird ein Ausflug zu einem malerischen Strand unweit des Vulkans angeboten.


Neapel
Sehr eindruckvoll ist die alte Hafenstadt Neapel, die in der süditalienischen Region Kampanien liegt und einst von den Griechen gegründet wurde. Seine Blütezeit hatte Neapel in den ersten 8 Jahrhunderten des zweiten Jahrtausends als kulturelles europäisches Zentrum und einflussreiche Landeshauptstadt Süditaliens, wovon heute noch die zahlreichen prächtigen Bauten in der Altstadt zeugen. Dieses Selbstbewusstsein spiegelt sich bis heute in der Lebensform wider und hat großen Einfluss auf Musik, Theater und handwerkliches Können gefunden.

Neapel, die glanzvolle alte süditalienische Hafenstadt hat eine große Geschichte als Seehandelsstadt und eine prächtige Altstadt, in deren engen Gassen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Das Leben spielt sich hier auf der Straße ab, wenn Kunsthandwerker und Markthändler unter flatternden Wäschestücken ihre Waren anpreisen. Wunderschöne alte Kirchen, barocke Adelspalazzi und antike Häuser säumen die schmalen Altstadtgassen und auf den zahlreichen mit Blumen geschmückten Plätzen werden an kleinen Marktständen fangfrischer Fisch, süßes Obst, bunte Gemüsesorten und vieles mehr feilgeboten. Genießen Sie bei einem Spaziergang die alte Pracht Neapels und statten Sie dem Dom des heiligen Januarius mit seinem berühmten Blutwunder einen Besuch ab.

Tauchen Sie in die faszinierende Altstadt ein und bewundern Sie bei einem Spaziergang durch die verwinkelten Gassen die sakralen Bauten und prächtigen Paläste, die formschön im Barockstil erbaut von großer Religiosität zeugen. Sehenswert ist die Piazza Plebiscito, das Herz von Neapel und Treffpunkt der Einheimischen, an dem das königliche Schlossgebäude Palazzo Reale steht, das eindruckvoll seit Jahrhunderten das politische Machtzentrum bildet. Die Vergnügungs- und Flaniermeilen sind dagegen die Strandpromenade Caracciolo und die Straße Via Partenope, an denen sich die Menschen zu jeder Tages- und Nachtzeit treffen. Naturliebhaber können einen Ausflug zum weltbekannten Vulkan Vesuv unternehmen, wobei ihnen ein Reiseleiter die geologischen Zusammenhänge erläutert.

Der italienische Kreuzfahrthafen Neapel am gleichnamigen Golf liegt in einer der abwechslungsreichsten Urlaubsregionen Italiens. Neben der altehrwürdigen Hafenstadt und ihren sakralen sowie weltlichen Bauwerken findet sich dort der über allem thronende Vulkan Vesuv, zu dessen Füßen die archäologische Stätte von Pompeji und unweit davon die malerische Amalfiküste und die weltbekannte Insel Capri mit ihrer vielbesungenen Grotte liegt.

Direkt am Hafen werden Sie von einem der Wahrzeichen Neapels begrüßt, dem trutzigen Kastell Nuovo, welches sein Gegenstück im Kastell St. Elmo findet, das hoch über der Stadt Neapel thront. Dazwischen zeigen sich in den Straßen und Gassen dieser süditalienischen Stadt und besonders im Altstadtviertel Spaccanapoli, zahlreiche sehenswerte Piazzi mit großen Monumenten, unzählige Kirchen und bunte Märkte, wo Fisch, Obst und Gemüse lautstark angepriesen werden. Goethe beschrieb die Stadt als Paradies, das vom Teufel bewohnt wird, so aufregend erschien ihm damals die Stadt und auch heute noch sind es die Geräusche, Gerüche, Farben und lebenslustigen Neapolitaner, welche diese Stadt so erlebenswert machen.

Mit Pompeji liegt eine der eindruckvollsten archäologischen Stätten Italiens nur wenige Kilometer vor den Toren der Stadt. Die römische Stadt wurde vor beinahe 2.000 Jahren von den Aschemassen des Vulkans Vesuv meterdick begraben und schlummerte so bis in das 18. Jahrhundert weitgehend unbeachtet vor sich hin und zeigt heute, nach ihrer Ausgrabung und Restauration eine in großen Teilen erhaltene römische Stadt samt Amphitheater, Wohn- und Lagerhäusern, Werkstätten, adligen Palästen, Badeanstalten und wunderbaren Mosaiken. Landausflüge werden auch gerne an die malerische Mittelmeerküste bei Sorrent, auf die Inseln Capri und Ischia sowie auf den Vulkan Vesuv hinauf unternommen.


Livorno
Der italienische Kreuzfahrthafen Livorno ist eine für italienische Verhältnisse recht junge Stadt, da erst Ende des 16. Jahrhunderts die Medici aus dem zuvor unbedeutenden Dorf eine richtige Stadt samt Stadtmauer machten. In der Folgezeit florierte die Stadt und entwickelte sich zu einem der umschlagsstärksten Häfen in Italien. Leider wurde das Stadtzentrum im 2. Weltkrieg sehr in Mitleidenschaft gezogen, konnte aber in Teilen wieder restauriert werden und so können Sie bei einer Stadtbesichtigung, neben einigen schönen alten Kirchenbauten und den Venedig nachempfundenen Kanälen, die alten Festungsanlagen besuchen, die heute der Erholung und der Kunst als Park und Veranstaltungsort dienen.

Für kurzweilige Ausflüge bietet sich das nur 20km entfernte Pisa mit seinem schiefen Turm und sakralen Prachtbauten an, die Strände in Stadtnähe laden zum Sonnenbad oder einem erfrischenden Sprung ins Wasser ein und Siena, Florenz und die Hügel der Toskana im Hinterland von Livorno sind Reiseziele von weltweitem Renommee.


Savona
Costa Kreuzfahrten ab Savona starten vom geräumigen und komfortablen Kreuzfahrtterminal Palacrociere aus, der einen zügigen und bequemen Reisebeginn ermöglicht und sich in seiner Professionalität in Nichts von einem modernen Flughafenterminal unterscheidet. Der von Costa Kreuzfahrten betriebene Kreuzfahrtterminal wird jährlich von hunderttausenden zufriedener Kreuzfahrtgäste durchlaufen.

Sollten Sie in Savona vor oder nach ihrer Kreuzfahrt im Mittelmeer etwas Zeit haben, so empfiehlt sich eine Besichtigung der Festungsanlage, des Domes und der in Teilen noch mittelalterlichen Altstadt. Größte Sehenswürdigkeit der Hafenstadt Savona ist sicherlich die Priamarfestung, von deren gewaltigen Mauern und Türmen man einen weitschweifenden Blick über die Stadt, den Kreuzfahrthafen Savona und die Hügel im Hinterland hat. Im Inneren können Sie ein archäologisches Museum besichtigen sowie eine Kunstausstellung bestaunen. Auch sehenswert sind der La Torretta, ein mittelalterlicher Turm, die Cappella Sistina und das Museum für Keramik.

Savona stand viele Jahrhunderte im Schaden von Genua und dies ist, abgesehen vom modernen Passagierhafen Savonas, auch noch heute der Fall. Die etwa 10 mal so große Nachbarstadt Genua ist berühmt für Europas größtes Meeresaquarium, welches Fische, Haie, Korallen wie auch Seehunde, Pinguine sowie Delphine beheimatet und von tropischen bis arktischen Gewässern die ganze Vielfalt maritimen Lebens auf unserem Planeten darstellt.

Architektur- und Historienfans sollten sich in die Altstadt begeben, wo zahlreiche Paläste und schmucke Geschäftshäuser vom einstigen Reichtum genuesischer Kaufmannsfamilien künden, sich die pittoresken Gassen um die Piazza Campetto und die Via Tommaso Reggio anschauen oder die sich von der Küste die angrenzenden Hänge hinaufziehende Stadt auf einer Bootstour von der Meeresseite aus ansehen.

Savona verfügt in seiner Umgebung auch über einige einladende Strände und ist berühmt für seine gute Küche, die von fangfrischem Fisch, Krustentieren, regionalen Teigwaren und raffinierten Nudelfüllungen geprägt ist. Unglaublich schön ist ein Segeltrip. Entweder können Sie sich vollkommen zurücklehnen und die frische Meeresbrise an sich vorbeiziehen lassen oder Sie legen selbst einmal Hand an. Während eines Stopps können Sie schwimmen gehen und mit einem Schnorchel die Unterwasserwelt erkunden.