AIDA Kreuzfahrt auf der AIDAluna Route 'Norwegen mit Lofoten & Nordkap ab Kiel'. AIDAluna vom 11.06.2028 bis 25.06.2028 für 14 Tage ab/bis Kiel. Norwegen mit Lofoten und Nordkap Kreuzfahrt der AIDAluna am 11. Juni 2028.
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Dauer |
Schiff |
Reiseroute |
Abreisen |
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Aida Luna |
Kreuzfahrt Norwegen mit Lofoten & Nordkap ab Kiel: Kiel (Deutschland), Skagen (Dänemark), Andalsnes (Norwegen), Tromsö (Norwegen), Honningsvag (Nordkap), Hammerfest (Norwegen), Leknes (Lofoten), Bodo (Norwegen), Stavanger (Norwegen), Kiel (Deutschland)
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11.06.2028
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Kiel (Deutschland) Der neue Kieler Kreuzfahrtterminal ist das Tor zur Stadt und Region Kiel, die mit der Kieler Fjorde, den nahen Ostseestränden und dem Nord-Ostsee-Kanal einige schöne Ausflugsziele bietet. Der Terminal liegt zentral in der Stadtmitte nur wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt und von dort aus lassen sich schöne Spaziergänge durch die schleswig-holsteinische Hauptstadt und ihren schönen Fähr-, Segel- und Kreuzfahrthafen unternehmen. |
Skagen (Dänemark) Dänemarks bedeutendster Hafen für den Fischfang liegt mit seinen 8.000 Bewohner an der Nordspitze des Landes, wo die Meeresregionen Skagerrak und Kattegat aufeinandertreffen und so den Übergang zwischen der Nord- und der Ostsee bilden, was man besonders gut an der äußersten Strandspitze in Grenen bei einem schönen Strandspaziergang am breiten Sandstrand in Augenschein nehmen kann. Überhaupt finden hier Strandgänger ein wunderbares Refugium für ausgedehnte Spaziergänge am Meer und in den gewaltigen Wanderdünen in Stadtnähe.
Bekannt gemacht haben den Ort eine Gruppe von Künstlern, die hier im ausgehenden 19. Jh. ihre Sommer verbrachten und Tausende von Bildern malten, von denen eine Vielzahl im dortigen Museum ausgestellt werden. Eine weitere Besonderheit von Skagen sind seine zahlreichen Leuchttürme und Leuchtfeuer, die hier der Schifffahrt in den oft aufgewühlten Gewässern zur Orientierung dienen. Besonders sehenswert für Freunde der maritimen Geschichte ist hierbei sicherlich das Vippefyret Leuchtfeuer aus dem 1620er Jahren, welches ein Vorläufer der später errichteten gemauerten Leuchttürme war und mittels einer Wippe einen Feuerkorb in die Höhe hievte. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Skagen Naturcenter mit seinen naturkundlichen Exponaten, ein dem Bernstein gewidmetes Museum und die Lagerhäuser, Pakhuset genannt, im Skagener Hafen, welche in Holzbauweise zu Beginn der 20. Jh. errichtet wurden.
Für Ausflüge in die Region bietet sich u.a. das 40km südlich gelegene Fredrikshavn an, welche in seiner Altstadt eine große Zahl bestens erhaltener historischer Fachwerkhäuser zeigt, eine Vielzahl von lokalen Museen und Kirchbauten sein Eigen nennt und auf dem Bangsbo Gutshof ausgedehnte Gartenanlagen, eine Sammlung bis zu 5.000 Jahre alter Werkzeuge aus Stein und ein Original-Wikingerschiff präsentiert. |
Andalsnes (Norwegen) Der kleine Kreuzfahrthafen Andalsnes in Norwegen liegt inmitten der ergreifenden Fjordkulisse des norwegischen Küstengebirges direkt am Fjord Ramsdal. Meistbesuchtes Ausflugsziel sind hier die Serpentinen der Trollstigen, an denen hinauf sich die Ausflugsbusse winden, um ihren Passagieren einen atemberaubend schönen Panoramablick zu verschaffen. Andalsnes ist ebenfalls ein Zentrum für Kletterer aus aller Welt, die sich hier an den umliegenden Bergen austoben können. Ein kleines Museum ist der Faszination des Kletterns gewidmet.
Andalsnes ist ein kleiner Ort an der norwegischen Küste mit etwa 2.000 Einwohnern. Er liegt direkt am Romsdalsfjord, ist von malerischen Bergen umgeben und bietet somit die wunderbare Gelegenheit, die atemberaubende Natur zu erleben. Im Ort selbst lohnt es sich, das Gipfelmuseum zu besuchen, in welchem Sie mehr über die Bergsteigergeschichte der Gegend erfahren können. Einzigartig ist die kleine Kapelle am Bahnhof, die sich in einem Waggon vergangener Tage befindet und deren Altar aus altem Schienenmaterial gebaut wurde.
Überall in der Gegend werden Sie auf die Trolle aus der ursprünglichen Mythologie Norwegens stoßen. Gerade die besondere Atmosphäre in den Bergen lässt einen erahnen, wie diese sagenhaften Geschichten entstanden sind. Ein Höhepunkt für jeden Ausflug ist eine Tour entlang der Trollstigen, eine schmale Straße, die sich über 400 Meter einen Berg hochwindet und einen unglaublichen Ausblick erlaubt. Mit dem Fahrrad oder auch dem Bus können Sie diese erklimmen und auf dem Weg einen mehr als 300m langen Wasserfall und die prächtigen umliegenden Berggipfel bestaunen. Außerdem kommen Sie bei der Trollwand vorbei, eine sehr hohe und steile Wand aus Fels, die selbst für geübte Kletterer eine große Herausforderung darstellt. Auch zum Wandern ist die Natur ideal. Es gibt Wanderwege, die schon zu früheren Zeiten von Reisenden genutzt wurden und auch eine tolle Sicht auf die Trollstigen und die Trollwand bieten. Unterschiedliche Wandertouren sind möglich für geübte Wanderer wie auch für gemütliche Spaziergänger und Gruppen mit Kindern. Wer ins Schwitzen kommen möchte, kann sich auf dem wunderschönen Fjord mit Stand-Up-Paddling versuchen.
Eine weitere Besonderheit des Ortes ist die Rauma Bahn, die Andalsnes mit weiteren Orten verbindet und eine Anschlussmöglichkeit nach Oslo bietet. Während der Fahrt mit dieser Bahn können Sie die beeindruckende Landschaft genießen, traumhafte Wasserfälle sehen und über die bekannteste Zugbrücke des Landes fahren. Orte wie Lesja mit einem Freilichtmuseum sind mit der Rauma Bahn erreichbar. Ein anderes beliebtes Reiseziel ist die Insel Geitoya. Dort können Sie auf einem nachgebauten Schiff der Wikinger über das Wasser gleiten und die Überreste des ursprünglichen Wikingerschiffs entdecken. |
Tromsö (Norwegen) Das große Wahrzeichen der nordnorwegischen Hafenstadt Tromsö ist seine sogenannte Eismeer-Kathedrale, deren großes Glasmosaikfenster in den Wochen um die Sommersonnwende 24 Stunden am Tag im Licht der Polarsonne glitzert. Das stilistisch an übereinander getürmte Eisschollen erinnernde Gebäude ist nicht die einzige Attraktion der Stadt, die auf die hiesige subpolare Landschaft bezugnimmt. So befinden sich mit dem Polaria, dem Polarmuseum und dem Museum der Stadt Tromsö gleich 3 sehenswerte Ausstellungen in der Stadt, welche Landschaft, Fauna, Flora und die von der Rentierzucht geprägte Kultur der Samen eindrucksvoll präsentieren. Ein Besuch der Stadt während ihrer Aida Kreuzfahrt nach Norwegen wird allerdings erst durch eine Seilbahnfahrt auf den 400m hohen Hausberg komplettiert, da man von dort oben den besten Blick auf diese so einmalig schöne Fjordlandschaft hat.
Tromsö ist eine norwegische Stadt mit etwa75.000 Einwohnern. Der Hafen ist für die Schifffahrt und Fischerei Norwegens sehr bedeutend. Auch die norwegischen Postschiffe, die Hurtigruten, legen hier an. Tromsö erstreckt sich über das Festland hinaus auf zwei Inseln. Diese sind durch Tunnel und Brücken untereinander und auch mit dem Festland verbunden. Auf der Insel Tromsoya können Sie durch die kleine Altstadt laufen, die historischen Charme versprüht. Diese Holzhäuser wurden nach 1800 erbaut und laden mit ihren Restaurants zum Probieren der nordischen Küche ein. Auch eine Kirche aus Holz werden Sie entdecken. Sie stammt aus derselben Zeit wie die anderen Häuser und lässt einen neogotischen Stil erkennen. Gemütlich wird es beim Sightseeing mit dem sog. Eismeerzug. Darin fahren Sie durch die Stadt und können die Atmosphäre auf sich wirken lassen.
Im Zentrum von Tromsö gibt es ein spannendes Museum, das Erlebniselemente integriert. Hier erfahren Sie mehr über das nicht allzu weit entfernte Gebiet zwischen dem Nordpol und den nördlichen Polarkreisen. In einem weiteren Museum kommen Sie den abenteuerlichen Expeditionen Richtung Nordpol näher. Interessant ist es auch, im Museum etwas über die Samen zu erfahren. Sie bilden die ursprüngliche Bevölkerungsgruppe, die insbesondere auf die Zucht von Rentieren spezialisiert ist.
Für einen unvergesslichen Ausblick können Sie die Seilbahn auf den Berg der Stadt hochfahren. Schon die Fahrt auf über 350 m Höhe ist ein kleines Abenteuer. Weit oben schweben Sie in der Luft und blicken auf die Stadt, das tiefblaue Meer und den weiten Himmel. Ein Besuch des Botanischen Gartens kann auch empfohlen werden. Hier lernen Sie die Pflanzenwelt des Nordens näher kennen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist für viele eine Fahrt hinaus auf das Meer, wo sich Wale aufhalten. Diese können Sie hier hautnah in ihrem Lebensraum erfahren.
Wenn im Winter Schnee liegt, können Sie bei einer Hundeschlittenfahrt dabei sein und in einem Zentrum außerhalb der Stadt die Huskys kennenlernen. Auch eine Bootsfahrt über die Fjorde bietet sich an. Dabei können Sie die unglaubliche Landschaft betrachten. Wenn im Winter die Sonne nicht mehr aufgeht, können Sie dann die tanzenden Polarlichter am Himmel bestaunen. Wanderungen oder Erkundungstouren mit dem Fahrrad sind auch möglich. |
Honningsvag (Nordkap) Heute erreicht ihr Aida Kreuzfahrtschiff Honningsvag, den Kreuzfahrthafen am Nordkap, der etwa 40km vom nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes entfernt liegt. Von dort aus können Sie an Landausflügen teilnahmen, welche Sie binnen kurzer Zeit zum sagenumwobenen Nordkap bringen werden. Das Kap selbst ist ein über 300 m hoher Felsen, der in die raue See des Nordmeeres hinausragt und von dem aus man einen herrlichen Blick über das weite Meer geniessen kann. Da man sich hier bereits weit nördlich des Polarkreises befindet, kann man in den 4 Wochen vor und nach der Sommersonnwende die hellen Polarnächte erleben, in denen die Sonne nicht hinter dem Horizont verschwindet.
Die 2.500 Einwohnerstadt Honningsvag liegt weit im Norden von Norwegen. Sie wird auch gerne die nördlichste Stadt Europas genannt, auch wenn es Orte gibt, die noch näher am Nordpol liegen. Bei der Ankunft werden Sie auf einen idyllischen Ort mit bunten Häusern stoßen. Im Hintergrund türmen sich Berge auf. Die Landschaft wirkt eher karg, im Sommer jedoch grünen die Wiesen. Besonders die Rentiere erfreuen sich an diesem leckeren Futter. Die Samen, die einheimischen Rentierzüchter, können Ihnen alles über ihre Rentiere erzählen. Jeden Frühling werden knapp 4000 dieser Tiere von militärischen Booten auf die Insel Mageroy übergesetzt. Hier finden Sie Futter auf den Sommerweiden. Im Herbst schwimmen Sie dann durch den Sund zurück auf die Karasjoksebenen. Bei einer Wanderung haben Sie vielleicht etwas Glück und können diese Tiere beobachten. Ein beliebter Stopp bei Ausflügen ist ein belebter Vogelfelsen. Unzählige Vögel, unter anderem die Papageientaucher, leben hier.
Im Ort selbst können Sie einen gemütlichen Bummel machen und bei einem Blick in die Geschäfte ein kleines Andenken erstehen. In den Restaurants werden Sie die nordische Küche unmittelbar erleben können. Beliebt ist der Besuch der Eisbar von Honningsvag. Das Erlebnis ist ganz besonders, denn Gläser sowie Tische bestehen aus Eis, weshalb Sie beim Eintreten auch gleich einen Poncho zum Wärmen erhalten. Im Museum können Sie sich über die Geschichte und Kultur des Ortes erkunden. Eine Kirche, die den zweiten Weltkrieg überstanden hat, können Sie auch besichtigen.
Das große Highlight ist aber der Besuch des Nordkaps. Sie werden eine atemberaubende Aussicht über das arktische Meer genießen können. Von hier aus sind die wunderschönen Polarlichter besonders gut zu beobachten. Hoch oben auf einem Felsen befindet sich eine Aussichtsplattform, wo die Statue einer Weltkugel steht, das Wahrzeichen für diesen Ort. Auch bei rauem Wetter können Sie die Aussicht genießen, während Sie sich in einer Aussichtshalle befinden. Im dazugehörigen Kino können Sie sich einen Panoramafilm ansehen. Einen Ausflug mit Schneeschuhwanderung in der atemberaubenden Schneelandschaft können Sie im Winter mit Eisfischen verbinden. Wer abenteuerlustig ist, kann beim Hochsee-Rafting in einem Motorschlauchboot dabei sein. |
Hammerfest (Norwegen) Hammerfest ist eine Stadt, die sich weit im Norden von Norwegen befindet. Sie liegt oberhalb des Polarkreises, d.h. im Sommer steht hier die Sonne auch bei Mitternacht am Himmel und versprüht ein ganz besonderes Licht, und im Winter tanzen die Polarlichter farbenreich am Himmel. Die kleine norwegische Hafenstadt Hammerfest liegt an einer natürlichen Bucht, die von vorgelagerten Inseln gegen die Nordsee geschützt wird, was den Ort schon lange vor der offiziellen Stadtgründung 1789 zu einem beliebten Siedlungs- und Hafenort für arktische Jäger und Fischer machte. Heute sind es die Gasexploration und der Naturtourismus, welche für das ökonomische Wohlergehen der Region sorgen. Wie schon in den letzten Jahrhunderten ist die Fischerei auch heute noch ein wichtiger Wirtschaftszweig für den Ort. Auch die Verarbeitung von Erdgas in einer Verflüssigungsanlage spielt eine wichtige Rolle.
Da der Golfstrom hier entlang fließt, ist der Hafen das ganze Jahr über eisfrei. Im Sommer sind die Hänge begrünt, kleine Bäche fließen hinunter und liebliche Blumen wachsen auf den Wiesen. Hunderte von Rentieren weiden hier an den Ufern und können mit etwas Glück beobachtet werden. Wanderungen in den Wäldern und auf den Bergen werden zum unvergesslichen Erlebnis. Im Jansvannkogen Wald rund um die Stadt können Sie auf ausgeschilderten Wegen gehen und hinauf zur Aussichtsplattform Salen steigen. Der Ausblick ist einfach grandios. Bei gutem Wetter können Sie sogar das Nordpolarmeer erblicken.
In Hammerfest gibt es einige Sehenswürdigkeiten. Im Eisbärenclub direkt am Hafen können Sie alles über die geschichtliche Entwicklung des Ortes erfahren und mehr über den früheren Walfang in Erfahrung bringen. Besonders ist der Meridianstein. Dieser erinnert an ein Projekt zur Vermessung der Welt. Die in den 60er Jahren gebaute Säule wurde zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Von hier aus können Sie einen tollen Blick auf eine Nachbarinsel erhaschen. Da die Stadt Ende des Zeiten Weltkriegs stark zerstört wurde, können Sie aus Vorkriegszeiten nur noch eine lutherische Kirche besichtigen. Der Rest der Stadt ist modern gestaltet. Eine weitere Kirche wurde in den 60er Jahren von deutschen Freiwilligen erbaut. Besonders schön ist ein Mosaik, welches in dieser Kirche aus mehreren tausend Teilen erstellt wurde. Wenige Kilometer außerhalb der Stadt gibt es ein Freilichtmuseum mit Ruinen einer Befestigungsanlage aus dem 19. Jahrhundert. |
Leknes (Lofoten) Leknes ist eine Stadt auf einer Insel der Lofoten. Diese befinden sich weit im Norden vor Norwegens Küste und beeindrucken durch ihre atemberaubende Natur. Die Inselgruppe der Lofoten wird auf dieser Aida Kreuzfahrt ebenfalls angelaufen. Die Bezeichnung Lofoten bedeutet wörtlich übersetzt, der Fuß des Luchses, doch werden die Besucher hier bei ihren Streifzügen über die Insel vorwiegend Seevögel antreffen, die hier in großer Zahl siedeln. Von den nur 24.000 Einwohnern lebt etwa die Hälfte in den Siedlungen Gravdal, Leknes, Ballstad und Stamsund, die allesamt auf Vestvagoy liegen, einer malerischen Insel, die von grünen Hügeln und zahlreichen kleinen Meeresbuchten bestimmt wird.
Leknes ist ein Ort auf der norwegischen Insel Vestvågøy, welche zur Inselgruppe der Lofoten gehört. Die Inseln liegen nördlich des Polarkreises, wodurch Sie hier in den Wintermonaten die atemberaubenden Polarlichter hautnah bestaunen können. In den Sommermonaten ist ein anderes Spektakel besonders, denn dann steht die Sonne um Mitternacht am Himmel.
Bei der Anfahrt der Inseln von Süden werden Sie Zeuge eines Naturschauspiels, denn hier befinden sich kraftvolle Wasserstrudel. Sie haben die Inspiration für vielerlei Geschichten geliefert, gefährlich für Schiffe sind sie jedoch nicht. Wenn Sie dann die Bucht von Leknes erreichen, eröffnet sich Ihnen ein wunderbarer Blick auf einen Fjord und auf die fast 1000 m hohen Berge. Vom Anlegehafen können Sie zu Fuß Gravdal und die Stadt Leknes besichtigen. In Gravdal gibt es eine besondere Kirche, die Anfang des 20. Jahrhunderts im Dragestil gebaut wurde und unter Denkmalschutz steht. Ein Besuch der rot-hölzernen Kirche mit Drachenmotiven ist sehr empfehlenswert.
Sie kommen am Hafen auf der Insel Vestvagoy an und können nach einem längeren Fußweg oder mit einem Shuttle in die Stadt gelangen. Ihnen werden gleich die mächtigen Berge auffallen, die sich unweit der schönen Strände auftürmen. Wer einmal mit eigenen Augen sehen möchte, wie sich das Leben der Wikinger gestaltete, der hat im Museumsdorf Borg hierzu eine exzellente Gelegenheit. Hier regierte einst ein einflussreicher Anführer der Wikinger in einem Langhaus. Dieses wurde rekonstruiert und erlaubt heute ein Eintauchen in das Leben auf der Insel im 9. Jahrhundert. Schon vor Jahrhunderten waren die Inseln der Lofoten bewohnt. Die Wikinger hinterließen einige interessante Spuren, denen Sie im Wikingerdorf nachgehen können. Bei der Ausgrabungsstätte Borg wurde ein Langhaus rekonstruiert, welches sich weit über 80m erstreckt. Außerdem können Sie ein Schiff der Wikinger und eine Schmiede entdecken. Dies alles erlaubt Einblicke in die früheren Lebensgewohnheiten der Wikinger.
Rund um Leknes gibt es einige besondere Kirchen, die bei einem Besuch sehenswert sind. Die Stabkirche Busknes wurde vor etwa hundert Jahren errichtet und erinnert mit den Drachensymbolen an die früheren nordischen Gottheiten, die hier Einfluss fanden. Die Flakstad Kirche, welche auf einem Grund steht, der schon vor 500 Jahren zum Bau einer Kirche genutzt wurde, fällt insbesondere durch den Zwiebelturm auf. Diesen kennt man eigentlich von russischen Kirchen. Tatsächlich handelten die damaligen Erbauer der Kirche mit Fisch und tauschten ihn gegen Holz aus Russland. Auch die Hol-Kirche, die um 1800 erbaut wurde, können Sie besichtigen. Bei einer Fahrt über das Land kommen Sie an verschiedenen Fischerdörfern vorbei, die noch von früheren Zeiten zeugen. Die roten hölzernen Häuser in Ballstad oder auch die Stelzen-Holzhäuser im Museumsdorf zeigen das Zuhause vieler Fischer, die noch heute aktiv sind.
Besonders schön sind die Sandstrände rund um Leknes. Zwar ist es zu kalt zum Baden, trotzdem lohnt sich der Ausblick und das Gefühl direkt am Meer zu stehen und die atemberaubenden Berge im Rücken zu spüren. Für Wanderungen, die auch den ein oder anderen fordern einige Bergzüge zu erklimmen, führen über schöne Wanderwege und halten einzigartige Aussichten bereit. Die atemberaubende Natur können Sie so bei einer Wanderung aus nächster Nähe erkunden. Schon wenige Kilometer bergauf zum Berg Haugheia können Sie weit über die gesamte Bucht blicken. Wenn Sie noch weiter wandern möchten, können Sie zum Ort Fygle gehen und in seinem Museum mehr über das traditionelle Leben der Insel erfahren. Auch eine der ältesten Fischerhütten aus dem 19. Jahrhundert befindet sich hier. Auch mit dem Fahrrad können Sie die Gegend erkunden. Auf dem Rücken eines Pferds wird das Lofoten-Naturerlebnis etwas ganz Besonderes.
Durch eine Fahrt zu einer Nachbarinsel kommen Sie zum Fischerdorfmuseum. Das traditionelle Leben auf den norwegischen Inseln können Sie hier näher kennenlernen, mehr über den Fischfang erfahren und den hier einst produzierten Lebertran probieren. Auch traditionell hergestellten Stockfisch können Sie hier kosten. |
Bodo (Norwegen) Die norwegische Hafenstadt Bodo liegt mit ihren 50.000 Einwohnern etwa 120km nördlich des Polarkreises, sodass hier sowohl das Phänomen der winterlichen Polarnacht wie auch der sömmerlichen Mitternachtssonne zu erleben ist. Die Landschaft um Bodo wird vom breiten Vestfjord und zahlreichen Bergen zwischen 600 und 1.300 Metern Höhe geprägt.
Bodo ist geradeeinmal 200 Jahre alt, erlebte seinen ersten Bevölkerungsboom in den Jahren um 1875, als massenhaft Heringe in den hiesigen Gewässern gefangen wurden. Leider sind kaum noch historische Gebäude aus dieser Zeit erhalten, da die Angriffe deutscher Bomber im 2. Weltkrieg die Stadt nahezu komplett zerstörten. Heute bietet die Stadt ein modernes Bild mit seinem großen Hafen, den Hochschulen und vielen Dienstleistungsunternehmen.
Empfehlenswerte Ausflugsziele sind das Nordlandmuseum samt Freilichtmuseum und Ausstellung historischer Boote, der weltweit gewaltigste Gezeitenstrom Saltstraumen oder eine Bootsfahrt zu den Naturparks der Gegend, die zahlreiche Seeadler beheimaten. Sehr beliebt sind auch Ausflüge nach Kjerringoy, einer alten Handelsniederlassung, die sehr malerisch an einem Fjord liegt und von einem Felsmassiv umgrenzt wird. |
Stavanger (Norwegen) Die norwegische Hafenstadt Stavanger am Lysefjord zeigt in ihrer Altstadt malerische Gassen, die typisch norwegischen Holzgebäude der vergangenen Jahrhunderte und sehr viel historischen Charme. Stavanger ist das Zentrum der norwegischen Ölexpoloration und ein Ausflugstipp auf dieser Route lautet: Norwegisches Ölmuseum. In dem futuristischen Museumgebäude, welches besonders vom Wasser aus einen besonderen Blickfang darstellt, werden von der Entstehung der Öl- und Gasvorkommen der Nordsee bis hin zu deren neuzeitlicher Förderung eine Vielzahl von Fragen rund um das Thema Erdöl und Erdgas beantwortet.
Die Ausstellungen sind lebensnah und sehr eindrücklich, so wird eine Ölbohrplattform im museumsgerechten Maßstab gezeigt, die Museumsbesucher können hier selbst einmal Hand anlegen auf einem Bohrdeck, man kann im Kommandostand einer unterseeischen Gasförderanlage Platz nehmen und viele weitere interaktive Ausstellungen erleben. Die Geschichte der norwegischen Seefahrt, die Bedeutung von Öl und Gas für unser aller Leben sowie die tektonische Entwicklung der Erde werden ebenso präsentiert. Neben dem großartigen Museum lohnt sich auch ein Bummel durch die Kopfsteingassen der Altstadt von Stavanger, wo Holzgebäude vergangener Jahrhunderte die Welt des historischen Norwegens zeigen. Ein Bummel durch den Bootshafen, wo oftmals die typischen kleinen Holzboote samt ihren roten Segeln zu sehen sind und der Besuch des Doms sind empfehlenswert.
In die Umgebung von Stavanger bietet Aida Ausflüge mit dem Boot, Fahrrad oder dem Bus. Besonders schön ist eine Schifffahrt auf dem Fjord Lyse, ein Gedicht von einem Fjord, über dem ein über fünfhundert Meter hoher Felsblock thront. |
Kiel (Deutschland) Der neue Kieler Kreuzfahrtterminal ist das Tor zur Stadt und Region Kiel, die mit der Kieler Fjorde, den nahen Ostseestränden und dem Nord-Ostsee-Kanal einige schöne Ausflugsziele bietet. Der Terminal liegt zentral in der Stadtmitte nur wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt und von dort aus lassen sich schöne Spaziergänge durch die schleswig-holsteinische Hauptstadt und ihren schönen Fähr-, Segel- und Kreuzfahrthafen unternehmen. |