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Aida Vita - Schärengärten der Ostsee

Kreuzfahrt Aida Vita 13.06.2021 & 30.08.2021
Aida Vita ab Warnemünde im Sommer 2021

Aida Vita - Schärengärten der Ostsee, Kreuzfahrt Aida Vita 13.06.2021 & 30.08.2021, Aida Vita ab Warnemünde im Sommer 2021

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Von der Kieler Bucht bis zum Finnischen Meerbusen gibt es viele heiße Fährten, die Sie unbedingt aufnehmen sollten. Ob Stockholm, Bornholm oder Mariehamn – sie alle haben mehr als ein Motiv. Schauen Sie sich im Jugendstilviertel von Stockholm um, kundschaften Sie die Schärenlandschaft der Ålandinseln aus und nehmen Sie das die Insel Gotland unter die Lupe. Selbst wenn nach 12 Tagen noch nicht alle Fragen im Fall Ostsee geklärt sind, so wissen Sie doch eines ganz genau: Nichts entspannt so schön wie Ermittlungen mit AIDA.

Sie haben Lust, sich den Seewind um die Nase wehen zu lassen und neue Energie zu tanken? Was liegt da näher als eine Auszeit im Sommer mit AIDA auf Kreuzfahrt mit der Aida Vita ab Warnemünde im Juni und August 2021. Erliegen Sie dem majestätischen Charme der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Falls Sie nicht nur schauen, sondern auch shoppen wollen: Im Trendviertel Södermalm finden Sie ein tolles Angebot an Schmuck, Mode und Design. Verlieben Sie sich auf Gotland in die Schönheit der Natur. Erkunden Sie die mittelalterlichen Bauten der Hansestadt Visby, die zum Weltkulturerbe zählen, bevor Sie im Vergnügungspark Kneippbyn dem wohl berühmtesten Haus Schwedens einen Besuch abstatten: dem Originalgebäude der Villa Kunterbunt aus den Pippi-Langstrumpf-Filmen.







Dauer Schiff Reiseroute Abreisen
12 Tage Aida Vita Kreuzfahrt Schärengärten der Ostsee:
Kiel, Insel Gotland, Stockholm (Schweden), Sundsvall (Schweden), Vaasa (Finnland), Mariehamn (Aland Inseln), Turku (Finnland), Saaremaa (Estland), Insel Bornholm, Warnemünde

13.06.2021

30.08.2021


Kiel
Der neue Kieler Kreuzfahrtterminal ist das Tor zur Stadt und Region Kiel, die mit der Kieler Fjorde, den nahen Ostseestränden und dem Nord-Ostsee-Kanal einige schöne Ausflugsziele bietet. Der Terminal liegt zentral in der Stadtmitte nur wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt und von dort aus lassen sich schöne Spaziergänge durch die schleswig-holsteinische Hauptstadt und ihren schönen Fähr-, Segel- und Kreuzfahrthafen unternehmen.


Insel Gotland
Visby ist eine Hafenstadt im Westen der schwedischen Insel Gotland, die 23.000 Einwohner zählt. Der Ort war im 13. und 14. Jahrhundert der wichtigste Handelsplatz der Ostsee, da hier deutsche, russische, schwedische und dänische Seekaufleute zusammenkamen. Diese frühe Hochphase spiegelt sich noch heute in den damals entstandenen Bauwerken, der fast 4km langen Stadtmauer, der Visborg, dem Dom sowie weiteren Kirchen und Klöstern. Heute ist die Altstadt ein UNESCO-Weltkulturerbe, dass bei einem ausgedehnten Spaziergang problemlos in Eigenriegie erkundet werden kann.

Schon die Wikinger nutzen den Hafen der Stadt, denn die Wasserquellen in der Umgebung waren wichtig für die Versorgung bei den Reisen per Schiff. Wie die Wikinger wohl früher hier gelebt haben, können Sie in einem Freilichtmuseum näher erkunden. In der Stadt Visby gibt es jedoch noch weitere historische Monumente zu entdecken. Eine Befestigungsanlage und Stadtmauern aus der Mittelalterzeit sind besonders gut erhalten. In der zum Weltkulturerbe ernannten Anlage laufen Sie durch kleine Gassen hindurch und können einen Blick auf Häuser früherer Kaufmänner blicken. Vor knapp 800 Jahren gehörte der Hafen von Visby zu den bedeutendsten in der Ostsee. Sehen kann man das an den herrlichen Häusern. Die Apotheke aus dem Mittelalter und ein Dom schmücken das Stadtbild. Mehr zur Geschichte können Sie im Museum der Stadt erfahren, welches Reliquien aus der Wikinger- sowie der Hansezeit ausstellt. In einem weiteren Freilichtmuseum können Sie dem Leben der gotländischen Bevölkerung aus den letzten drei Jahrhunderten näherkommen.

Historisch nicht so bedeutend, aber deutlich bekannter ist das Haus von Pippi Langstrumpf, welches sich hier im Freizeitpark Kneippbyn befindet, da sämtliche Pippi-Langstrumpffilme hier gedreht wurden. Desweiteren ist die Insel ein nordisches Naturparadies mit angenehmem Klima, welche zu Spaziergängen, Wanderungen und Radtouren auf flachen Wegen einlädt. Ausflüge in die umgebende Natur sind auch sehr reizvoll. Mehrere Sandstrände laden zum Faulenzen und Entspannen ein, oder kitzeln die Bewegungsfreude aus einem heraus. Hier können Sie Wassersportarten wie Surfen, Windsurfen und Stand-up-Paddling betreiben. Für Taucher wird die Unterwasserwelt zum reinsten Abenteuer, mehrere Schiffswracks können erforscht werden. Auch im Inselinneren ist es herrlich. Bei Wanderungen oder einer Fahrradtour können Sie die Natur genießen. Auch ein Ausritt auf Pferden ist möglich. Besuchen Sie auch die Tropfsteinhöhlen, atemberaubend ist dieses Naturspektakel unter der Erde.


Stockholm (Schweden)
In Stockholm locken das königliche Schloss, das schöne Rathaus, in dem alljährlich die Nobelpreisverleihung stattfindet und die Gässchen von Gamla Stan, dem historischen Stadtzentrum von Stockholm, wo sich die Stockholmer in den Kneipen und Straßencafes bei Tag und bei Nacht vergnügen. Sehr romantisch ist übrigens eine Bootsfahrt durch das weitverzweigte Netz der Wasserstraßen der skandinavischen Stadt.

Die 870.000 Stockholmer sind ein feierfreudiges Völkchen, die den hier nur kurzen Sommer ausgiebig nutzen, was insbsondere für die Zeit um die Sommersonnwende am 21. Juni gilt, wenn die Sonne für nahezu 19 Stunden über dem Horizont verbleibt. Gerne unternimmt man im Sommer auch Ausflüge in den sog. Schärengarten, der aus Tausenden von winzigen Inselchen an der Ostseeküste bei Stockholm besteht und wo viele Familien über kleine Wochenendhäuser verfügen, die vorzugweise aus Holz erbaut und dann kunterbunt angestrichen wurden, die man bei der An- und Abfahrt in den Stockholmer Kreuzfahrthafen bewundern kann.

Auch Stockholm besteht aus mehreren Inseln, die durch zahlreiche Brückenbauwerke untereinander verbunden werden und deren erstbesiedelte Gamla Stan heißt, die heutige Altstadt von Stockholm mit dem Königlichen Schloß und einer Vielzahl kleiner, pittoresker Gässchen voll kleinen Läden, Boutiquen und Cafes. Einige der üppig ausgestatteten Schloßräume sind offen zur Besichtigung und wer ein Faible für historische Waffen besitzt, der wird hier in der Rüstkammer sein Eldorado finden. Sehr erbaulich sind auch die bunten Glasfenster der Deutschen Kirche auf Gamla Stan, die auf den ehemals starken Einfluss der deutschen Hanse hinweist.

Bei einem Stadtbummel trifft man auf viele Palais, Museen und Herrenhäuser, welche in ihrer Gesamtheit vom seit Jahrhunderten andauernden Wohlstand der Stadt künden, die das wohl schönste Stadtbild im gesamten Ostseeraum zeigt. Hier sei noch auf die Insel Djurgarden verwiesen, die im Ostteil Stockholms liegt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist. Hier finden Sie das besonders sehenswerte Vasa-Museum, welches das berühmte Schiff gleichen Namens zeigt, welches bereits bei seiner ersten Fahrt 1628 kenterte, nach wenigen Hundert Metern versank und für 333 Jahre auf dem Meeresgrund lag, um dann geborgen und restauriert zu werden. Desweiteren sind auf dem Gelände noch weitere Spezialschiffe neueren Datums zu finden.

In der Nachbarschaft liegt auch das äußerst interessante Freilichtmuseum Skansen, welches mehr als 100 historische Häuser von Bauern, Handwerkern, Händlern, Arbeitern und Gutsherren aus allen Regionen des Landes zeigt. Dazu finden sich hier typisch skandinavische Tiere, wie das Rentier. Im Museum sind Darsteller des historischen Lebens in Schweden in ihren alten Trachten und beim Arbeiten mit historischen Werkzeugen zu bestaunen und es gibt auch künstlerische Vorführungen sowie Informationen zu altem Brauchtum und schwedischen Traditionen.


Sundsvall (Schweden)
Sundsvall ist eine schwedische Stadt an der Ostsee. Das im Bottnischen Meerbusen gelegene Städtchen Sundsvall wird von ca. 60.000 Menschen bevölkert. Im 17. Jahrhundert erhielt der Ort das Stadtrecht. Damals wie heute spielte die Fischerei eine zentrale Rolle. Durch die Nadelwälder in der Region ist auch die Holzwirtschaft ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor. Das Stadtbild wird nicht wie in vielen anderen historischen Städten Skandinaviens von Holzhäusern geprägt, da hier ein großer Stadtbrand im Jahre 1888 wütete, sondern ist durch gemauerte Gebäude gekennzeichnet, deren prächtigste Exemplare sich im Stadtzentrum, der sogenannten Stenstaden (Steinstadt) befinden.

Holzkirchen, Bauernhöfe und Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jh. zeigen sich allerdings noch im Freilichtmuseum Norra Berget, welches sich auf einem Hügel am Stadtrand Sundsvalls befindet, wo man von einem Aussichtsturm einen schönen Blick auf die Stadt geniessen kann. Naturfreunde sollten zu einer Küsten- und Strandwanderung aufbrechen oder zu einer Radtour auf der Küstenstraße, die zu malerischen Fischerdörfern und Küstentavernen führt.

Bekannt ist Sundsvall als Universitätsstadt mit großem kulturellem Reichtum. Gleich bei der Ankunft befinden Sie sich im kulturellen Zentrum. Am Hafen stehen ehemalige Lagerhäuser, in denen Sie heute Kunstausstellungen besuchen können. Eine Bücherei und das Museum der Stadt befinden sich auch hier. In gemütlichen Cafés können Sie die nette Atmosphäre genießen.

Die Innenstadt können Sie dann bei einem Rundgang zu Fuß erkunden. Am Marktplatz lohnt sich ein gemütlicher Bummel entlang der Restaurants und Geschäfte. Bekannt ist die sogenannte Steinstadt. Nach der vollkommenen Zerstörung der Häuser aus Holz durch ein Feuer zum Ende des 19. Jahrhunderts, wurde entschieden, dass der Wiederaufbau mit Häusern aus Stein geschehen soll. Einen tollen Blick auf die Steinstadt bekommen Sie beim Laufen über die Dächer. Mit einem Seil gesichert, laufen Sie über einen schmalen Weg über die Dächer der Stadt. Eine tolle Panoramaaussicht bekommen Sie vom Berg Norra Berget aus.

Im Freilandmuseum können Sie Bauten aus Holz im ursprünglichen Stil ansehen. Außerdem beinhaltet es ein Museum über die Schifffahrt. Von Natur umgeben sind die alten Grabfelder aus den Jahrhunderten vor dem Beginn unserer Zeitrechnung. Mehrere Hügel dienten als Grabkammern, eine konnte sogar noch verschlossen vorgefunden werden. Darin fand man die Überreste einer bedeutenden Peron, die unter anderem mit einem Schwert und anderen Gegenstände begraben wurde. In Selanger befand sich in mittelalterlichen Zeiten der bedeutendste Hafen der Region. Der Heilige Olaf soll von hier bei seiner Pilgerreise ablegt haben. Ihm zu Ehren wird der Ort auch Sankt Olaf Hamn genannt.

Auch die Umgebung lohnt sich zu besuchen. Unweit entfernt liegt Alnö. Die Insel hat mehrere Naturreservate, wo die besondere Tier- und Pflanzenwelt geschützt wird. Viele Zugvögel nutzen die Insel als Rastplatz. Schöne Buchten laden zum Entspannen und Baden ein. Von der Mitte des 19. bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts war die Holzindustrie hier sehr präsent. Ein Monument gedenkt an die Zeit. Lernen Sie ein idyllisches Fischerdorf kennen und laufen Sie an der schönen Küste entlang.


Vaasa (Finnland)
Das zu Beginn des 17. Jh. gegründete Vaasa ist eine Hafenstadt mit ca. 60.000 Einwohnern und liegt am Bottnischen Meerbusen. Sie ist Partnerstadt von Kiel und besitzt eine auf Seehandel, Schiffsbau, Elektrotechnik und Bildung ausgerichtete Wirtschaft. Die heutige Stadt wurde nach dem verheerenden Brand von 1852 etwa 6 Kilometer östlich des ursprünglichen Vaasas erbaut. Interessante Sehenswürdigkeiten sind der lebhafte Marktplatz, die Waterfront-Promenade am Meeresufer, die Dreieinigkeitskirche und das Maritime Museum mit seinen historischen Schiffsmodellen.

Für Ausflüge bietet sich das weitläufige Inselarchipel Kvarken an, welches ein UNESCO Naturwelterbe und ein Paradies für Wanderer ist. Die kleinen Küstendörfer der Region, wie Kristinestad, Kaskinen oder Jakobstad sind ebenfalls lohnende Ziele. Vaasa ist eine finnische Stadt an der Westküste des Landes. Nur durch den Bottnischen Meerbusen ist die Stadt von Schweden getrennt. Heute sprechen viele der 60.000 Einwohner neben Finnisch auch Schwedisch. Denn lange Zeit gehörte Vaasa zu Schweden, die Gründung der Stadt geschah sogar durch den König Schwedens vor etwa 400 Jahren. Zeitweise übernahmen dann die russischen Zaren die Herrschaft, bis Finnland zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein unabhängiges Land wurde.

Einkaufsmöglichkeiten sowie Lokale zum Speisen und Zurücklehnen finden Sie in Vaasa am Kauppatori Platz. Ein herrschaftliches Haus in Weiß mit grünem Dach war einst das Gericht. Es überlebte den großen Brand und erstrahlt heute mit neugotischen Elementen als Kirche. Weitere Kirchen wie die lutherische Kirche oder die orthodoxe Kirche sind auch sehenswert. Schön anzusehen ist das rote Appellationsgericht. Für alle Kunstliebhaber gibt es ein Kunstmuseum, welches kontemporäre Ausstellungsstücke präsentiert. Das Museum befindet sich im ehemaligen Bahnhof. Wer nach Finnland fährt, sollte unbedingt die finnische Sauna ausprobieren. Diese gehört quasi zum Finnland-Erlebnis dazu. Der traditionellen Lebensweise der Region können Sie in einem Freilichtmuseum näherkommen. Wenn Sie sich gerne am Meer aufhalten, sollten Sie auf die Insel Hietsaari fahren. Hier gibt es einen schönen Strand, der auch zum Baden geeignet ist.

Vor der Küste liegen die Schäreninseln, die zu einer einmaligen Naturerfahrung einladen. Diese gehören zum sogenannten Kvarken Archipelo, welches eine Region des Bottnischen Meerbusens zwischen Finnland und Schweden bezeichnet und so faszinierend ist, dass sie von der UNESCO zum Weltnaturerbe auserkoren wurde. Über eine Brücke kommen Sie nach Svedjehamn, von wo aus Sie bei einer Wanderung die Natur erkunden können. Dabei werden Sie ein Fischerdorf entdecken und einen Aussichtsturm erklimmen. Außerdem können Sie die Spuren eines Einschlags von einem Meteoriten bestaunen. Ein Museum hält darüber mehr Informationen bereit. Auch ein Observatorium, welches zu jeder Zeit geöffnet ist, kann besucht werden.


Mariehamn (Aland Inseln)
Mariehamn ist mit seinen gerade einmal 11.000 Einwohnern die Hauptstadt der finnischen Alandsinseln, welche in der Zufahrt zum Bottnischen Meerbusen zwischen Finnland und Schweden zu finden sind. Die Stadt ist nur 150 Jahre alt und bei einem Bummel durch das Zentrum kann man die Gebäude des Parlaments und des Rathauses sehen, das Wohnviertel der Fischer und Seeleute samt den kleinen Schiffswerften besuchen und das Museum für Seefahrt samt dem Großsegler Pommern besichtigen. Auf einer Inselwanderung lassen sich mit etwas Glück freilebende Seeadler und Elche erspähen, man wird entdecken, dass die Alandsinseln zahlreiche aus Findlingsteinen erbaute Windmühlen und Kirchen beheimaten. Ambitionierten Wanderern sei der sogenannte Kirchenwanderweg empfohlen,der auf ca. 12,5km zu den größten Sehenswürdigkeiten führt, dem Kastelholmschloss und der Bomarsundfestung. Ebenso lassen sich vor Ort Fahrräder mieten, mit denen man die Alandinseln auf dem weit verzweigten und gut ausgeschilderten Radwegenetz erkunden kann.

Mariehamn, eine finnische Stadt auf der Insel Aland, trägt den Namen der Zarin Maria Alexondrowna, woran durch eine Statue von ihr auf dem Berg der Stadt gedacht wird. Das Parlamentsgebäude, welches mit reichlich Marmor geschmückt ist und das Mariehamner Rathaus stehen gleich daneben. Zentrum der Stadt ist der Marktplatz. Hier finden Sie einen Glockenturm und einen Musikpavillon. Besonders sehenswert ist das Seefahrerviertel. Hier treffen Sie auf Holzhäuser und eine Seefahrtkapelle, die früher für die Seefahrer wichtig war, um vor ihrem Aufbruch für Schutz zu beten. Auch ein Seefahrtsmuseum können Sie in der Nähe des Hafens besuchen.

Die beiden Häfen der Insel sind über die Esplanaden miteinander verbunden. Diese führen durch ein ehemaliges Kurbad, heute der Badhus Park. In der Mitte befindet sich ein Fußgängerweg, den Sie nutzen können. Sie werden an schönen Villen, an einer Sauna und dem Kurpavillon vorbeikommen. Oben auf einem Berg kann ein herrlicher Blick genossen werden. Hier sollten Sie auch an der St. Göran Kirche eine Stippvisite abstatten. Diese wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet und zieht Besucher insbesondere wegen des Deckengemäldes an.

Die Torggatan ist die Haupteinkaufsstraße. Gemütliches Schlendern, der ein oder andere Kauf in einem der Läden und das Kosten der nordischen Schlemmereien machen einen Rundgang zu einem freudvollen Erlebnis. Neben historischer Architektur gibt es auch moderne Bauten. Das Kultur- und Kongresszentrum Alandica zeugt davon. Am östlichen Hafen gibt es ein Freizeitgelände, Restaurants, die sich in Booten auf dem Wasser befinden, und eine Insel zum Baden.

Seien Sie bei einer Insel-Hopping-Tour dabei und blicken Sie auf die tolle Schärenlandschaft. Auch mit einem großen Segelboot oder in einem Kajak als Zweierteam können Sie die Küste rund um die Insel entdecken. Wer auf dem Land bleiben möchte, kann eine Fahrradtour machen und die Küstenlandschaft genießen.


Turku (Finnland)
Das im 13. Jh. gegründete Turku zählt 175.000 Einwohner und war bis zu einem sich 1827 ereignenden Großbrand die führende Stadt Finnlands. Heute ist es eine bedeutende Universitäts- und Schiffsbaustadt, deren Aker Yards Werft erst im Herbst 2014 von der deutschen Meyerwerft-Werft aus Papenburg übernommen wurde. Hier wurden bereits einige der größten und luxuriösesten Kreuzfahrtschiffe der Welt gebaut, wie z.B. einige Kreuzfahrtschiffe der TUI Cruises Mein Schiff Flotte für den deutschen Markt.

Die größten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die mittelalterliche Burg samt dem darin beheimateten Geschichtsmuseum, der über 700 Jahre alte Dom, das Seefahrtsmuseum am Forum Marinum, mehrere hier am Kai liegende große Segelschiffe und die in einem Freilichtmuseum erhaltenen Häuser, welche den Stadtbrand 1827 unbeschadet überstanden. Für Ausflüge bieten sich Boote, Fahrräder und die eigenen Wanderschuhe an, mit denen man einige der 30.000 Inseln des der Küste hier vorgelagerten Schärenmeeres entdecken kann.

Turku ist eine der ältesten finnischen Städte und begeistert Besucher durch den kulturellen und historischen Reichtum. 2011 war sie sogar europäische Kulturhauptstadt. Der besondere Charme entsteht durch die Mischung aus mittelalterlichen Bauten, unzähligen Kunstgalerien und modernem Stadtleben. Sie laufen hier über altes Kopfsteinpflaster und können die vielseitige Geschichte zu Fuß erleben. Bis ins 19. Jahrhundert gehörte die Stadt zu Schweden, dann wurde Turku von den russischen Zaren übernommen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand Finnland dann die Unabhängigkeit. Zu dieser Zeit war Turku die größte Stadt des Landes.

Von der schwedischen Herrschaft erzählt wohl am besten die mittelalterliche Burg, die etwa 700 Jahre alt ist. Hier lebte einst der Bruder des schwedischen Königs. Dieser heiratete heimlich eine polnische Prinzessin, was vom Königshof untersagt wurde. Daraufhin wurden Sie für mehrere Jahre vom König gefangen gehalten. Auf die Spuren der bewegten Historie können Sie hier kommen. Auf ihrem Rundgang durch die Stadt können Sie weitere Sehenswürdigkeiten entdecken. Ein Spaziergang zum Ufer des Aurajoki Flusses lohnt sich, denn hier steht der Dom der Stadt, der aus derselben Zeit wie die Burg stammt und ein wichtiges mittelalterliches Monument des Landes darstellt. Der Bau ist durch den roten Backstein geprägt. Eine weitere Kirche fällt durch den runden Bau, der gelben Bemalung und dem grünen Dach auf. In einem Palast kann eine Kunstausstellung besucht werden. Vielleicht noch spannender für Sie sind die Ruinen, die hier ausgegraben wurden und noch aus dem Mittelalter stammen.

Für alle Musikfreunde wird ein Besuch des Musikmuseums eine reine Freude sein. Es ist nach dem bekannten Musiker Sibelius benannt, der aus Finnland stammt. Mehrere Tausend Instrumente können Sie bei ihrem Streifzug durch das Museum entdecken und kennenlernen. Dem traditionellen Leben Finnlands können Sie im Freilichtmuseum näherkommen. Wenn Sie die alten Häuser aus Holz betreten, werden Sie gefühlt in der Zeit zurückversetzt. Bis heute werden in den Werkstätten Kunstgegenstände erzeugt. Für eine kleine Stärkung sollten Sie die Markthalle besuchen, die schon seit mehr als 100 Jahren existiert. Finnische Spezialitäten lassen sich hier besonders gut schlemmen.


Saaremaa (Estland)
Die estnische Insel Saaremaa, deutsch auch Ösel genannt, liegt am Rigaischen Meeresbusen und beheimatet ca. 35.000 Esten auf einer Fläche von 2.670km². Die flache Insel ist zur Hälfte von Wald bestanden. Wahrzeichen der Insel sind die zahlreichen Bockwindmühlen, zur Besichtigung lädt die aus dem 14. Jh. stammende Arensburg in Kuressaare ein, doch in erster Linie sind es die Strände der Insel, welche entspannte Stunden am Meer verschaffen, bevor ihre Aida Kreuzfahrt anderntags wieder eine der großartigen Ostseemetropolen wie Tallinn, St. Petersburg oder Stockholm besucht.

Saaremaa gehört zu den größten Inseln in der Ostsee. Hier geht es recht ruhig und gelassen zu, touristisch wurde die Insel bis jetzt eher wenig beworben. Am Hafen selbst gibt es nicht viel zu sehen, dafür jedoch im Süden der Insel. Fahren Sie nach Kurassare, ein estnischer Kurort und gehen Sie zwischen den historischen Gebäuden spazieren. Die etwa 700 Jahre alte Arensburg, auch der ehemalige deutsche Name der Stadt, wurde einst vom Deutschen Orden gebaut. Heute gehört sie zu den an den am besten erhaltenen Burgen im baltischen Gebiet. Statten Sie den historischen Windmühlen, der 200 Jahre alten Nikolaikirche und dem Geschichtsmuseum der Stadt einen Besuch ab. Außerdem können Sie das alte Kurhaus aus dem 19. Jahrhundert bewundern.

Beim Leuchtturm, am südlichsten Punkt der Insel gelegen, bekommen Sie einen tollen Ausblick auf das Meer und haben die Gelegenheit, ein paar schöne Erinnerungsfotos zu machen. Ein Kraterfeld, welches durch einen Einschlag eines Meteors vor vielen tausend Jahren entstand, wirkt heute durch einen See besonders interessant. Die Einwohner der Insel nutzten diesen Krater für traditionelle Rituale. Eine hiesige Bierbrauerei lädt ein, den Prozess des Brauens näher kennenzulernen und das hier gebraute Bier zu probieren.

Wer viel Bewegung mag, kann sich beim Wassersport austoben. Die Wellen bieten sich wunderbar zum Wind- und Kitesurfen an. In den schönen Wäldern können Sie Wandern und Klettern gehen. Bei einem Pferdeausritt können Sie die Landschaft der Insel auf sich wirken lassen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die Bootstour auf das Meer hinaus, denn Seehunde tummeln sich in den Gewässern und gesellen sich nicht selten zu den fahrenden Booten dazu.

Naturliebhaber können bei Ebbe über das Watt zur Insel Vilsandi laufen. Hier befindet sich ein Nationalpark, den Sie bei geführten Touren kennenlernen können. Unter anderem erfahren Sie Spannendes zu der Tierwelt und den Fossilien dieser Insel. Auf der Insel Muhu können Sie sich auf das Fahrrad schwingen und werden wahrscheinlich auf die großen tierischen Bewohner der Insel stoßen, Rehe und Elche.


Insel Bornholm
Visby ist eine Hafenstadt im Westen der schwedischen Insel Gotland, die 23.000 Einwohner zählt. Der Ort war im 13. und 14. Jahrhundert der wichtigste Handelsplatz der Ostsee, da hier deutsche, russische, schwedische und dänische Seekaufleute zusammenkamen. Diese frühe Hochphase spiegelt sich noch heute in den damals entstandenen Bauwerken, der fast 4km langen Stadtmauer, der Visborg, dem Dom sowie weiteren Kirchen und Klöstern. Heute ist die Altstadt ein UNESCO-Weltkulturerbe, dass bei einem ausgedehnten Spaziergang problemlos in Eigenriegie erkundet werden kann.

Schon die Wikinger nutzen den Hafen der Stadt, denn die Wasserquellen in der Umgebung waren wichtig für die Versorgung bei den Reisen per Schiff. Wie die Wikinger wohl früher hier gelebt haben, können Sie in einem Freilichtmuseum näher erkunden. In der Stadt Visby gibt es jedoch noch weitere historische Monumente zu entdecken. Eine Befestigungsanlage und Stadtmauern aus der Mittelalterzeit sind besonders gut erhalten. In der zum Weltkulturerbe ernannten Anlage laufen Sie durch kleine Gassen hindurch und können einen Blick auf Häuser früherer Kaufmänner blicken. Vor knapp 800 Jahren gehörte der Hafen von Visby zu den bedeutendsten in der Ostsee. Sehen kann man das an den herrlichen Häusern. Die Apotheke aus dem Mittelalter und ein Dom schmücken das Stadtbild. Mehr zur Geschichte können Sie im Museum der Stadt erfahren, welches Reliquien aus der Wikinger- sowie der Hansezeit ausstellt. In einem weiteren Freilichtmuseum können Sie dem Leben der gotländischen Bevölkerung aus den letzten drei Jahrhunderten näherkommen. Historisch nicht so bedeutend, aber deutlich bekannter ist das Haus von Pippi Langstrumpf, welches sich hier im Freizeitpark Kneippbyn befindet, da sämtliche Pippi-Langstrumpffilme hier gedreht wurden. Desweiteren ist die Insel ein nordisches Naturparadies mit angenehmem Klima, welche zu Spaziergängen, Wanderungen und Radtouren auf flachen Wegen einlädt. Ausflüge in die umgebende Natur sind auch sehr reizvoll. Mehrere Sandstrände laden zum Faulenzen und Entspannen ein, oder kitzeln die Bewegungsfreude aus einem heraus. Hier können Sie Wassersportarten wie Surfen, Windsurfen und Stand-up-Paddling betreiben. Für Taucher wird die Unterwasserwelt zum reinsten Abenteuer, mehrere Schiffswracks können erforscht werden. Auch im Inselinneren ist es herrlich. Bei Wanderungen oder einer Fahrradtour können Sie die Natur genießen. Auch ein Ausritt auf Pferden ist möglich. Besuchen Sie auch die Tropfsteinhöhlen, atemberaubend ist dieses Naturspektakel unter der Erde.


Warnemünde
Da in Rostock der Firmensitz von Aida Cruises liegt, ist es nur naheliegend, den nur wenige Kilometer von Rostock entfernten Hochseehafen Warnemünde als Start- oder Zielhafen für Aida Kreuzfahrten auf der Ostsee und nach Norwegen zu nutzen.

Warnemünde ist heute ein schickes Ostseebad mit einem enorm breiten Strand, einer gepflegten Promenade, einem alten Leuchtturm, guten Restaurants, Parkanlagen und schönen Häuschen in der Altstadt. Ein wunderbar entspanntes Seebad, das zum gemütlichen Bummeln, Schwimmen, Sonnenbaden im Strandkorb und Strandspaziergängen einlädt.

Es empfiehlt sich sehr, vor oder nach ihrer Aida Kreuzfahrt Warnemünde zu erkunden. Machen Sie einen gemütlichen Spaziergang an der Seepromenade, genießen Sie die frische Meeresluft und werfen Sie einen Blick auf das Kurhaus, welches aus den 20er Jahren stammt und heute ein Restaurant beherbergt. Direkt vom Strand aus können Sie den hohen Leuchtturm von Warnemünde entdecken, der seit Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb war und heute noch als Seezeichen genutzt wird. Von Frühling bis Herbst können Besucher den Leuchtturm besteigen und eine herrliche Aussicht über den Ort, die See und die Landschaft genießen.

Gleich nebenan befindet sich der sogenannte Teepott mit einem Dach, welches wie eine Muschel geformt ist. Im Teepot können Sie in einem Restaurant leckere Fischgerichte probieren. Unweit entfernt beginnt der sogenannte Planetenwanderweg. Dieser Weg leitet Sie zu verschiedenen Informationsstationen, die so angelegt sind, dass sie das Sonnensystem in einem Modell widerspiegeln. Der Weg lädt ein, körperlich aktiv zu werden und sich gleichzeitig mit Wissenswertem über unsere Planeten zu beschäftigen.

Besuchenswert ist auch die neugotische Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Aus einer älteren Kirche stammt der Altar mit Schnitzereien aus dem 15. Jahrhundert. Weiter geht Ihr Rundgang zum Alten Strom. Hier befinden sich der Hafen für die Fischerei, ein bekanntes Hotel und mehrere Boutiquen. Über eine Drehbrücke kommen Sie in den Kern des Ortes und können eine Halbinsel erkunden, auf der sich der Bahnhof befindet. In einem Heimatmuseum können Sie Interessantes zur Marinehistorie von Warnemünde erfahren.