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Mittelmeerinseln ab Mallorca

AIDAstella vom 17.09.2028 bis 24.09.2028
AIDAstella - Mittelmeerinseln ab Mallorca

Mittelmeerinseln ab Mallorca, AIDAstella vom 17.09.2028 bis 24.09.2028

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AIDA Mittelmeer Reise mit AIDAstella Kreuzfahrt auf der Route 'Mittelmeerinseln ab Mallorca'. AIDAstella vom 17.09.2028 bis 24.09.2028 für 7 Tage ab Mallorca bis Malta. AIDAstella am 17.September 2028 auf Kreuzfahrt ab Palma de Mallorca im Mittelmeer.




Dauer Schiff Reiseroute Abreisen
7 Tage Aida Stella Kreuzfahrt Mittelmeerinseln ab Mallorca:
Palma de Mallorca, Mahon (Menorca), Olbia (Sardinien), Neapel (Italien), Palermo (Sizilien), Syrakus (Sizilien), La Valletta (Malta)

17.09.2028


Palma de Mallorca
Palma de Mallorca befindet sich auf der Insel Mallorca und hat von allen Städten der Balearen Inseln mit etwa 400.000 Bewohnern die größte Einwohnerzahl. Ein großangelegter Hafen macht es neben Güterschiffen und Segelbooten auch Kreuzfahrtschiffen möglich, hier anzulegen. Die Insel Mallorca ist in den letzten Jahrzehnten zu einem beliebten touristischen Reiseziel geworden. Neben den touristischen Zentren gibt es aber auch noch unberührte Natur und ruhige Ortschaften.

Mallorca ist die Lieblingsurlaubsinsel der Deutschen und bietet von der stimmungsvollen Partymeile bis zur romantischen Finca eine Vielzahl von Reisemöglichkeiten. Für Aida Kreuzfahrten dient der Kreuzfahrthafen von Palma de Mallorca zumeist als Start- oder Zielhafen. Sollten Sie vor Abfahrt oder nach der Ankunft ihres Aida Kreuzfahrtschiffes noch etwas Zeit haben, lohnt sich insbesondere die Besichtigung der Altstadt von Palma de Mallorca, wo der kunstvoll gestaltete Dom, malerische Gässchen und prächtige Residenzen auf Sie warten. Selbstverständlich lassen sich in der Umgebung auch schöne Stunden am Strand verbringen, eine Runde Golf spielen oder man bricht auf zu einem kurzen Ausflug über die Insel, welcher die natürliche Schönheit von Mallorca zeigt.

Die Altstadt von Palma de Mallorca ist durch ihre vielen kleinen Gassen gekennzeichnet. Größtenteils besteht sie aus Fußgängerzone, Autos fahren nur wenige. Die Architektur der Altstadt hat unterschiedliche Einflüsse erlebt. Neben katalanischen Elementen sind auch viele arabische zu entdecken. Herausragend ist die prächtige Kirche La Seu, die ihre Anfänge im 13. Jahrhundert hat. Wie die Vielzahl an Kirchen in Palma de Mallorca wurde sie im gotischen Stil errichtet. Der prächtige Innenraum wurde bei Renovierungsarbeiten zu Beginn des 20. Jahrhunderts teilweise vom bekannten Künstler Gaudi mitgestaltet. Neben den zahlreichen Gotteshäusern, können Sie den arabischen Almudaina Palast besichtigen. Dieser diente als Königspalast unter den Mauren und wird auch noch heute von der spanischen Königsfamilie beispielsweise bei wichtigen Empfängen genutzt. Außerdem können Sie in der Stadt die über 800 Jahre alten arabischen Bäder ansehen und ein Kastell aus dem 14. Jahrhundert besuchen. Wenn Sie gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind, können Sie die Stadt auf Rädern erkunden.

Auch das Inselinnere hält eine Vielfalt an Angeboten bereit. Fahren Sie nach Montuiri und besichtigen Sie eine Perlenfabrik. Bei Porto Cristo gibt es atemberaubende Tropfsteinhöhlen mit einem See weit unter der Erde. Am kleinen Ort Esporles können Sie mit einer Wanderung in die wunderschönen Natur Mallorcas beginnen und werden beim Laufen entlang der Küste eine großartige Aussicht erfahren. Im Norden der Insel können Sie die mittelalterliche Altstadt von Alcudia besichtigen und auf einem Weingut an einer Verkostung teilnehmen. Oder fahren Sie mit einer kleinen Eisenbahn durch verschiedene Ortschaften und lassen Sie sich alles über die Pressung des hier hergestellten Olivenöls erklären. Auch die Strände am himmelblauen Meer rund um Palma de Mallorca lassen keine Wünsche übrig.


Mahon (Menorca)
Menorca ist eine idyllische Insel der Balearen, gehört also zu den Mittelmeerinseln Spaniens. Etwa 95.000 Menschen leben auf der überschaubaren Insel. Schon mehrere Tausend Jahre v. Chr. haben Menschen hier gelebt. Eine Art Grabstätte von 800 v.Chr. mit vielen hundert Gräbern und Keramikgegenständen wurde in einem intakten Zustand auf der Insel gefunden. Die Baleareninsel Menorca ist die kleine Schwester Mallorcas, deutlich ruhiger und ursprünglicher als ihre große Schwesterinsel. So finden sich auf der Insel nichtüberlaufene Strände, die besonders im Inselsüden windarm und angenehm feinkörnig sind, sich also hervorragend für einen Badeausflug eignen.

Besonders für Naturliebhaber ist die Insel ein Genuss. Ein Großteil wurde zum Naturreservat ernannt. Somit können Sie insbesondere im Süden noch unberührte Strände und Buchten entdecken. Mit dem Katamaran kommen Sie sogar zu Buchten, die vom Land aus nicht erreichbar sind. Bei geführten Tauchgängen und Schnorcheltouren können Sie die Unterwasserwelt näher kennenlernen. Auch in einem Kajak lässt sich wunderbar die Küste erkunden. Bei einem Ausritt auf Pferden kommen Sie direkt in Berührung mit der Natur. Die Nordküste ist recht felsig und etwas rauer. Bei einer Wanderung im Norden der Insel durchqueren Sie ein Biotop mit unzähligen schönen Vögeln und treffen auf einen Leuchtturm.

Auch die Städte der Insel hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Die Hauptstadt Mahon hat einen der größten Naturhäfen weltweit und ist durch seine buchtartige form sehr speziell. Die Inselhauptstadt Mahon, welche auch der Kreuzfahrthafen der Insel ist, liegt ruhig und vom Meer geschützt in dieser Bucht. Im Hafen sieht man viele schicke Segel- und Motoryachten liegen, die Stadt strahlt jede Menge mediterrane Gelassenheit aus und bei einem Bummel durch die Gassen lassen sich schmucke Häuser, ein lebendiger Markt und die Überreste der einst mächtigen Befestigungen entdecken.

Geschützt wurde der Eingang des Hafens seit dem 16. Jahrhundert durch das Castell San Filipe. Aufregend wird es, wenn Sie die unterirdischen Tunnel der Festung besuchen. Einzigartig ist auch die Santa Maria Kirche des Ortes, denn sie beinhaltet eine 200 Jahre alte Orgel, die heute noch für Konzerte genutzt wird. In einem Kloster können Sie das geschichtliche Museum der Insel besuchen und mehr über die Entwicklungen auf Menorca erfahren. Das Rathaus aus dem 17. Jahrhundert erscheint in einem barocken Stil, hat jedoch eine Turmuhr, wie man sie aus England kennt. Hier zeigen sich die Spuren der britischen Kolonialzeit.

Das mediterrane Flair von Mahon wird Ihnen besonders gut gefallen. An der Promenade können Sie spazieren gehen und in einem der menorquinischen Restaurants speisen. Bekannt ist die Insel für Ihre Langusten und den traditionell hergestellten Käse. Auch ein Besuch der Stadt Ciutadella lohnt sich sehr. Hier können Sie einen Bischofspalast bestaunen und besondere Andenken in den kleinen Geschäften erwerben. Vielleicht möchten Sie ein Paar der traditionellen Sandalen kaufen. Ein Ausflug zu einer Herstellungsstätte mit Besichtigung der ältesten Fabrik zur Herstellung der Schuhe könnte Ihnen gefallen. Für sportliche Gäste der Aida bietet sich auf Menorca ein Fahrrad- oder Wanderausflug an, der die verschiedenartigen landschaftlichen Seiten der Insel erfahren lässt.


Olbia (Sardinien)
Die Hafenstadt Olbia liegt mit ihren 50.000 Bewohnern an der Nordostküste Sardiniens. Bereits in vorrömischer Zeit besiedelt, wegen der geschützten Lage an einem weit in das Land eingeschnittenen Naturhafen, konnte Olbia viele Jahrhunderte eine wichtige Rolle auf der Insel Sardinien spielen, der ein Niedergang der Stadt folgte, welcher bis zum Beginn des 20. Jhs dauerte. Heute ist Olbia wieder eine lebhafte Hafenstadt, die nur unweit einer der schönsten Küsten des gesamten Mittelmeerraumes liegt, der Costa Smeralda, wo romantische Meeresbuchten ebenso zu finden sind, wie elegante Yachthäfen und Urlaubsresorts. Zu interessanten Aida Ausflügen lädt auch das wildromantische Innere der Insel ein, das gebirgig und urwüchsig zur Erkundung einlädt

Olbia ist eine sardische Stadt mit etwa 60.000 Einwohnern. Bekannt ist Sardinien für seinen Granitfels, der zum Bau von Gebäuden verwendet wurde, sowie für hervorragenden Wein und den hier produzierten Kork. Über Jahrtausende hinweg ist die Insel Sardinien bewohnt und wurde durch unterschiedlichste Völker und ihre Kulturen geprägt. Noch heute lassen sich Spuren der Historie bei einer Wanderung entlang der wunderschönen Costa Smeralda, einem malerischer Küstenabschnitt, auf der Insel finden. Wenn Sie mehr zur Geschichte erfahren möchten, können Sie das Museum für Archäologie besuchen. Spannend sind insbesondere die alten Kriegs- und Handelsschiffe aus der römischen Zeit und aus dem Mittelalter, die vor der Küste aus dem Meer gehoben wurden.

Bei einem Gang durch die Stadt erleben Sie das mediterrane Flair zwischen kleinen Gassen und Einkaufsmöglichkeiten. Entdecken Sie die geschichtsträchtige Altstadt mit ihrer etwa 900 Jahre alten Basilika. Unter dem Vorplatz der Kirche wurde ein großes Grab aus römischer Zeit entdeckt, welches davon zeugt, dass schon vor vielen Jahrhunderten der Ort zur Anbetung der Götter und der Beisetzung der Verstorbenen diente. Wer sich zurücklehnen und das traumhafte Wasser des Mittelmeers genießen möchte, kann mit dem Stadtbus zum Strand fahren und die warmen Sonnenstrahlen genießen. Hier können Sie sich an den Strandbars mit erfrischenden Getränken versorgen oder auch Surfboards mieten. Weitere wunderschöne Strände und Buchten Sardiniens können Sie bei Ausflügen besuchen.

Wer Lust hat die einzigartige Küste der wildromantischen Landschaft Gallura zu erkunden, kann bei einer Fahrt mit einem Segelboot die Aussicht genießen oder bei einer Kajakfahrt selbst aktiv werden. Bei einer Wanderung können Sie den Monte Moro besteigen und eine atemberaubende Sicht über die Insel erfahren. Beliebt ist auch ein Besuch im Ort Porte Cervo. Hier geht es mit den schicken Boutiquen und den luxuriösen Yachten etwas edler zu. Ein Spaziergang durch die Stadt vorbei an der Stella Maris Kirche bis hin zum Strand lohnt sich für alle. Hier sollten Sie ihr Schnorchelequipment dabeihaben, das Sie im klaren Wasser gleich gebrauchen können. Für begeisterte Taucher gibt es mehrere schöne Tauchspots, die um die Insel gelegen sind und zum Erkunden der Unterwasserwelt einladen.


Neapel (Italien)
Aida Kreuzfahrten im Mittelmeer machen regelmäßig Station im Kreuzfahrthafen von Neapel. Bei einem Bummel durch die Straßen und Gassen dieser so typisch italienischen Stadt können Sie einen guten Einblick in das Leben der Neapolitaner gewinnen, da sich hier ein Großteil des Alltags auf den Gassen und Bürgersteigen der Stadt abspielt. Schlendern Sie über die zahlreichen Obst-, Gemüse-, Fisch- und Souvenirmärkte Neapels und saugen Sie die anregende Atmosphäre dieser Stadt auf.

Die rund 1 Million Neapolitaner leben hier im angenehmen mediterranen Klima, das von milden Wintern und trocken-heißen Sommern gekennzeichnet ist und somit ein ganzjährig beliebtes Reiseziel darstellt. Gegründet wurde die Stadt vor zweieinhalbtausend Jahren von griechischen Kolonisatoren, die ihr den Namen Nea Polis (Neue Stadt) gaben. Jedoch geriet Neapel schnell unter die Herrschaft des Römischen Reiches, was noch heute an den Ruinen des alten römischen Theaters und am Straßennetz zu sehen ist, welches im historischen Stadtzentrum mehr als 2.000 Jahre überdauerte.

Konstantinopel, die Langobarden, die Normannen, die Anjous, die Habsburger, eigenständig neapolitanische Herzöge sowie Könige und schließlich das Königreich und die Republik Italien wechselten sich in der Herrschaft über die Stadt ab, die so einen interessanten architektonischen Stilmix gewann, welcher die UNESCO dazu veranlasste, die Altstadt Neapels als Weltkulturerbe auszuzeichnen.

Bei einem Spaziergang durch die schmalen Gassen und über die geschäftigen Plätze der Stadt, den man sehr gut auf eigene Faust unternehmen kann, warten u.a. folgende Sehenswürdigkeiten auf Sie: Die mächtigen Festungen am Hafen (Castel Nuovo und Castel dell Ovo) und das auf einer Anhöhe erbaute Kastell Sant Elmo, welches einen spektakulären Blick auf die Stadt freigibt. Der San Gennaro Dom und die St. Chiara Basilika sind die 2 prächtigsten Kirchenbauten der Stadt, wobei es noch mehr als 120 weitere Sakralbauten hie zu sehen gibt. Die weltliche Macht hat sich auch ihre Paläste geschaffen, wie den Palazzo Reale oder Palazzo Reggia di Capodimonte, die beide dem Königshaus als Wohn-und Regierungssitz dienten. Unbedingt gesehen haben sollte man die Galleria Umberto, der äußerst elegante Vorläufer heutiger Einkaufszentren und das festliche Teatro San Carlo.

Für Ausflüge bietet sich das am Fuße des Vulkans Vesuv gelegene Pompeji an, eine antike römische Stadt, die unter meterdicker Vulkanasche beinahe 2 Jahrtausende überdauert hat und heute mit ihren wunderbaren Mosaiken und Gebäuden uns von der Pracht des römischen Imperiums kündet. Für Landschaftsliebhaber empfehlen wir eine Panoramafahrt entlang der malerischen Amalfiküste, die im Süden von Neapel liegt und seit Jahrhunderten deutsche Reisende in ihren Bann zieht, so wie das auch die am Golf von Neapel liegende Insel Capri tut, die ebenfalls mit einem der Aida Landausflüge besucht werden kann.


Palermo (Sizilien)
Auf der süditalienischen Insel Sizilien begrüßt Sie dann die schöne Inselhauptstadt Palermo, über der der rund 600 m hohe Berg Monte Pellegrino wacht. Er ist ein vielbesuchter Wallfahrtsort, seitdem man dort im 17. Jh. den Leichnam der Heiligen Rosalis fand und ihn in die Stadt brachte, wodurch angeblich die wütende Pest beendet wurde. Viel Fun macht ein Bummel über den lebhaften Straßenmarkt Ballaro, wo seit Jahrhunderten die leckeren kulinarischen Spezialitäten Siziliens von geschäftstüchtigen Händlern angeboten werden.

Spazieren Sie auch durch die schönen Altstadtgassen von Palermo, wo sich prächtige Palazzi, reich verzierte Kirchgebäude und malerisch Plätze mit barocken Brunnen abwechseln. Besichtigen Sie den mittelalterlichen Normannenpalast mit seinem schönen Renaissance-Innenhof, der zum Teil von der sizilianischen Regierung und vom Parlament genutzt wird. Einen vergnügten Badetag können Sie an den traumhaften Stränden von Mondello verbringen, deren frisches Meereswasser besonders in den heißen Sommermonaten Juni, Juli und August für wahre Abkühlung sorgt.

Die sizilianische Hafenstadt Palermo liegt, von 2 Bergen eingerahmt, malerisch in einer muschelförmigen Senke am Meer. Besonders der Berg Pellegrino eignet sich ausgezeichnet, um einen Blick hinunter auf die Stadt und ihr Umland zu werfen. Dort oben befindet sich auch eine schöne Wallfahrtskapelle, wie es überhaupt viele sehenswerte Kirchenbauten in der Stadt Palermo gibt, wie den Dom, welcher in den über 800 Jahren seiner Geschichte immer wieder erweitert und umgebaut wurde oder die Kirchen aus der Normannen- und Stauferzeit, der Gotik und des Barocks.

Mit dem Reale Palast aus der normannischen Herrschaftszeit besitzt die Stadt ein wirklich außergewöhnliches Bauwerk, dessen Kapelle und Innenräume im 12. Jahrhundert in einem Mix der Stile Arabiens, Ostroms und der Normannen gestaltet wurden. Palermo ist außerdem reich an kleinen Adelspalazzi, malerischen Plätzen, Kunstgalerien, Theaterbauten und Museen.

Sehr lebhaft geht es auf den Märkten der Stadt zu und nette Ausflüge lassen sich entlang der Küste zum Badeort Mondello mit seinem weitgeschwungenen Sandstrand oder zum Kloster, königlichen Palast und der Normannenkathedrale in Monreale, deren Mosaikkunst ihresgleichen sucht.


Syrakus (Sizilien)
Das bereits im 8. Jahrhundert vor Christus von griechischen Siedlern gegründete Syrakus war in der Antike und bis zur Eroberung Siziliens durch arabische Truppen im 9. Jahrhundert die bedeutendste Stadt Siziliens mit ihren damals bis zu 200.000 Einwohnern. Die zentrale Lage Siziliens im Mittelmeer weckte allzeit das Interesse der um die Vorherrschaft in der Mittelmeerregion ringenden Mächte und so fand sich Syrakus in seiner zweieinhalb Jahrtausende währenden Geschichte u.a. unter griechischer, punischer, römischer, ostgotischer, oströmischer, arabischer, normannischer und habsburgischer Herrschaft. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist Sizilien und somit auch Syrakus ein Bestandteil Italiens.

Eine solch wechselvolle und kriegerische Geschichte hinterliess natürlich ihre baulichen Spuren und so können heute besuchende Touristen hier eines der größten altgriechischen Amphitheater, das normannisch-stauferische Maniace-Kastell, die byzantinische Johanneskirche, die aus römischer Herrschaftszeit stammenden Katakomben und zahlreiche Barockbauten rund im die Piazza Duomo (Domplatz) und die Piazza Archimedes mit dem großartigen Archimedesbrunnen bestaunen. Den Zeitenwandel verkörpert am eindrücklichsten der griechische Tempel des Apollon, welcher später als byzantinische Kirche, als arabische Moschee und katholische Kirche diente. Auch der Dom von Syrakus besitzt seine Ursprünge in einem der Göttin Athene geweihten Tempel, was sich bei einer Besichtigung des Kircheninneren zeigt.

Solch eine Vielzahl von Jahrtausende überspannender Bauwerke legt es natürlich nahe, hier ein Weltkulturerbe zu vermuten und tatsächlich hat die UNESCO Syrakus in Verbindung mit der Nekropole in Pantalica in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. Die über 5.000 Grabkammern in Pantalica liegen eine halbe Fahrstunde entfernt von Syrakus und wurden vor ca. 3.000 Jahren in den dortigen Fels geschlagen.


La Valletta (Malta)
Alleine schon die Einfahrt in den historischen Hafen von La Valletta auf Malta wird Sie begeistern. Die wuchtigen Mauern waren für viele Jahrhunderte der Stützpunkt von Seefahrern, Händlern und Kreuzrittern. Heute laden die Gassen der Stadt zum gemütlichen Flanieren zwischen den geschichtsträchtigen Bauwerken ein.

Die Inselhauptstadt La Valletta lässt sich wegen ihren kompakten Größe von 400m Breite auf 2.000m Länge wunderbar auf eigene Faust zu Fuß erkunden, noch dazu liegt der von den Kreuzfahrtschiffen meist genutzte Kai direkt unterhalb der von mächtigen Bastionen geschützten Altstadt. Was für die gut erreichbare Inselhauptstadt gilt, gilt auch für die gesamte Insel, da der Busbahnhof nahe dem großen Stadttor am Triton-Brunnen liegt und von hier die preiswerten Busse in alle Inselteile aufbrechen.

La Valletta war wegen seiner strategisch günstigen Lage im Herzen des Mittelmeeres eine häufig umkämpfte Stadt, was die hier residierenden Ritter des Malteserordens im 16. Jh. dazu veranlasste, auf der Halbinsel hinter dem alten St. Elmo Fort eine neue Stadt zu errichten, die mit einem schachbrettartigen Grundriss und rundum mit mächtigen Festungsmauern versehen wurde, die allen Angriffen für nahezu 400 Jahre trotze, bis die deutsche Luftwaffe im 2. Weltkrieg mit ihren Bombenangriffen viele Gebäude der Stadt zerstörte, aber den Bastionen auch keinen bedeutenden Schaden zufügen konnte.

Spannend ist, dass die Stadt nicht typischerweise durch das Zusammenwachsen mehrerer Siedlungen entstanden ist, sondern tatsächlich von vornherein geplant und umgesetzt wurde. Dieses System an Straßen können Sie wunderbar zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad erkunden, wobei im Hinterkopf zu behalten ist, dass es recht hügelig ist und es auch schon einmal etwas steilere Straßen geben kann. Museumsbegeisterte können das Malta-Postal-Museum, das National War Museum oder auch ein Museum für Archäologie besuchen. Wer sich für Kunst interessiert, wird am Valletta Contemporary mit seiner zeitgenössischen Kunst Gefallen finden. Eine herrliche Aussicht über das Meer, den Hafen und das Fort St. Angelo erhalten Sie vom Gardjola Garden aus.

Bei einem Spaziergang durch die Stadt sind es insbesondere die St. Johns Co-Kathedrale mit ihren im Boden eingelassen Steinplatten, unter denen zahlreiche Malteserritter beerdigt liegen und der sehenswerte Großmeisterpalast mit seinen historischen Waffen und Kunstwerken, die einen Besuch lohnen. Ein interessantes Kriegsmuseum im historischen St. Elmo Fort, die palastartigen Ritterherbergen, eine Vielzahl von Kirchen, Plätzen und die mit kunstvollen Balkonen verzierten alten Wohn- und Geschäftshäuser sind allesamt eine große Augenweide, sodass die Altstadt bereits zu Anfang der 80-er des vergangenen Jahrhunderts in den Stand eines UNESCO-Weltkulturerbes erhoben wurde.

Berühmt ist Malta auch für sein glasklares Meereswasser, der ideale Tummelplatz zum Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen. Besonders abenteuerlich ist es, die Kriegsschiffe zu erkunden, die teilweise seit 100 Jahren auf dem Meeresgrund liegen und von den Bewohnern der See vereinnahmt wurden.



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