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Costa Deliziosa 13.06.2020
Mittelmeer ab Venedig - Intensives blau

Dauer Schiff Reiseroute Abreisen
7 Tage Costa Deliziosa Kreuzfahrt Mittelmeer ab Venedig - Intensives blau:
Venedig, Argostoli, Insel Santorin, Insel Mykonos, Katakolon, Bari, Venedig

13.06.2020


Preise, Routenkarte, Reise- und Schiffsinfos




Venedig
Die Lagunenstadt Venedig besitzt einen der geschäftigsten Kreuzfahrthäfen im Mittelmeer. Von hier starten viele Costa Kreuzfahrten auf die Adria und in das östliche Mittelmeer. Doch vor Beginn oder nach dem Ende ihrer Mittelmeer Schiffsreise sollten Sie sich unbedingt die einmaligen Sehenswürdigkeiten dieser so geschichtsträchtigen Hafenstadt ansehen, deren bedeutendste sich am Markusplatz befinden. Dies ist zum einen der Markusdom, der in seiner heutigen Gestalt im 11. Jahrhundert errichtet wurde und die sterblichen Überreste des gleichnamigen Evangelienschreibers beheimatet und der Palazzo der Dogen, die viele Jahrhunderte die Stadt und ihre Besitzungen von hier aus regierten. Beide Bauwerke sind steinerne Zeugen für den einstigen Reichtum des venezianischen Adels, der aus den weitreichenden Handelsbeziehungen der Venezianer gespeist wurde.

Besteigen Sie den Glockenturm von St. Markus und genießen Sie eine wunderbare Aussicht über Venedig. Eine geführte Tour sollten Sie im Uhrenturm machen, denn das astronomische Uhrwerk ist eine Faszination für sich, und ihren Mechanismus können Sie sich so erklären lassen. Ein Meisterwerk ist das Zunfthaus Scuola grande di San Rocco, in welchem Sie detailliert gestaltete Decken und Spiegel bewundern können. Statten sie auch dem ehemaligen jüdischen Ghetto von Venedig einen Besuch ab und begeben Sie sich auf die spannenden Spuren der Historie. Passend dazu können Sie das Jüdische Museum besuchen. Schlendern Sie über den Rialto Markt und überqueren Sie die berühmte etwa 800 Jahre alte Rialto Brücke.

Venedig ist ebenfalls die Heimstätte zahlreicher kleiner und großer Palazzi entlang des Canale Grande und seiner zahlreichen kleinen Nebenkanäle, die Sie ganz stilvoll mit einer schwarzen Gondel befahren können oder deutlich kostengünstiger mit dem öffentlichen Nahverkehr, der mittels Bootsfähren das Stadtgebiet durchzieht. Für einen Spaziergang durch die Stadt empfehlen sich die frühen Morgenstunden, während denen der Touristenstrom noch gering ist. Dadurch, dass es hier keinerlei Autos gibt, ist das Erkunden der Stadt zu Fuß ein reines Vergnügen. Und da die Stadt übersichtlich ist, können Sie sich auch einfach mal treiben lassen, ohne auf die Karte zu schauen. Sie werden mit Sicherheit an der nächsten Ecke wieder ein Wahrzeichen entdecken. Costa Kreuzfahrten ab Venedig führen zumeist in das Adriatische Meer und in das östliche Mittelmeer, aber auch in das Schwarze Meer und den westlichen Bereich des Mittelmeeres.


Argostoli
Der kleine Hafenort Argostoli liegt auf der griechischen Insel Kefalonia, welche sich nur wenige Kilometer vor der griechischen Küste, etwa auf der Höhe des Golfes von Korinth, im Ionischen Meer befindet. In Argostoli gibt es einen säulenumlaufenen Leuchtturm, ein archäologisches Museum und eine nette Uferpromenade zu sehen. Am frühen Morgen können Sie mit etwas Glück die heimischen Meeresschildkröten in der Hafengegend entdecken.

Im Umland der 12.000 Einwohner zählenden Kleinstadt Argostoli, welche durch eine Landzunge gegen das offene Meer abgeschirmt liegt, finden sich eine Vielzahl malerischer Dörfer, die durch kleine Wälder aus Olivenbäumen, Pinien und Zypressen umrahmt werden. Ausflüge gehen von hier zum Gebirgssee Melisani, welcher sich je nach Lichtverhältnissen farblich verändert, zu pittoresken Fischerdörfern an der Küste, welche auch mit schönen Stränden zum Sonnenbaden locken und zum Kloster Gerasimos sowie der alten Burganlage von Agios Giorgio.

Besonders schön ist das Fischerdorf Fiskardo, welches eines der wenigen Dörfer ist, welche ein Erdbeben in den 50er Jahren überstanden haben. Laufen Sie durch die Straßen mit den traditionell bemalten Häusern, gehen Sie entlang der Küste und entdecken Sie viele Segelboote, legen Sie einen Bummel in den kleinen Geschäften ein und lassen Sie sich mit heimischer Küche in einer Taverne bewirten. Außerdem können Sie die Ruinen einer paläolithischen Siedlung und eine byzantinische Kirche besichtigen. Ins Staunen kommen Sie in der Melissani Höhle, wo Sie einen herrlich blauen Höhlensee erblicken können. Seit den 60ern wird die Höhle offiziell von Besuchern aufgesucht. Insbesondere an sonnigen Tagen kreiert das hineinscheinende Licht eine umwerfende magische Atmosphäre.

Wer etwas Abenteuer während des Aufenthalts erleben möchte, kann einen Pferdeausritt genießen. Ob Sie Anfänger oder geübter Reiter sind, jeder kann sich daran probieren und dabei die herrliche Landschaft kennenlernen. Zum Wandern können Sie unterschiedliche Wanderwege im Mt. Ainos Nationalpark nutzen, beim Kajakfahren entdecken Sie auf ruhigen Wassern die wunderschöne Küste und beim Tauchen können Sie wunderschöne Tauchspots mit glasklarem Wasser erkunden, das es erlaubt, metertief hinabzublicken.


Insel Santorin
Die griechische Insel Santorin ist vulkanischen Ursprungs, was bereits bei der Einfahrt in den Hafen von Santorin auf sehr imposante Art und Weise an den steil abfallenden Kraterwänden sichtbar wird. Ihr Costa Kreuzfahrtschiff wird unweit des Hafens in diesem mehrere hunderttausend Jahre alten, mit Meerwasser vollgelaufenem Krater auf Reede liegen, was bedeutet, dass ihr Costa Kreuzfahrtschiff nicht am Hafenkai anlegt, sondern die Passagiere mit kleinen Booten vom Kreuzfahrtschiff an Land und wieder zurück gebracht werden.

Oben auf dem breiten Kraterrand finden Sie 2 der malerischsten Dörfer Griechenlands, die mit ihren verwinkelten Gassen und weißgetünchten Häusern samt himmelblauen Kuppeldächern ausgesprochen schöne Fotomotive sind. Von dort oben haben Sie auch einen atemberaubenden Blick hinunter in den ruhigen Kratersee und auf die dort liegenden Inselchen.

Auf einer Kreuzfahrt nach Santorin lässt sich vieles unternehmen, so können Sie z.B. per Boot einen Ausflug im riesigen Kratersee unternehmen und hierbei hautnah heiße Quellen und einen dampfenden Vulkan erleben oder Sie machen sich auf zu einer wunderschönen Wanderung, zu einer Seilbahnfahrt oder besuchen einen der schönen Badestrände der Mittelmeerinsel.

Auf Reede inmitten der Caldera von Santorin liegend können Sie die steilen bis zu 300 m hohen Felsenklippen bewundern, auf denen ganz oben bezaubernde Ferienorte liegen. Mit dem Boot gelangen Sie nach Athinios und weiter mit dem Bus in das schöne Inseldorf Oia, wo Sie bei einem Bummel die weißen Häuser mit ihren blauen Kuppeldächern bewundern und den herrlichen Ausblick auf die umliegenden Inseln genießen können. Nach dem Besuch eines einheimischen Weinguts mit leckerer Kostprobe des edlen Tropfens fahren Sie auf den höchsten Aussichtspunkt von Santorin, der ihnen grandiose Panoramablicke schenkt.

Weiter über die Insel machen Sie einen Stopp im Fischerdorf Thera, das bekannt für seine schwarzen Sandstrände ist und besuchen zum Abschluss die malerische Stadt Fira, wo weißgetünchte Häuser teilweise aus dem vulkanischen Felsen herausgeschlagen sind. Schlendern Sie durch die Gassen und Straßen, die mit vielen Blumen dekoriert sind, und machen Sie schöne Erinnerungsfotos. Entdecken Sie die vielen Angebote an Handwerkskunst. Der Ort ist bekannt für seine vielen aktiven Künstler. Sicherlich werden Sie ein wertvolles Souvenir für Zuhause finden. Oder lassen Sie sich einfach nur durch die Galerien treiben und genießen Sie die inspirierenden Kunstwerke.


Insel Mykonos
Der griechische Kreuzfahrthafen Mykonos ist berühmt für seine weißgestrichenen Häuser im traditionellen Baustil der Ägäis, verwinkelte Gässchen voller Tavernen und Boutiquen, sein sonniges Wetter und für die wohl attraktivsten Strände aller Kykladeninseln. Bei einem Ausflug über die gerade einmal 100km² große Insel Mykonos auf dieser Costa Kreuzfahrt lassen sich viele weitere Strände entdecken, sakrale Bauwerke besuchen und die leckere Inselküche probieren.

Anmutig ist die vielbesuchte griechische Insel Mykonos, wo Sie mit ihrem Costa Schiff im Hafen von Mykonos-Stadt liegen. Tagsüber können Sie sich am schönen Badestrand Paradise Beach im Süden der Insel vergnügen. Die zahlreichen Strandclubs sorgen für musikalische Untermalung, die besonders bei jungen Gästen beliebt ist. Stürzen Sie sich in das erfrischende Meereswasser und treiben Sie nach Lust und Laune Wassersport oder genießen Sie unter dem Sonnenschirm gemütlich auf einer Liege das bunte Treiben am Strand.

Die Hauptstadt Hóra ist nicht, wie typisch für andere Kykladenstädte, in Form eines Amphitheaters erbaut, sondern verteilt sich über ein weites Areal. Laufen Sie durch die engen Straßen entlang der weißgetünchten Häuser und erfreuen Sie sich an den farbenfrohen Türen und Fensterrahmen, sowie an den Bougainvillea-Bäumen und den versteckten Kirchen. Werfen Sie einen Blick auf die Panayia Paraportiani Kirche, statten Sie dem Rathaus einen Besuch ab und gehen Sie anschließend zur Burg oberhalb des Hafens. Für etwas Geschichte lohnt sich ein Abstecher zum archäologischen, zum folkloristischen und zum maritimen Museum. In der Fußgängerzone ist es gerne belebt, so ist das Shoppingerlebnis immer eine Freude. Machen Sie einen Spaziergang an der Wasserfront und entdecken Sie das sogenannte Kleinvenedig. In diesem Viertel aus dem 18. Jahrhundert können Sie sich in einem netten Café niederlassen und auf die Windmühlen auf einem nahegelegenen Hügel blicken.

Sehr empfehlenswert ist ein Ausflug nach Delos. Auf dieser Insel können Sie antike griechische Stätten bewundern. Eine Segeltour um die Insel können Sie mit Schwimmen, Schnorcheln und Sonnenbaden verbinden. Ganz romantisch wird es dann auf dem Segelschiff während des Sonnenuntergangs. Bei einer Fahrradtour können Sie körperlich aktiv werden, die Küstenlandschaft bewundern und zum Leuchtturm fahren. Zwischendurch können Sie an einem Strand Halt machen. Wenn Sie die griechische Küche näher kennenlernen wollen, können Sie an einem spaßigen und leckeren Kochkurs teilnehmen.


Katakolon
Der malerische griechische Kreuzfahrthafen von Katakolon ist auf dieser Costa Kreuzfahrt der Ausgangspunkt für interessante Landausflüge nach Olympia, dem Geburtsort der Olympischen Spiele oder zu einem der schönen Sandstrände in der Umgebung von Katakolon. Ein besonderes archäologisches Highlight ist sicher der angebotene Ausflug vom griechischen Kreuzfahrthafen Katakolon auf dem Peloponnes zur antiken Ruinenstätte Olympia, der Geburtsstätte der Olympischen Spiele. Schon in der Antike vom 8.Jh. v. Chr. bis ins 5. Jh. n. Chr. waren die Wettkämpfe zwischen den Sportlern aus den teilnehmenden Nationen ein großes sportliches und gesellschaftliches Erlebnis in der hellenistischen Welt, während dessen Durchführung das Gebot des Friedens zwischen den Staaten eingehalten wurde.

Olympia versinnbildlicht mit seinem Namen die Idee vom fairen und friedlichen Wettstreit zwischen Sportlern und den durch sie vertetenen Nationen. So galt im alten Olympia während der vom 8. bis zum 4. vorchristlichen Jahrhundert dort abgehaltenen Spiele ein Gebot des Friedens zwischen den teilnehmenden griechischen Staaten, da eine Olympiade schon damals nicht nur ein sportliches, sondern auch gesellschaftlich herausragendes Ereignis war und die gesamte hellenistische Welt dort zusammentraf.

426 n. Chr. wurden die Spiele vom oströmischen Kaiser Theodosius II. endgültig offiziell verboten, aber wahrscheinlich noch bis zum großen Erdbeben 551, als die Kultstätte für Jahrhunderte unter Geröll und Schlamm verschwand, heimlich abgehalten. Das antike Olympia wurde 1766 wiederentdeckt und seit 1874 bis jetzt dauern die Ausgrabungen an. Heute können Sie die antiken Reste der Tempel- und Wettkampfanlagen bewundern, wie die Überreste des Zeus- und Heratempels, das dazugehörende Museum besuchen und vielleicht auch ein Stück friedlichen olympischen Sportgeist mit nach Hause nehmen.

Wer Olympia bereits kennt oder einen entspannten Tag am Strand den historischen Stätten vorzieht, der kann einen Bustransfer an einen sehr schönen Mittelmeerstrand buchen und dort Sonne, Wind und Wellen genießen. Oder erkunden Sie die Region mit einem Fahrrad. Fahren Sie an Olivenhainen und kleinen Dörfern vorbei. In einer griechischen Taverne können Sie sich in Ihrer Pause mit traditionellen Gerichten stärken. Empfehlenswert ist auch ein Besuch eines Weinguts. Auf einem Hügel gelegen haben Sie hier eine herrliche Sicht über die See und können das Gut kennenlernen. Werfen Sie einen Blick in den Weinkeller und ein kleines Museum mit traditionellen Gegenständen.


Bari
Auf ihrer Fahrt durch die sonnige Adria erreichen Sie am nächsten Tag die alte Hafenstadt Bari, die im Südosten Italiens in der grünen Region Apuliens liegt, wo Wein, Mandeln, Oliven und Tomaten gedeihen. Der südostitalienische Kreuzfahrthafen Bari zeigt in seiner malerischen Altstadt viel italienisches Lokalkolorit. Bei einem Spaziergang werden Sie Zeuge authentischen Alltagsleben, welches sich, aufgrund der ganzjährig warmen Temperaturen, zumeist auf den Gassen und Plätzen der Stadt abspielt.

Die malerische italienische Hafenstadt Bari hat eine bewegte Vergangenheit. Sie ist heute die Provinzhauptstadt Apuliens, eine wichtige Hafenstadt und verfügt über eine große Universität. Im dritten Jahrhundert v. Chr. wurde Sie von den Griechen besiedelt und gehörte später zum römischen und byzantinischen Reich. Im 11. Jh. eroberten die Normannen Bari und brachten die Gebeine des Heiligen Nikolaus in die Stadt, die seitdem in der Basilika San Nicola als Reliquie verehrt werden. Unter dem hochgebildeten Stauferkönig Friedrich II, der von 1230 bis 1250 auch Kaiser des Römisch-Deutschen Reiches war, erlebte Bari eine wirtschaftliche Blütezeit.

Machen Sie einen Bummel durch den historischen Altstadtkern und besichtigen Sie die dreischiffige Kathedrale San Sabino mit ihrem reichen Ornamentschmuck und die Burganlage der Hohenstaufer, die auf den normannischen Grundmauern während der Stauferzeit zu einer wehrhaften Festung ausgebaut wurde. Unter Isabella von Aragonien wurde sie zum prächtigen Palast umgebaut und erlebte einen höfischen Höhepunkt unter deren Tochter Bona Sforza, die ihn als Witwensitz nach dem Tod ihre Mannes gebrauchte. Heute ist in ihm ein Museum mit interessanten Ausstellungen untergebracht. Besuchen Sie auch die Basilika San Nicola, in der der Heilige Nikolaus in der Krypta seine letzte Ruhestätte gefunden hat und die von unzähligen Pilgern als Wallfahrtsort besucht wird. Im Innern können Sie auch den kunstvollen Bischofsstuhl des Elias bewundern, mit seiner feinsinnigen figuralen Gestaltung, die einzigartig ist.

Genießen Sie bei einer Radtour die Schönheit der Stadt und das mediterrane Alltagsleben auf den Straßen von Bari, wo sich die Menschen gerne zu einem Plauderstündchen treffen. Machen Sie auch einen Abstecher in den modernen Stadtteil von Bari, wo trendige Einkaufsstraßen mit modernen Geschäften und belebte Plätze, an denen sich elegante Straßencafes und Restaurants aneinanderreihen, zum Verweilen einladen.

Besonders die Stauferkönige konnten die Stadt und ganz Süditalien zu einer Epoche von wirtschaftlicher Prosperität führen, wovon noch heute solche Bauwerke wie das Jagdschloss del Monte zeugen, welches eines der beliebtesten Ausflugsziele ist für in Bari anlegende Kreuzfahrtschiffe der Reederei Costa Kreuzfahrten ist. Badenixen können sich in Bari am kleinen Stadtstrand vergnügen und für einen kleinen Einkaufsbummel empfehlen sich die Einkaufsstraßen der Neustadt von Bari.

Von Bari aus legen auch die Fähren nach Dubrovnik, Patras und Korfu ab und wirtschaftlich ist Bari mit seiner Metall-, Chemie- und Autoindustrie eine wichtige Industriestadt der Region. Schon vor 4000 Jahre ließen sich an den Küsten die ersten Siedler aus Griechenland nieder. Später wurde Bari ein Teil des römischen Reiches und gehört lange Zeit zum Byzantinischen Reich. Im 11. Jahrhundert kamen die Normannen, die die aus Myra gestohlenen Gebeine des Heiligen Nikolaus als kostbare Reliquie in die Stadt brachten und ihnen eine Kirche bauten. Eine wirtschaftliche Blütezeit erlebte Bari unter dem hochgebildeten Stauferkönig Friedrich II (1194 – 1250), der König von Sizilien, deutscher König und später Kaiser des römisch-deutschen Reiches war. Historische Attraktionen sind die Kathedrale San Sabino und die berühmte Basilika San Nicola, wo in der Krypta die Gebeine des heiligen Nikolaus ihre letzte Ruhestätte gefunden haben und wo der reich verzierte Bischofsstuhl des Elias aus dem 11. Jh. steht. Unzählige Pilger kommen jeder Jahr nach Bari um in der Wallfahrtskirche dem heiligen Nikolaus ihre Aufwartung zu machen und um zu Beten und zu Beichten.

Besichtigen Sie auch das alte Normannenkastell Svevo di Bari, das im 10. Jh. erbaut und in der Stauferzeit zu einer wehrhaften Burganlage umgebaut wurde. Nochmals unter Isabella von Aragonien wurde sie zum Palast ausgebaut und mit einer Renaissancekapelle erweitert. Heute befindet sich in den Räumlichkeiten ein interessantes Museum mit wechselten Ausstellungen. Bummeln Sie gemütlich durch die schöne Altstadt von Bari, wo das Leben auf der Straße stattfindet und bewundern Sie die schönen weiß und ocker getünchten Altstadthäuser, die die engen Gassen zieren. Machen Sie eine kleine Pause in einem der idyllischen Straßencafes und genießen Sie die gemütliche Atmosphäre in Baris Altstadtviertel.

Ein Geheimtipp ist der Pane e Pomodoro Strand nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum Baris entfernt, jedoch finden sich an der apulischen Küste nördlich und südlich der Stadt zahlreiche schöne Strände, für die es aber ein eigenes Transportmittel benötigt, um dorthin zu gelangen. Dieses Problem lässt sich am einfachsten mit einem Leihwagen lösen, den man im Voraus per Internet bei einem der großen Mietwagenanbieter für sich bucht. Dies erhöht nicht nur den Bewegungsradius und die Unabhängigkeit ungemein, sondern ist preislich durchaus vergleichbar mit den dort angeboten Ausflügen, bei der Besetzung eines Mietwagens mit 4 Passagieren ist es oftmals sogar die günstigere Alternative.

Wer gerne lecker isst, der gemeinhin auch nicht einem guten Tropfen Wein abgeneigt, der sich auch hervorragend als Reisemitbringsel für Familie und Freunde eignet, die nicht dass große Vergnügen einer Schiffsreise durch das herbstliche Mittelmeer erleben durften. Hier in Bari macht diese Costa Route in einem der angesehendsten Weinanbaugebiete Italiens Station: Apulien, wo insbesondere Castel del Monte und auch Salento sich mit hochwertigen Rotweinen auszeichnen, die von einer Vielzahl verschiedener Rebsorten gekeltert werden, deren für die Gegend typischste die Primitivo ist, welche hier zu wuchtig-gehaltvollen Weinen ausgebaut wird. Desweiteren ist die Negroamero eine typische Apulierin, welche die Liebe der Süditaliener zu kräftigen, alkoholreichen und reifefähigen Rotweinen auf das Beste erwidert. Der geeignete Ort für den Weineinkauf ist die Enoteca Vinarius De Pasquale in der zentral gelegenen Via Marchese di Montrone.


Venedig
Die Lagunenstadt Venedig besitzt einen der geschäftigsten Kreuzfahrthäfen im Mittelmeer. Von hier starten viele Costa Kreuzfahrten auf die Adria und in das östliche Mittelmeer. Doch vor Beginn oder nach dem Ende ihrer Mittelmeer Schiffsreise sollten Sie sich unbedingt die einmaligen Sehenswürdigkeiten dieser so geschichtsträchtigen Hafenstadt ansehen, deren bedeutendste sich am Markusplatz befinden. Dies ist zum einen der Markusdom, der in seiner heutigen Gestalt im 11. Jahrhundert errichtet wurde und die sterblichen Überreste des gleichnamigen Evangelienschreibers beheimatet und der Palazzo der Dogen, die viele Jahrhunderte die Stadt und ihre Besitzungen von hier aus regierten. Beide Bauwerke sind steinerne Zeugen für den einstigen Reichtum des venezianischen Adels, der aus den weitreichenden Handelsbeziehungen der Venezianer gespeist wurde.

Besteigen Sie den Glockenturm von St. Markus und genießen Sie eine wunderbare Aussicht über Venedig. Eine geführte Tour sollten Sie im Uhrenturm machen, denn das astronomische Uhrwerk ist eine Faszination für sich, und ihren Mechanismus können Sie sich so erklären lassen. Ein Meisterwerk ist das Zunfthaus Scuola grande di San Rocco, in welchem Sie detailliert gestaltete Decken und Spiegel bewundern können. Statten sie auch dem ehemaligen jüdischen Ghetto von Venedig einen Besuch ab und begeben Sie sich auf die spannenden Spuren der Historie. Passend dazu können Sie das Jüdische Museum besuchen. Schlendern Sie über den Rialto Markt und überqueren Sie die berühmte etwa 800 Jahre alte Rialto Brücke.

Venedig ist ebenfalls die Heimstätte zahlreicher kleiner und großer Palazzi entlang des Canale Grande und seiner zahlreichen kleinen Nebenkanäle, die Sie ganz stilvoll mit einer schwarzen Gondel befahren können oder deutlich kostengünstiger mit dem öffentlichen Nahverkehr, der mittels Bootsfähren das Stadtgebiet durchzieht. Für einen Spaziergang durch die Stadt empfehlen sich die frühen Morgenstunden, während denen der Touristenstrom noch gering ist. Dadurch, dass es hier keinerlei Autos gibt, ist das Erkunden der Stadt zu Fuß ein reines Vergnügen. Und da die Stadt übersichtlich ist, können Sie sich auch einfach mal treiben lassen, ohne auf die Karte zu schauen. Sie werden mit Sicherheit an der nächsten Ecke wieder ein Wahrzeichen entdecken. Costa Kreuzfahrten ab Venedig führen zumeist in das Adriatische Meer und in das östliche Mittelmeer, aber auch in das Schwarze Meer und den westlichen Bereich des Mittelmeeres.