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Aida Blu 24.10.2021
Von Venedig nach Kreta

Dauer Schiff Reiseroute Abreisen
12 Tage Aida Blu Kreuzfahrt Von Venedig nach Kreta:
Venedig (Italien), Rijeka (Kroatien), Dubrovnik (Kroatien), Kotor (Montenegro), Bari (Italien), Crotone (Italien), Athen, Insel Santorin, Heraklion (Kreta)

24.10.2021


Preise, Routenkarte, Reise- und Schiffsinfos




Venedig (Italien)
Gerade einmal 60.000 Einwohner zählt heute das historische Stadtzentrum Venedigs, von wo aus die Dogen über 1.000 Jahre lang über ein sich stetig vergrößerndes und wieder verkleinerndes Reich regierten, welches die östlichen Anrainer der Adria, das östliche Oberitalien und auf seinem Höhepunkt auch den griechischen Peleponnes, die ionischen Inseln, Kreta und Zypern umfasste. Der durch seine Seehandels- und Kriegsflotte erwirtschaftete Reichtum zeigt sich auch heute noch in den prachtvollen Gebäuden der Stadt, allen voran der Dogenpalast, der Markusdom und die vielen Palazzi der reichen Handelsfamilien.

Venedigs Zentrum lässt sich zu Fuß in ca. 3 Stunden ab/bis dem Kreuzfahrthafen, der im Nordosten direkt an das Centro Storico heranreicht, erkunden. Wassertaxen und die weltberühmten Gondeln machen einen solchen Ausflug natürlich zu einer noch bequemeren Angelegenheit. Die schwarzen Gondeln sind seit altersher das bevorzugte Verkehrsmittel der Venezianer gewesen, sei es nun im regelmäßigen Fährdienst über den Canala Grande hinüber oder als Privatgondel im Besitz reicher Handelsfamilien. Auf dem Höhepunkt ihrer verbreitung im 16. Jh. zählte man über 9.000 Gondeln in der Stadt, heute geht man von ca. 3.000 Stück, die nur von lizenzierten Gondoliere betrieben werden dürfen. Für Verliebte und Flitterwöchler ist natürlich eine Gondelfahrt der romantische Höhepunkt ihres Venedigausfluges, wobei man sich aber im Vorfeld nach den aktuellen Preisen hierfür erkundigen sollte, da sonst gerne auch Phantasiesummen verlangt werden. Der Preis liegt bei ca. 80 Euro für eine Stunde für eine Gondel mit 6 Sitzplätzen. Verhandeln ist hier aber meist unerlässlich, da von Touristen oftmals astronomische Preise verlangt werden.

Für alle Reisegäste, deren Kreuzfahrtschiff zu Beginn oder am Ende ihrer Route eine Nacht im Hafen von Venedig verbringen wird, wird Venedig nun selbst auch ein Ausflugsrevier. Italiens romantischste Stadt, ist besonders für ihren prachtvollen Dogenpalast, den Touristenmagnet Markusplatz mit samt der dortigen Basilika und die Rialtobrücke bekannt. Genau diese Sehenswürdigkeiten können Sie auf einem der von Aida angebotenen Ausflüge samt Bootsfahrt zwischen Hafen und Markusplatz in Augenschein nehmen, womit Sie zuverlässig die berühmtesten Plätze und Bauwerke der auf Holzpfählen gründenden Stadt gezeigt bekommen, was sich aber auch auf eigene Faust preiswerter erleben lässt. Wer eine künstlerische Ader besitzt oder einfach nur einmal einen Glasbläser bei seiner filigranen Arbeit beobachten möchte, dem sei ein Ausflug auf die Insel Murano an das Herz gelegt, wo seit Jahrhunderten die besten Glasbläser der Welt zu Hause sind, die sich natürlich besonders darüber freuen, wenn zahlungskräftige Kundschaft ihre Artefakte erwirbt.


Rijeka (Kroatien)
Rijeka, eine von 130.000 Menschen bevölkerte kroatische Hafenstadt, liegt an der Kvarner Bucht, die mit ihren zahlreichen Inseln die Stadt gegen das Adriatische Meer abschirmt, sodass insbesondere Segelboote hier hinter der Hafenmauer einen sicheren Anlegeplatz finden. Das mediterran-warme Klima und das glasklare Meereswasser locken Touristen aus ganz Europa an die kieseligen Strände der Region. Die Korzo-Promenade ist das Herzstück der Stadt, hier gilt sehen und gesehen werden, sei es beim Bummeln entlang der historischen Häuserfronten oder beim Espresso im Straßencafe. Mit der St. Vitus-Kathedrale, dem mächtigen Stadtturm, dem geschäftigen Marktplatz und der nahezu 2km langen Hafenmole gibt es hier noch einiges mehr zu entdecken.

Wer den wohl schönsten Ausblick auf die Stadt und die sie umgebende Landschaft geniessen möchte, sollte sich zum in ca. 150m Höhe über der Stadt thronenden Kastell von Trsat auf den Weg machen, welches heute als Kulturzentrum genutzt wird. Badestrände finden sich sowohl im südöstlichen Stadtgebiet wie auch einige Kilometer weiter im Westen entlang der Küste Richtung Opatija. Da hier die Küste aus Fels und Kies besteht, dürfen sich alle Strandgänger auf besonders sauberes Badewasser freuen. Windsurfer, Taucher, Wanderer und Mountainbiker finden rund um Rijeka beste Voraussetzungen für ihren Sport.


Dubrovnik (Kroatien)
Der Landgang in Dubrovnik führt in eine der schönsten Hafenstädte im gesamten Mittelmeerraum, da sich die seit altersher mit einer gewaltigen Stadtmauer umgebene Stadt nach einer sorgsamen Restaurierung nun in einem ausgezeichneten Zustand befindet und sich hier Kirchbauten, Klöster und Paläste der vergangenen Jahrhunderte nahe beieinander befinden, sodass eine Besichtigung ohre große Anstrengugngen möglich ist. Wer sich hier die Beine aber dennoch etwas vertreten möchte, dem sei ein Spaziergang auf der Altstadtmauer empfohlen, von wo aus man einen Blick über die alten Dächer der Stadt und ebenso auf die direkt agrenzende Küste werfen kann. Das wegen der kieseligen Strände hier besonders klare Meerwasser lädt ebenso zur Erkundung ein, die auf sportliche Art mit dem Kajak oder auf gemütliche Art mit dem Ausflugsboot erfolgen kann, ganz wie Sie dies möchten.

Die kroatische Hafenstadt Dubrovnik ist einer der meistbesuchten Hafenorte für Kreuzfahrten im Mittelmeer, die in Venedig starten bzw. dort enden. Was, ehrlich gesagt, auch nicht weiter verwundert, findet man doch hier die wohl schönste historische Altstadt am Adriatischen Meer. Bei einem Spaziergang hoch oben auf der wuchtigen Stadtmauer oder beim Bummel über das Steinpflaster der malerischen Gassen lässt sich die altehrwürdige Stadt und ihre viele hundert Jahre alte Pracht bewundern. Doch nicht nur historisch Interessierte sondern auch Badenixen kommen beim Besuch von Dubrovnik auf ihre Kosten, da die benachbarten Strände aus feinem Kiesel bestehen und so klarstes Meereswasser für ein erfrischendes Bad bereitsteht.


Kotor (Montenegro)
Das auf eine über 2.000-jährige Geschichte zurückblickende Kotor liegt an einer fjordähnlichen Bucht am Adriatischen Meer und zählt etwa 5.500 Einwohner. Die geschützte Lage führte bereits in vorrömischer Zeit zur Hafengründung, wobei die größte Blütezeit der Stadt zwischen dem 14. und dem 17. Jh. liegt. Insbesondere die venezianischen Bauten aus dieser Epoche, welche sich innerhalb der hervorragend erhaltenen Stadtmauer befinden, führten zur Aufnahme der Stadt in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbegüter und seit der Unabhängigkeit Montenegros 2006 und der Entmilitarisierung des Hafens von Kotor legen dort nun regelmäßig Kreuzfahrtschiffe an, um Ausflüge in die historische Altstadt und in die malerische Umgebung der von nahezu 2.000m hohen Bergen eingerahmten Bucht anzubieten.

Kotor ist eine UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Montenegros mit mittelalterlichem Kern und windet sich direkt vom Hafen aus den Hang hinauf. In einer Bucht gelegen, wurde sie in früheren Zeiten durch eine Festungsanlage geschützt. Gleich vom Wasser aus ragen die mächtigen Berge mit Wäldern aus Kiefern auf beiden Seiten der Bucht in die Höhe. Besonders ins Auge fällt die mächtige Stadtmauer. Diese zieht sich über mehrere Kilometer durch die heutige Stadt und folgt den Häusern mehrere hundert Meter bergauf, bis sie eine Burg erreicht, von der aus Sie eine atemberaubende Sicht auf die ganze Bucht genießen. Bei einem Spaziergang auf der Stadtmauer erhalten Sie einen interessanten Blick von oben.

Wenn Sie durch die vielen Gassen und über die kleinen Plätze laufen, kommen Sie an der Kathedrale Sankt Tryphon vorbei. Teile der Kathedrale sind im romanischen Stil erbaut und etwa 800 Jahre alt. Besonders ist, dass sich hier Reliquien des Schutzheiligen von Kotor befinden. Wenn Sie die Kirche betreten, können Sie die schönen Fresken und Arbeiten aus Gold und Silber aus vergangenen Jahrhunderten betrachten. Eine weitere Kirche im romanischen Stil besitzt einen besonderen Uhrenturm, der aus der Renaissance-Epoche stammt. Bei ihrem Rundgang werden Sie auch einen der Paläste betrachten können. Über die Bedeutung der Stadt für die Seefahrt können Sie im Maritimen Museum mehr erfahren.

Nicht nur zu Fuß können Sie unterwegs sein. Auch mit dem Fahrrad können Sie die Stadt und die wunderschöne Gegend rundherum erkunden, dabei an Fjorden entlang fahren, verschiedene Ortschaften durchqueren und hier und da mal eine Pause zum Baden einlegen. Je höher Sie kommen, desto grandioser wird der Ausblick. Bei einer Kajaktour in der Bucht auf glasklarem Wasser können Sie die Natur auf sich wirken lassen und an einem der Kiesstrände halt machen und Schwimmen gehen. Oder fahren Sie nach Perast, das seine Blütezeit während der venezianischen Herrschaft erfuhr und sehen Sie sich die Altstadt mit ihrem Wachturm und barockem Palast an. Oder erkunden Sie das Seebad Budva. Die Stadtmauer und Festungsanlage werden Sie die mittelalterliche Atmosphäre des Orts spüren lassen.


Bari (Italien)
Die wunderschöne geschichtsträchtige Stadt Bari liegt mit ihren etwa 300.000 Einwohnern an der Südostküste Italiens, inmitten von Apulien, einer süditalienischen Region, welche das traditionelle Italien verkörpert. Weit weg von den modernen Großstadtmetropolen des Landes wird hier herzliche Gastfreundschaft gepflegt, die sich insbesondere in den Bars, Cafes und Restaurants zeigt, wo original italienische Küche aus dem Besten der Region Apulien serviert wird: Fangfrischer Fisch, feinstes Olivenöl, leckerer Rotwein aus der Sangoviese-Traube und Pasta aus dem Getreide der Region, die Sie in den idyllischen Restaurants und Straßencafes von Bari frisch zubereitet serviert bekommen.

Erste Siedlungen gab es hier schon mehr als 1500 Jahre v.Chr. Die Häuser reichen bis an die Felsklippen direkt am Meer und geben schon von weitem ein fantastisches Bild ab. Entdecken Sie die vielen Gassen der Stadt zu Fuß, schlendern Sie gemütlich durch die Geschäfte oder werden Sie Zeuge der belebten Hauptplätze der Stadt und tauchen Sie in die süditalienische Atmosphäre Baris ein. Unbedingt einen Besuch abstatten, sollten Sie hier dem Normannenkastell aus dem 12. Jh., der Grabkirche des heiligen Nikolaus, dem alten Hafen samt Fischhalle und den kleinen Palazzi der Altstadt.

Durch ihre Größe sticht besonders die San Sabino Kathedrale heraus. Diese wurde vor etwa 800 Jahren erbaut und erstrahlt heute im Inneren durch ihr weißes Gestein. Ein weiteres wichtiges Gotteshaus ist die Basilika San Nicola. Diese hat eine wichtige Bedeutung für die Stadt, denn hier liegen die Gebeine des Sankt Nikolaus, welcher auch Schutzheiliger der Stadt ist. Die Innenarchitektur der Kirche wirkt durch die weißen Bögen aus Stein und der prunkvoll gestalteten Decke einzigartig. Einen Bischofsstuhl aus Elfenbein können Sie hier auch besichtigen.

Auch im näheren Umkreis lassen sich einzigartige Sehenswürdigkeiten entdecken. Interessante Ausflugsziele sind die Trulli (Rundhäuser) im nahegelegenen Alberobello (UNESCO-Weltkulturerbe) und das achteckige Staufer-Kastell del Monte. Lohnenswert sind eine Bustour in die historische Stadt Lecce, die mit barocken Palästen und Kirchenbauten glänzt oder eine Fahrt in das geschichtsträchtige Hafenstädtchen Trani.

Gleich drei Weltkulturerbe der UNSECO befinden sich hier: Der urige Ort Alberobello wirkt mit seinen kleinen, runden, und weißen Häusern wie aus einer anderen Zeit. Bei Touren für Familien werden auch gerne Schlumpfgeschichten über den Ort erzählt. Matera ist ein besonderer Ort, welcher für seine in den Fels geschlagenen Höhlen bekannt ist. Zu früheren Zeiten dienten Sie als Behausung, heute sind an diese Höhlen Häuser angebaut, die sie besichtigen können und darüber einen Eindruck erlangen, wie sich das Leben hier abgespielt hat. Besuchen Sie auch die im Mittelalter errichtete Burg Castel del Monte und erhalten Sie eine unglaublich schöne Aussicht über die Landschaft.

Wenn Ihnen während Ihres Aufenthalts nach Strand, Baden und Schnorcheln ist, bietet die Umgebung tolle Strände zum Entspannen. Bei einer Tour mit dem Fahrrad durch die Stadt, bei einer Runde Golf oder beim Stand-Up-Paddling kommen Sie auch sportlich auf Ihre Kosten.


Crotone (Italien)
Crotone ist eine Stadt Süditaliens in der Region Kalabrien mit etwa 60.000 Einwohnern. Seit dem byzantinischen Imperium, über die Herrschaft der Sarazenen und Normannen hinweg, bis hin zum Königsreich von Neapel erlebte die Stadt eine bewegte Geschichte, von der die Sehenswürdigkeiten noch heute zeugen.

Schlendern Sie durch die Stadt und besichtigen Sie die Kathedrale von Crotone, die im 9. Jahrhundert erbaut wurde und heute im neo-klassizistischen Stil erstrahlt. Im Inneren finden Sie barocke Elemente vor und ein historisches Bild der Schwarzen Madonna. Ein weiteres sakrales Monument ist die Kirche der unbefleckten Empfängnis aus dem 17. Jahrhundert. Entdecken Sie auch das 400 Jahre alte Schloss mit seinen Beobachtungstürmen. Im Schloss befindet sich das Stadtmuseum, das antike Fundstücke aus der Region ausstellt. Gerne wird das Schloss auch für Hochzeiten und andere Events genutzt, mit der Möglichkeit in den luxuriösen Räumen zu übernachten. Hier befindet sich auch das historische Zentrum der Stadt, dass Sie leicht zu Fuß erkunden können. Im Archäologischen Museum finden Sie weitere historische Fundstücke aus der Region vor. Insbesondere Ausstellungstücke aus griechischen Zeiten vor dem Beginn unserer Zeitzählung können Sie hier bestaunen.

Außerhalb von Crotone befindet sich das Castella auf einer kleinen Insel, die nur über einen schmalen Weg zu Fuß zu erreichen ist. Auf jeden Fall sollten Sie auch den archäologischen Park von Capo Colonna besuchen. Neben dem dazugehörigen Museum können Sie auf offenem Gelände Fundstücke aus der Stein- und Bronzezeit entdecken. Unter anderem befinden sich Überreste des Tempels Hera Lacinia aus dem 5. Jahrhundert vor Christus hier. Gleichzeitig haben Sie einen schönen Blick auf die Landschaft und das Meer.

Auch die Natur der Region hält einiges bereit, denn seit den 90er Jahren gibt es einen Marineschutzpark, der sich über viele Kilometer erstreckt. Die Strände sind hier einmalig, das Wasser schimmert klar in Blau bis Emerald-Grün. Einen besonders schönen Tag am Strand können Sie im Ort Ciro verbringen. Oder fahren Sie nach Isola di Capo Rizzuto und baden Sie an einem traumhaften Strand. Die faszinierende Unterwasserwelt des Marineschutzparks können Sie entspannt beim Schnorcheln beobachten. Wanderer und Radfahrer können bei sportlicher Aktivität den Sila Nationalpark erkunden.


Athen
Auf dieser Mittelmeerkreuzfahrt mit Aida wird ihr Kreuzfahrtschiff in Piräus, dem Kreuzfahrthafen von Athen, festmachen, von wo aus die Landausflüge in die nur wenige Kilometer entfernte griechische Hauptstadt starten, die auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut von Piräus aus zu erreichen ist. Vom Hafen in Piräus sind es nur wenige Kilometer in das Stadtzentrum von Athen, wohin Sie mit einer von Aida organisierten Ausflugstour oder auch per Taxi oder Metro auf eigene Faust aufbrechen können.

Erstbesuchern von Griechenlands Hauptstadt Athen sei natürlich die Besichtigung der Akropolis nahegelegt, jener die Stadt überragende Felsen mit den Ruinen der Propyläen und verschiedener Tempel, die nach den Verheerungen im griechisch-persischen Krieg im 5. Jh. v. Chr. dort errichtet wurden. Heute ist die Akropolis Weltkulturerbe und meistbesuchte Sehenswürdigkeit Athens. Die wechselvolle Geschichte des Burgbergs und seiner Tempelbauten sei am Beispiel des Parthenon kurz beleuchtet: Ursprünglich als Tempel der Athena, der Stadtgöttin, errichtet, sah das 6. Jh. n. Chr. die erste Umwidmung zu einer christlichen Kirche, welche der Muttergottes geweiht war, was die im 15. Jh. Athen erobernden Osmanen nicht davon abhielt, hier nun eine Moschee einzurichten. Zum Verhängnis wurde dem Bauwerk aber dann seine Nutzung als Pulverlager, welches die Athen belagernden Truppen Venedigs beschossen und so zur Explosion brachten.

Athen und seine Seemacht dominierte in der Antike zwar nur für kurze Zeit das östliche Mittelmeer, es waren aber die griechischen Philosophen und ihre Gedankenwelt, die Athen noch heute als Sinnbild der Weisheit in aller Welt gelten lassen. So ist Athen mit seiner Akropolis der Geburtsort der modernen europäischen Kultur. Die Straßen und Plätze der Stadt sind seit Jahrtausenden von geschäftigen Händlern, Handwerkern und seit einigen Jahrzehnten auch von Touristen bevölkert. Diese zieht es meist nach Athen wegen der Akropolis, dem über 2.000 Jahre alten Tempelbezirk hoch über der Stadt. Leider wurden die Gebäude im Laufe der Jahrhunderte durch zahlreiche Kriege erheblich beschädigt, bieten dem Besucher aber dennoch einen imposanten Anblick.

Einen nahezu unzerstörter Tempel findet man in der Nähe des antiken Marktplatzes von Athen, der Agora. Der Tempel war den beiden griechischen Göttern Athene (Kunst und Handwerk), der Namensgeberin der Stadt und dem Gott Hephaistos (Schmied) geweiht. Theaterliebhaber sollten dem Dionysostheater südlich der Akropolis einen Besuch abstatten, das als Geburtsort der europäischen Theaterwelt gilt und dessen Ruinen noch heute einen lebendigen Eindruck von seiner einstigen Bedeutung geben.


Insel Santorin
Santorin ist eine Inselgruppe im griechischen Mittelmeerraum und beherbergt etwa 13.000 Menschen. Die Hauptinsel wird auch Santorini genannt und fällt durch ihre steile Küste auf, die teils hunderte Meter hoch ist. Die Insel Santorin ist das Ergebnis urzeitlicher Vulkanausbrüche, die inmitten der griechischen Ägäis einen enormen Vulkankegel geschaffen haben, der sich an 2 Stellen zum Meer hin öffnet und so die wohl imposanteste Hafeneinfahrt des gesamten Mittelmeerraumes bildet. Die Kraterränder erheben sich steil vom Meer hinauf und auf Ihnen haben sich im Laufe der Jahrtausende mehrere Dörfer entwickelt, die heute mit ihren typischen weißen Häusern Reisegäste aus aller Welt empfangen.

Ihr Aida Kreuzfahrtschiff wird hier in der Caldera auf Reede liegen und der Transport zum Ufer erfolgt mit Tenderbooten. Der Aufstieg über die Treppe ist eine kleine sportliche Herausforderung, die sich aber mit der bequemeren Gondelbahn oder auf dem Rücken eines Maulesels umgehen lässt. Oben erwarten Sie dann sagenhaft schöne Ausblicke hinunter auf den Krater und ihre Aida.

Der Hafen der Hauptstadt Fira wirkt sehr lebendig. Die Fähren zu den anderen Inseln legen von hier ab. In die Hauptstadt können Sie hochfahren oder das Erlebnis mit einem Eselritt ganz besonders machen. Die weiß-getünchten Häuser und die blauen Dächer der Kirchen erzeugen den besonderen Charme der griechischen Stadt. Die Altstadt ist verkehrsfrei und lädt insbesondere zum Bummeln in den vielen kleinen Gassen ein. Da die Stadt touristisch sehr beliebt ist, werden Sie hier eine Vielzahl an Souvenirshops, Boutiquen, Restaurants und Cafés finden. Für Kunstbegeisterte lohnt sich ein Besuch im Nachbarort Oia. Der etwas ruhigere Ort wurde direkt am Kraterrand errichtet. Hier leben viele Künstler, die mit ihren Ateliers die romantische Atmosphäre prägen.

Das Stranderlebnis ist auf Santorin mal etwas anders, denn durch den vulkanischen Ursprung der Insel bestehen die meisten Strände aus schwarzem Kieselsand. Ansonsten ist das Wasser so klar und blau wie auf anderen griechischen Inseln und das Angebot an Restaurants und Bars lässt nichts zu wünschen übrig. Bei einem Segelturn können Sie die Weite des Meers genießen und ganz nah an einem roten Strand schwimmen gehen, der vor einer riesigen roten Felswand liegt.

Wenn Sie Lust verspüren die Insel mit dem Fahrrad zu erkunden, hält Sie hier nichts zurück. Fahren Sie auf den Serpentinen der Insel entlang und besuchen Sie verschiedene Orte wie die Stadt Thira, die weit oben auf dem Kraterrand liegt und einen atemberaubenden Blick hinunter zum Meer gestattet. Historisch spannend wird es bei einem Ausflug zu den archäologischen Fundstellen. Überreste aus römischer Zeit lassen sich hier erkunden. Auch ein Ausflug zu den Nachbarinseln ist sehr lohnenswert. Auf Nea Kameni können Sie einen Vulkan erklimmen und die Aktivität dieses Vulkans durch die Schwefelwolken hautnah miterleben. Auf Palea Kameni können Sie in heißen Quellen und Thermen ein Bad nehmen.


Heraklion (Kreta)