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Aida Nova 06.08.2022
Norwegen & Ostsee 1

Dauer Schiff Reiseroute Abreisen
14 Tage Aida Nova Kreuzfahrt Norwegen & Ostsee 1:
Kiel, Tallinn (Estland), St. Petersburg (Russland), Helsinki (Finnland), Kiel, Nordfjordeid (Norwegen), Haugesund (Norwegen), Kristiansand (Norwegen), Oslo (Norwegen), Kiel

06.08.2022


Preise, Routenkarte, Reise- und Schiffsinfos




Kiel
Der neue Kieler Kreuzfahrtterminal ist das Tor zur Stadt und Region Kiel, die mit der Kieler Fjorde, den nahen Ostseestränden und dem Nord-Ostsee-Kanal einige schöne Ausflugsziele bietet. Der Terminal liegt zentral in der Stadtmitte nur wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt und von dort aus lassen sich schöne Spaziergänge durch die schleswig-holsteinische Hauptstadt und ihren schönen Fähr-, Segel- und Kreuzfahrthafen unternehmen.


Tallinn (Estland)
Historisch gesehen war die heute 430.000 Einwohner zählende Stadt Tallinn in Estland bis 1877 in zwei Städte aufgeteilt, den Domberg, wo der Bischof seinen Dom und die Ordensritter sowie nachfolgende Herrscher ihre Burg bzw. ihr Schloß besaßen, sowie die Unterstadt, wo Kaufmänner-, Handwerker- und Arbeiterfamilien wohnten. Tallinn lässt sich am Besten bei einem Stadtrundgang kennenlernen. Dieser lässt sich bequem auf eigene Faust unternehmen, da der Hafen nicht weit von der Altstadt entfernt liegt. Im Zentrum der historischen Altstadt, die in den letzten Jahren liebevoll restauriert wurde, befindet sich der weitläufige Rathausplatz. Für einen schönen Überblick über die Stadt und hinaus auf die Ostsee können Sie auf eine Plattform am Rathaus hinaufsteigen, von wo sich auch wunderbare Fotos schießen lassen. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Tallinns sind das sog. Schwarzhäupterhaus, die in großen Stücken erhaltene mittelalterliche Ringmauer um die Stadt, der Dom und die Newskj-Kathedrale.

Der Grundstein für den Dom wurde im 13. Jh. gelegt, bereits im darauffolgenden Jahrhundert wurde er umgestaltet in eine gotische Basilika und nach einem Feuer zu Ende des 17. Jh. erhielt er seine heutige Innenausstattung im Barockstil. Heute ist der Dom allerdings keine katholische sondern eine evangelische Kirche. Die ganz in der Nähe stehende Newski-Kathedrale entstand in der Zeit der Zarenherrschaft über Estland, war den Esten ein großer Dorn im Auge und es gab immer wieder Pläne, in der von 1918 bis 1940 herrschenden Unabhängigkeitszeit diese abzureissen, was glücklicherweise nie geschah, denn dann wäre die Stadt um eine große Attraktion ärmer. Von der mittelalterlichen Stadtmauer, die in der Unterstadt noch weitestgehend erhalten ist, ist auf dem Domberg nur noch ein kleiner Teil zu finden, darunter aber mit dem Langer-Hermann-Turm ein wichtiges Symbol der Stadt und des ganzen Landes, da er der wichtigste Flaggenturm Estlands ist und auch das Parlament hier im alten Schloss tagt.

Beim Besuch der Unterstadt fällt einem zuerst natürlich die mächtige mittelalterliche Stadtmauer mit ihrem Wehrgang auf, die man vom Hafen kommend am massiven Kanonenturm Dicke-Margarethe, in dem heute ein maritimes Museum untergebracht ist, durchschreitet. Teile der heute knapp 2km langen und ca. 15m hohen Mauer sind für Besucher begehbar und im städtischen Museum, welches in einem Kanonenturm names Kiek in de Kök untergebracht ist, lässt sich viel Wissenswertes über die 300-jährige Bauzeit der Stadtmauer erfahren. Vielleicht werden Sie sich wundern, wieso hier im Baltikum so viele deutsche Namen und Bezeichnungen für Bauwerke auftauchen, was daran liegt, dass Estland über Jahrhunderte vom Deutschen Orden und später von den deutschen Hansestädten geprägt war. So sprach man hier in Schulen und Verwaltungen bis zum Ende des 19. Jh. deutsch, was dann aber von den Russen unterbunden wurde.

Einen hervorragenden Blick über die Stadt und das Umland hat man vom Turm der Olaikirche, allerdings sollte man gut bei Puste und auch schwindelfrei sein, um die Aussichtsplattform über viele Treppenstufen zu erreichen. Weitere interessante Kirchen, mit deren Bau auch bereits im 13. bzw. 14. Jh. begonnen wurde, sind die Heiliggeist- und die Nikolaikirche. Gesehen haben sollte man auf einem Stadtrundgang auch das Schwarzhäupterhaus, das Rathaus im Stil der Gotik und die Ratsapotheke aus dem 15. Jh.. Das alle diese aufwändig restaurierten Sehenswürdigkeiten zur Aufnahme der Altstadt Tallinns in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbegüter führte, war nur eine Frage der zeit und geschah dann 3 Jahre vor der Jahrtausendwende.

Estland ist eine aufstrebende Nation, die mancher auch schon wegen ihrem großen Wirtschaftswachstum als baltischen Tiger bezeichnete, aber auf der anderen Seite ist das Terretorium Estlands weiterhin zu etwa 50% bewaldet und es leben noch mehrere Hundert Braunbären und Wölfe in den dünn besiedelten ländlichen Regionen. Nationales Symbol des Landes ist die Birke, die in Dichtung und Volksmusik eine große Rolle spielt.


St. Petersburg (Russland)
Sankt Petersburg in Russland wurde vor gerade einmal 300 Jahren von Zar Peter dem Großen gegründet und war die Residenzstadt des russischen Reiches, die insbesondere mit ihren architektonischen Meisterwerken fasziniert. Die Eremitage beheimatet eine der größten Kunstsammlungen der Welt und im Jussopow-Palast, der sich noch nahezu im Ausgangszustand befindet, lässt sich ein Blick auf das prachtvolle Leben der russischen Aristokratie des 18. und 19. Jahrhunderts werfen. Die beiden großen Paläste von Zar Peter bzw. Zarin Katharina befinden sich jeweils 30 km außerhalb der Stadt und können auf einem Ausflug besichtigt werden.

Die 5 Millionen Petersburger leben in einer prächtigen Stadt, die aufgrund ihrer historischen Bausubstanz, erstklassigen Museen und abertausende von Baudenkmälern in die UNESCO-Weltkulturgüterliste aufgenommen wurde. Die enorme Zahl an historischen Gebäuden, die jahrzehntelange Vernachlässigung der Bausubstanz während der kommunistischen Herrschaftszeit und das Fehlen einer breiten und wohlhabenden Mittelschicht haben dazu geführt, dass nur die wichtigsten Bauten in den letzten 2 Jahrzehnten restauriert wurden und mehr als dreiviertel der Bauwerke weiterhin dem Staat gehören und noch nicht in private Hände zur Sanierung übergeben wurden konnten.

Audwändig restauriert wurden natürlich die Vorzeigegebäude, wie die Auferstehungskirche mit ihren Zwiebeltürmen, die Isaakskathedrale, die Admiralität, die Eremitage, der Winterpalast, der Sommerpalast, die Kunstkammer und der Jussopow-Palast. Die Stadt ist von vielen Kanälen durchzogen, sodass eine Stadtbesichtigung auch mit dem Ausflugsboot unternommen werden kann.

Alleine in den Kunstsammlungen der Eremitage könnten man gut und gerne 2- bis 3 Tage zubringen und man hätte immer noch nicht alle der über 50.000 Ausstellungsstücke gesehen, die in über 300 Räumen gezeigt werden. Ein Schwerpunkt der Sammlungen ist die Kunst West- und Mitteleuropas, was auch darauf hinweist, das Zar Peter und auch einige seiner Nachfolger die Stadt als Tor zu Europa betracheten und danach trachteten, Russland nach westeuropäischen Vorbild zu modernisieren. Gemälde von da Vinci, Rembrandt, Michelangelo, Tiepolo, de Goya, Rubens, Monet, van Gogh und vielen weiteren europäischen Malern sind hier zu bestaunen, wie auch Meißner Porzellan, persische Teppiche, Plastiken, Faberge-Juwelen, zigtausende Münzen, das Gold der Skythen wie auch russische Ikonen und archäologische Fundstücke z.B. aus dem Römischen Reich.


Helsinki (Finnland)
Die finnische Hauptstadt Helsinki verdankt ihre Gestalt dem russischen Zaren Alexander dem Ersten, der die Stadt nach einem desaströsen Feuer, verursacht durch die Wirren des Krieges zwischen Russland und dem Königreich Schweden, vom deutschen Architekten Engel im Stile des Klassizismus wiederaufbauen ließ, was Helsinki bis heute einen sehr eleganten Anstrich gibt.

Die besonders sehenswerten Gebäude der Stadt sind ihr Regierungspalast, die Backsteinkathedrale und vor allem der Dombau, welcher schon bei der Einfahrt in den Hafen das gesamte Panorama der Stadt überragt.

Ein Ausflug zur ungemein großen Festungsanlage, im Vorfeld der Stadt über mehrere Insel sich erstreckend, lohnt ebenso, wie ein Bootsausflug in die Insellandschaft der finnischen Küste oder eine Fahrt nach Porvoo, wo traditionelle Holzbauten in großer Zahl zu sehen sind.

Die finnische Hauptstadt Helsinki ist heute eine bedeutende Handels- und Universitätsstadt, die über außerordentlich viele Parks und Waldflächen verfügt. Nahezu ein Drittel der Stadtfläche sind begrünt und bieten für die Bewohner Helsinkis und für Touristen ein Refugium der Erholung.

Erholung haben die Besucher Helsinkis zwischendurch wohl auch nötig, da die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt einen ganz schön auf Trab halten können. Doch im Grunde ist Helsinki eine sehr gemütliche Stadt und die Finnen auch nicht für Hektik und Stress bekannt. Da schon eher für ihre Naturliebe, den regelmäßigen Besuch der finnischen Sauna und ihre Begeisterung für den Wintersport.


Kiel
Der neue Kieler Kreuzfahrtterminal ist das Tor zur Stadt und Region Kiel, die mit der Kieler Fjorde, den nahen Ostseestränden und dem Nord-Ostsee-Kanal einige schöne Ausflugsziele bietet. Der Terminal liegt zentral in der Stadtmitte nur wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt und von dort aus lassen sich schöne Spaziergänge durch die schleswig-holsteinische Hauptstadt und ihren schönen Fähr-, Segel- und Kreuzfahrthafen unternehmen.


Nordfjordeid (Norwegen)
Die kleine Hafenstadt Nordfjordeid liegt ganz am Ende des Eidfjords, welcher vom größeren Nordfjord abzweigt. Der Ort hat einige Attraktionen zu bieten, die man nicht unbedingt in dieser nur dünn besiedelten Region erwarten würde, wie ein Opernhaus oder ein dreitägiges Rockfestival in den Sommermonaten. Die wohl größte Attraktion des Ortes ist aber das Myklebust Wikingerschiff, das als Nachbau eines Originalschiffes aus dem 9. Jh. entstand und die Wikingertradition Norwegens lebendig werden lässt.

Im Ort finden sich noch zahlreiche Holzhäuser in traditionell skandinavischer Bauweise. Die dramatische Berg- und Fjordlandschaft der Region lockt Wanderer zum Naturerlebnis, aber auch weniger sportliche Reisende können mit dem Loenlift die Aussicht aus 1.000m Höhe hinunter auf den Fjord und die umgebenden Berge geniessen.

Am norwegischen Nordfjord liegt die Stadt Nordfjordeid mit ihren etwa 3000 Einwohnern. Über einen kleinen Spaziergang vom Hafen aus gelangen Sie in den beschaulichen Ort und können über die Haupteinkaufsstraße Eidgata laufen, einen Blick in die Läden werfen oder in einem der Restaurants Halt machen. Ein neues Museum (Eröffnung 2019) stellt einen Nachbau eines großen Wikingerschiffs aus, welches in der Gegend gefunden wurde. Wie dieses stammt auch die Statue, die in einem Grab der Wikinger entdeckt wurde, aus dem Mittelalter. Tierisch wird es im Pferdezentrum von Nordfjord. Hier leben die bekannten Fjordpferde, die Sie aus nächster Nähe bestaunen können. Über diese besondere Pferdeart werden Sie hier mehr in Erfahrung bringen. Auf dem Rücken der Pferde kann die wunderschöne Landschaft erkundet werden. Solch ein Ausritt ist ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt.

Highlight von Nordfjord ist die unglaublich schöne und einzigartige Natur. Fjordlandschaften, mächtige Berge und eisige Gletscher prägen das Bild. Fahren Sie in den Jostedal Nationalpark und bestaunen Sie einen der größten Gletscher Europas. Der Briksdalgletscher erstreckt sich von seiner Spitze über tausend Meter bis ins Tal. Wandertouren mit wunderschönen Panoramablicken können Sie hier unternehmen und erhalten dabei bleibende Eindrücke von den Gletschern und der Tier- und Pflanzenwelt. Wanderungen in unterschiedlichsten Schweregraden machen die Natur für jedermann zugänglich.

Wer es etwas gemütlicher mag, kann auch mit einem Trollmobil durch die Gegend fahren. Ein weiterer Ausflug könnte zum Nationalpark Center am Oppstrynsee sein. Oder fahren Sie zum Kjenndallgletscher. Am Fuße liegt der Loen-See, von dem aus Sie mit einer Seilbahn auf tausend Meter Höhe fahren können, die atemberaubende Sicht über die Berge genießen und im Restaurant mit weitem Blick speisen können. Außerdem lohnt sich eine Tour durch das Weltnaturerbe des Geirangerfjords. Auf einem Schiff können Sie den Fjord befahren. Weitere Ausflüge zu einem Freilichtmuseum mit bis zu 300 Jahre alten Gebäuden oder zu einer Ruine eines ehemaligen Klosters der Benediktiner machen den Besuch des Nordfjords erinnerungswürdig.


Haugesund (Norwegen)
Die norwegische Hafenstadt Haugesund liegt an der Südwestküste Norwegens zwischen Bergen und Stavanger, zählt 36.000 Einwohner und ist eine junge, erst 160 Jahre alte Stadt, die sich durch den stark anwachsenden Heringsfang in der zweiten Hälfte des 19. Jh. von einer kleinen Siedlung zu einer Kleinstadt entwickelte. Heute ist Haugesund eine moderne Stadt mit Universität, Schulen, Theatern, Museen, Flughafen, Tiefseehafen, Werften und fischverarbeitender Industrie.

Besondere Sehenswürdigkeiten sind das Riksmonumentet, die Grabstätte des 1. norwegischen Königs aus dem 9. Jh. und Krosshaugen, wo ein über 1.000 Jahre altes Kreuz eine ehemalige Tingstätte (Versammlungsstätte) kennzeichnet. Das interessante Museum zur Nordvegen-Geschichte zeigt Wissenswertes zum Wikingerleben, wobei auch ein Freilichtmuseum praktische Einblicke erlaubt.

Unerschrockene Naturen können nahe Haugesund an schönen Sandstränden die erfrischenden Temperaturen der Nordsee geniessen. Lohnenswerte Ausflugsziele sind der 600m hohe Langfoss-Wasserfall am Akrafjord, den man bei einer Bootsfahrt aus nächster Nähe in Augenschein nehmen kann. Berg- und Fjordwanderungen zur Trolltunga (Trollzunge) oder dem Preikestolen sind eine echte Herausforderung für geübte Wanderer, aber auch weniger trainierte Spaziergänger finden in der Region um Haugesund lohnenswerte Ziele, wie die Sanddünen an den Stränden von Karmoy.


Kristiansand (Norwegen)
Die an der Südspitze Norwegens in einer Schärenlandschaft gelegene Hafenstadt Kristiansand zählt 85.000 Einwohner und ist ein von den Norwegern gerne besuchter Urlaubsort, da hier eine malerische Küste, ausgedehnte Badestrände, malerische Holzhausarchitektur, eine lebhafte Kulturszene und moderne Freizeitanlagen zu finden sind. Das herausragendste Bauwerk, das Kilden Performing Arts Centre können Sie bei einem Stadtbummel ebenso bestaunen, wie das Schiffsmuseum Bredalsholmen Dokk, die Fredeiksholm-Festung oder das Cristiansholm-Fort.

Kristiansand ist eine charmante Stadt im Süden von Norwegen. Mit bunten Holzhäusern, wie sie typisch sind im Lande, und den Herrenhäusern verbreitet die Stadt ein ganz eigenes Lebensgefühl. Hier können Sie gemütlich zu Fuß durch die Stadt schlendern und sich in einem der vielen hübschen Cafés entspannen. Besonders idyllisch ist es am Fischpier. Hier können Sie direkt am Wasser sitzen, speisen und dabei die vielen kleinen Boote beobachten. Bei einem Gang über den Fischmarkt wird Ihnen die Vielfalt an frischen Meeresfrüchten und Fischen präsentiert. Direkt im Zentrum der Stadt befindet sich der Badestrand. Auf dem Sandstrand kann man gut ausspannen und Sandburgen bauen, vom Pier aus ins Wasser springen oder eine Runde Volleyball spielen.

Eine Hauptattraktion in der Stadt ist der Zoo und Vergnügungspark. Hier können Sie in unterschiedliche Welten eintauchen. Im Zoobereich entdecken Sie Tiere aus Skandinavien wie aus Afrika. Wölfe, Pandas und Giraffen werden Sie ins Staunen versetztes. Tauchen Sie ein in die Säbelzahnwelt samt Piratendorf oder machen Sie einen Abstecher nach KuToppen, einem Bauernhof mit Streichelzoo. Weiter geht es zum Badeland mit Schwimmbecken und Rutschen, ein Spaß für Groß und Klein.

Wer sich für das historische und kulturelle Kristiansand interessiert, wird auch nicht zu kurz kommen. Besichtigen Sie die mehr als 300 Jahre alte Festung der Stadt, die heute ein Kulturzentrum beherbergt. In einem alten herrschaftlichen Haus, welches etwa vor 200 Jahren errichtet wurde, können Sie eine Kollektion von Gemälden und historischen Möbeln auf sich wirken lassen und anschließend im wunderschönen Rosengarten spazieren gehen.

Moderne Architektur spiegelt das Performing Arts Center wider. Mit einem spitzzulaufenden Dach, das weit über das Grundgebäude hinausragt, erstrahlt ist bei Sonnenlicht in Gold und die Glasfront reflektiert das Licht. Hier befinden sich unter anderem das Theater und das Symphonieorchester der Stadt. Im Eisenbahnmuseum können Sie mit einer originalen Lok fahren, die mit Kohle und Wasserdampf betrieben wird. Das Kanonenmuseum wird Sie zusätzlich Jahrhunderte zurückversetzen. Wer sich die Beine vertreten möchte, kann im Wandergebiet des Vest-Adger-Museums wandern gehen.


Oslo (Norwegen)
Die norwegische Hauptstadt Oslo liegt am gleichnamigen Oslofjord, den die Aida bei ihrer An- und Abreise nach Oslo durchqueren wert. Die Fahrt durch den malerischen Fjord und seine Inselwelt dauert über eine Stunde, was die Vorfreude auf Oslo und seine Sehenswürdigkeiten noch steigert.

Bezaubernd ist die schöne norwegische Hauptstadt Oslo, die malerisch am Ende des Oslofjords liegt, nicht nur vom Wasser aus. Zu den bekannten Sehenswürdigkeiten zählen das königliche Schloss, der mittelalterliche Stadtteil Gamlebyen, die historische Festung Akershus und der Stadtberg Holmenkollen mit seiner berühmten Skisprungschanze. Viel Spaß macht auch ein Spaziergang durch die belebte Einkaufsmeile Karl Johans gate mit ihren trendigen Geschäften, an der auch prächtige Regierungsbauwerke wie das imposante Parlamentsgebäude liegen.

Oslo und damit Norwegen, steht seit einigen Jahren wieder stärker im Fokus der Öffentlichkeit, da die dortige Hochzeit des Thronfolgers mit seiner Frau Mette-Marit für Schlagzeilen sorgte, die sich im Laufe der Jahre von anfänglicher Abneigung zu großer Begeisterung für das unkonventionelle Paar wandelte. Das königliche Schloss, am Ende der zentralen Karl Johans Gate gelegen, ist somit natürlich eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, kann aber die meiste Zeit des Jahres leider nur von außen in Augenschein genommen werden, da dort die königliche Familie residiert.

Direkt am Kreuzfahrthafen von Oslo werden die Aida Kreuzfahrtschiffe von der Akershus-Festung begrüßt, in der Stadtmitte wartet das königliche Schloß und auf einer kleinen Insel finden Sie ein wahrlich einmaliges Museum, welches originale Wikingerboote, ein Balsaboot und ein historisches Schiff für Polarexpeditionen zeigt. Am Stadtrand befindet sich der Vigeland-Park, wo die Bronze- und Steinfiguren von Norwegens einflussreichsten Bildhauer zu sehen sind, welche das menschliche Leben in einer sehr originellen und künstlerisch herausragenden Art und Weise zeigen. Allen Überfliegern sei der Besuch der Skisprunganlage am Holmenkollen nahegelegt und Kunstfreunde sollten das Museum mit den Werken von Munch nicht verpassen. Die Ausflüge werden in unterschiedlicher Länge als Spaziergänge, Radtouren oder mit dem Bus angeboten.

Die norwegische Hauptstadt Oslo ist reichlich mit Museen gesegnet und hier seien diejenigen mit maritimem Bezug einmal näher vorgestellt, die sich allesamt in einem Museumskomplex auf der Bygdoy-Halbinsel befinden: Das Kon-Tiki-, das Fram-, das Norsk Maritimt Museum sowie das Vikingsskipshuset. Das Kon-Tiki-Museum wurde nach dem dort ausgestellten Holzfloß von Thor Heyerdahl benannt, welcher damit 1947 von Südamerika 7.000km quer über den Pazifik nach Polynesien segelte, um so die Theorie von der Besiedlung des Pazifiks von Südamerika her zu verifizieren.
Das Frammuseum zeigt das Expeditionsschiff Fram, mit dem Ende des 19. und Beginn des 20. Jhs. Forschungsreisen zum Süd- und zum Nordpol unternommen wurden, darüberhinaus werden diese Expeditionen in Bild und Wort dargestellt und viel Wissenswertes zu den Polargebieten unserer Erde präsentiert. Das Vikingskipshuset zeigt über 1.000 Jahre alte restaurierte Wikingerschiffe, die bei Ausgrabungen von Grabanlagen entdeckt wurden. Es mag verwunderlich erscheinen, dass man in einem Grab auf über 20m lange Schiffe stieß, doch wurden Wikingerfürsten zusammen mit ihren Schiffen und zahlreichen anderen Grabbeigaben beerdigt.
Das Norsk Maritimt Museum zeigt eine breit gefächerte Auswahl an Ausstellungsexponaten, welche die norwegische Schifffahrtgeschichte der letzten 2.000 Jahre umspannen und nennt auch eine bedeutende Sammlung von maritim inspirierten Bildern norwegischer Maler ihr Eigen.


Kiel
Der neue Kieler Kreuzfahrtterminal ist das Tor zur Stadt und Region Kiel, die mit der Kieler Fjorde, den nahen Ostseestränden und dem Nord-Ostsee-Kanal einige schöne Ausflugsziele bietet. Der Terminal liegt zentral in der Stadtmitte nur wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt und von dort aus lassen sich schöne Spaziergänge durch die schleswig-holsteinische Hauptstadt und ihren schönen Fähr-, Segel- und Kreuzfahrthafen unternehmen.